Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vladimir Petkovic, Trainer der Schweizer Fussball Nationalmannschaft, referiert anlaesslich einer Pressekonferenz, am Montag, 30. Maerz 2015, im Letzigrund Stadion in Zuerich. Die Schweizer Fussball Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 31. Maerz 2015, im Rahmen eines Testspiels auf die USA. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Vladimir Petkovic sorgt für offensives Spiel: «Niemand hat gegen Estland so hoch gewonnen wie wir.» Bild: KEYSTONE

Die Nati kehrt mit grossen Ansprüchen zurück an die Stätte der monumentalen Schlappe

Nach sechseinhalb Jahren kehrt die Schweizer Nationalmannschaft nach Zürich zurück und trifft um 18.08 Uhr in einem Testspiel auf die USA. Viele Wechsel sollen die positive Entwicklung der letzten Spiele nicht stoppen. 



Seit mehr als zehn Jahren schlägt die Schweizer Auswahl ihre Zelte am oberen Zürichsee auf. Sie schläft in Feusisberg und trainiert in Freienbach oder Rapperswil. Doch um die Stadt Zürich macht sie seit dem 10. September 2008 einen weiten Bogen. Seit der monumentalen Pleite gegen Luxemburg (1:2) im dritten Spiel unter Petkovics Vorgänger Ottmar Hitzfeld trat sie hier nie mehr zu einem Spiel an. 

An den Zürcher Letzigrund hat das Schweizer Team auch sonst schlechte Erinnerungen. Das vorletzte Spiel hier hat sie im November 2007 gegen Nigeria 0:1 verloren. Zweimal hat das Zürcher Publikum die SFV-Auswahl mit einem Pfeifkonzert verabschiedet. Gökhan Inler, Stephan Lichtsteiner, Gelson Fernandes, Valentin Stocker und Steve von Bergen haben diese Enttäuschungen miterlebt und sind auch heute noch im Nationalteam dabei. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Naaa, erinnert ihr euch an den letzten Auftritt der Nati im Letzigrund? Luxemburgs Trickli zum 2:1-Erfolg gegen «Gottmar» Hitzfelds Equipe 2008. gif: SRF

«Wir wollen den positiven Trend fortsetzen»

Man darf erwarten, dass die Schweizer Mannschaft diesmal in der Lage ist, die Fans im Letzigrund besser zu unterhalten. Trainer Petkovic übernimmt die Bürgschaft für einen intensiven und freudvollen Auftritt: «Ich habe der Mannschaft klar gemacht, dass es für ein Nationalteam keine Freundschaftsspiele gibt.» Das habe man auch im November im Testspiel in Polen bewiesen (2:2), so der Bosnier. «Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und alles dafür tun, um unseren Spielstil aufrecht zu erhalten.» 

Ein Stil, der es auch US-Trainer Jürgen Klinsmann angetan hat. «Ich war beeindruckt von der Leistung der Schweiz gegen Estland», sagte er. Deshalb sei er mit seinem Team hier, so der Deutsche. «Wir wollen gegen die Besten spielen. Nur dann ist es für uns ein guter Test.» Vor dem Gold Cup im Sommer spielen die USA auch noch gegen Deutschland und Holland. Die Schweiz geniesst mittlerweile international ein beachtliches Standing. 

27.03.2015; Luzern; Fussball EM Quali -  Schweiz - Estland; Ricardo Rodriguez (SUI) (Daniela Frutiger/freshfocus)

François Moubandje wird anstelle von Ricardo Rodriguez (Bild) zum Einsatz kommen.  Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Endlich kachelt's wieder: Besserer Torschnitt als Kuhn und Hitzfeld

Dass Petkovic seinem Team ziemlich schnell eine positive Spielauffassung eingepflanzt hat, belegt die Statistik. In den letzten vier Partien hat die Schweiz 13 Tore erzielt. Seine Vorgänger Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld hatten nie eine Phase von viermal 90 Minuten mit einem solchen Output. Natürlich hiessen die Gegner «nur» San Marino (4:0), Litauen (4:0) und Estland (3:0) in der EM-Qualifikation sowie Polen in einem Test. Aber: «Niemand hat gegen Estland so hoch gewonnen wie wir», erklärte Petkovic. 

Gegen die USA wird er einigen aus der zweiten Reihe eine Gelegenheit von Beginn weg offerieren. Von vier bis fünf Änderungen sprach Petkovic. Mit Sicherheit wird Roman Bürki anstelle von Stammkeeper Yann Sommer im Tor stehen. Der Berner, der beim SC Freiburg in der Bundesliga spielt, kam bereits im Test vor vier Monaten zu einem Einsatz über 90 Minuten. Neben Sommer sind Ricardo Rodriguez, Granit Xhaka, Valon Behrami oder Josip Drmic für einmal Kandidaten für eine Rolle als Ersatzspieler. 

29.03.2015; Jona; Fussball EM Quali - Training Nati; Vladimir Petkovic (SUI)  und Breel Embolo (Andreas Meier/freshfocus)

Breel Embolo dürfte nur zu einem Kurzeinsatz kommen. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Embolo höchstens mit Kurzeinsatz – Chance für Moubandje, Frei und Kasami

«Einige Spieler, die im Nationalteam nicht viele Minuten gespielt haben, sollen sich zeigen und die Stammspieler in eine heikle Situation bringen», so Petkovic. Er könnte damit François Moubandje, Fabian Frei oder Pajtim Kasami gemeint haben. Sie alle haben bisher sechs oder weniger Länderspiele absolviert. 

Nur zu einem Kurzeinsatz, wenn überhaupt, dürfte derweil Stürmer Breel Embolo kommen. Das 18-jährige Supertalent des FC Basel weilt seit Sonntag bei der Nationalmannschaft. Petkovic will ihn behutsam einführen. «Wir sollten rund um ihn keine grosse Story machen und ihn nicht unter Druck setzen. Er darf hier erst einmal ein bisschen Luft schnuppern und das Team kennenlernen.» (fox/si)

Die 10 schönsten WM-Momente der Schweizer Fussball-Nati

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verletzte bei Belgrad-Fanmarsch in Bern ++ Polizei feuert Warnschüsse ab

Gewalt hat am Mittwochabend den Fanmarsch von Serben in Bern überschattet. Vor und nach dem Spiel der BSC Young Boys gegen Roter Stern Belgard kam es in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen. Fünf Menschen wurden verletzt. Ein Polizist feuerte mehrere Warnschüsse ab.

Mehrere Hundert Belgrad-Anhänger waren gegen 18 Uhr von der Innenstadt in Richtung Stadion unterwegs. Vor der Lorrainebrücke wurde mindestens eine Personen tätlich angegriffen, wie die Berner Kantonspolizei in der Nacht auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel