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Norwegen-Wunder und Traumtore – die Champions-League-Highlights

Pafos' Vlad Dragomir, center, celebrates after scoring his sides first goal during the Champions League opening phase soccer match between Pafos FC and Slavia Praha, in Limassol, Cyprus, Wednesda ...
Weitergekommen ist Vlad Dragomir (l.) mit Pafos nicht – den schönsten Treffer des Abends erzielte er aber allemal.Bild: keystone

Dir waren die 18 CL-Spiele zu viel? Hier gibt's nochmal die schönsten Highlights

29.01.2026, 11:2729.01.2026, 11:27

Seit die Champions League von 32 auf 36 Teams aufgestockt und die Gruppenphase durch eine Ligaphase ersetzt wurde, herrscht am letzten Spieltag absolutes Chaos. Alle Teams sind im Einsatz, es gibt also 18 Spiele, alle zur gleichen Zeit. Da den Überblick zu bewahren ist trotz Konferenzschaltung im Fernsehen kaum möglich, die Blitztabelle ändert sich zudem auch alle paar Minuten. Deshalb haben wir hier noch mal die Highlights vom gestrigen Mittwochabend gesammelt:

Sogar in den Nachrichten wird gejubelt

Der grosse Moment des Abends war zweifelsohne das Goalie-Goal von Anatolij Trubin zum 4:2-Sieg von Benfica Lissabon gegen Real Madrid. Nur dank des Tors in der 98. Minute stehen die Portugiesen in der K.o.-Phase der Champions League. Der Jubel darüber war nicht nur im Estadio da Luz gross, sondern auch beim Fernsehsender Now, wo der Jubel einiger Mitarbeiter während einer Nachrichtensendung live zu hören war:

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Schöner kannst du den nicht treffen

Wegen der schlechteren Tordifferenz ist Pafos bei der Champions-League-Premiere in der Ligaphase ausgeschieden. Zwei Tore hätten beim 4:1-Sieg gegen Slavia Prag gefehlt, um in der Tabelle vor Benfica zu stehen. Da ist es ein schwacher Trost, dass Vlad Dragomir wohl den schönsten Treffer des Abends erzielt hat:

In den Winkel geknallt

Ein beinahe ebenso schönes Tor erzielte Ismaël Saibari von PSV Eindhoven gegen Bayern München. Nach einem Doppelpass zog der Marokkaner vom Strafraumrand ab und traf perfekt in den linken Winkel. Am Ende unterlagen die Niederländer aber 1:2.

Jeder Freistoss ein Treffer?

Konkurrenz bekommen Dragomir und Saibari von einem Trio der Topklubs. Mohamed Salah, Federico Dimarco und Marcus Rashford verwandelten allesamt einen Freistoss. Liverpools Salah liess den Ball beim 6:0-Sieg gegen Karabach von Dominik Szoboszlai kurz antippen und zirkelte ihn dann ins Goalie-Eck:

Federico Dimarco leitete den 2:0-Sieg von Inter Mailand in Dortmund in einem lange torlosen Spiel mit einem direkt verwandelten Freistoss in der 81. Minute ein:

Und Marcus Rashford sorgte bei Barças 4:1-Sieg gegen Kopenhagen für den Schlusspunkt, indem er den Goalie mit einem Schlenzer ins kurze Eck überlistete:

ManCity und Atletico? Kein Problem!

Nach sechs Runden stand Bodö/Glimt mit drei Punkten da, die K.o.-Phase war weit entfernt. Zumal die verbleibenden Gegner in Manchester City und Atlético Madrid auf dem Papier meilenweit überlegen erschienen.

Doch das Team aus dem hohen Norden machte sich nichts daraus. Zwei internationale Spitzenklubs mit Superstars wie Erling Haaland oder Julian Alvarez schlagen? Kein Problem! Erst wurde Pep Guardiolas ManCity in Norwegen 3:1 vorgeführt, dann schockte Bodö/Glimt in Madrid auch noch das Team von Trainer Diego Simeone. Dank dem 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand bei Atletico stehen die Norweger bei ihrer ersten Teilnahme in der Königsklasse in der K.o.-Phase.

Dies feierten die Profis selbstverständlich gebührend mit den zahlreichen Fans, welche die gut 3000 Kilometer lange Reise angetreten haben.

Auch Trainer Kjetil Knutsen wurde angemessen bejubelt:

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quelle: keystone / ronald wittek
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