Sport
Fussball

WM 2026: Werbepausen vorausgesagt? Diego-Maradona-Clip geht viral

Diego Maradona ist tot – das Leben der «Hand Gottes» in Bildern

1 / 95
Diego Maradona ist tot – das Leben der «Hand Gottes» in Bildern
Am 25. November 2020 ist Diego Maradona im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Wir schauen nochmals auf das bewegte Leben des einst besten Fussballers des Planeten zurück.
quelle: keystone / juan ignacio roncoroni
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Er wusste schon damals von der US-Gier – darum geht Diego Maradona gerade viral

01.07.2026, 19:2401.07.2026, 19:24

Aktuell geht ein Video des 2020 verstorbenen argentinischen Fussball-Superstars Diego Armando Maradona viral. Dabei handelt es sich nicht um eines seiner spektakulären und legendären Tore. Nicht um die Hand Gottes, nicht um sein legendäres Warm-up in München. Und auch nicht um eines seiner berühmt-berüchtigten Interviews, bei denen er nicht ganz klar im Kopf wirkte.

Nein, der Videoausschnitt, der aktuell gerade die Runde macht, stammt aus dem Jahr 2018. Damals wurde gerade die momentan laufende Weltmeisterschaft an die USA, Kanada und Mexiko vergeben – und daran hatte Maradona keine Freude. In einer argentinischen TV-Sendung beim Sender Telesur wird der Weltmeister von 1986 gefragt, was er von dieser Vergabe hält.

«Es gefällt mir nicht», antwortete Maradona. Ihn störte vor allem die fehlende Fussballkultur in Kanada und den USA. «Die Kanadier sind vielleicht gute Skifahrer und die Amerikaner machen daraus ein Spiel mit vier Vierteln mit je 25 Minuten, damit sie noch mehr Werbung senden können.»

Damit schien der Argentinier ins Schwarze getroffen zu haben. Für die WM 2026 führte die FIFA obligatorische Trinkpausen ein. Jeweils in der 22. und 67. Minute werden die Spiele für je drei Minuten unterbrochen. Der Fussball-Weltverband behauptet, es gehe dabei darum, die Spieler vor der Sommerhitze in Nordamerika zu schützen. In der Realität werden die Pausen auch bei Temperaturen von deutlich unter 30 Grad durchgeführt. Stattdessen senden viele TV-Sender während dieses Unterbruchs Werbung und kassieren dafür viel Geld – auch das Schweizer Fernsehen.

Nur bei einem Punkt hatte Maradona Unrecht: Er sprach auch Mexiko jegliche Fussballkultur ab. «Sie verdienen es nicht. Kaum treffen sie auf Deutschland oder Brasilien, sind sie schon draussen», wetterte er. Mexiko hat sich in der Nacht auf heute Mittwoch allerdings gegen Ecuador für die Achtelfinals qualifiziert und eine riesige Party gefeiert. Derweil ist Deutschland nach dem blamablen Out gegen Paraguay bereits wieder auf dem Heimweg. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 102
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Wer genau hinschaut, sieht in der mexikanischen Freude vielleicht auch ein kleines bisschen Erleichterung. Der Druck auf dem Gastgeber ist riesig.

quelle: keystone / ricardo mazalan
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Party bei den mexikanischen Fans nach dem Sieg Ecuador
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Schiri-Chef Collina stellt klar: Deutsche schimpfen zu Unrecht über den VAR
Der viel diskutierte Entscheid, das 2:1 des Deutschen Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinal gegen Paraguay zu annullieren, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt.
In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen Spiels. «Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden», sagte Collina.
Zur Story