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Super League: St.Gallen zu Gast in Luzern – das Spiel im Liveticker

Die Luzerner mit Andrej Vasovic, mitte, feiern das Tor zum 2:2 beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St.Gallen vom Sonntag, 1. Februar 2026 in Luzern. (KEYSTONE/Urs F ...
Luzern kann gegen St.Gallen in extremis noch ausgleichen.Bild: keystone

St.Gallen verspielt erneut ein 2:0 – Vasovic rettet Luzern in der Nachspielzeit

Luzern kommt im Heimspiel gegen St. Gallen in extremis zu einem Unentschieden. Es gleicht nach einem 0:2-Rückstand in der 95. Minute zum 2:2 aus.
01.02.2026, 13:0001.02.2026, 16:33

Die Luzerner starteten mit viel Schwung in die Partie, es fehlte ihnen aber lange an der nötigen Präzision. Zupass kam ihnen, dass sie ab der 74. Minute mit einem Mann mehr spielten – der erst drei Minuten zuvor eingewechselte St. Galler Neuzugang Antonio Verinac kassierte in der 74. Minute nach einem Ellenbogenschlag die Rote Karte.

Zwölf Minuten später verkürzte der 20-jährige Oscar Kabwit auf 1:2, ehe der 18-jährige Andrej Vasovic in der Nachspielzeit das viel umjubelte 2:2 erzielte. Beide trafen zum ersten Mal in der Super League.

Die St. Galler hatten schon eine Woche zuvor bei der 2:4-Heimniederlage gegen Servette 2:0 geführt. Dass sie den Vorsprung auch diesmal nicht über die Zeit brachten, war umso ärgerlicher, als Carlo Boukhalfa in der 55. Minute mit seinem Penalty am Luzerner Keeper Pascal Loretz gescheitert war.

Dass sie dennoch 2:0 führten, lag an Alessandro Vogt. Der 20-jährige Senkrechtstarter zeigte insbesondere in der 32. Minute, warum er im Sommer wohl in die Bundesliga zu Hoffenheim wechseln wird. St. Gallens Captain Lukas Görtler spielte einen Pass aus dem Mittelfeld nach rechts in den Lauf von Vogt, der nicht lange zögerte und den Ball ansatzlos in die weite Ecke hämmerte – ein Traumtor. Mit seinem neunten Saisontreffer beendete er seine acht Partien dauernde Flaute.

Vor dem 2:0 (68.) bediente ihn Christian Witzig mit einem Pass aus der eigenen Platzhälfte, worauf er seine Schnelligkeit nutzte und den Ball überlegt einschob. Vogt unterschrieb im Juli 2025 zwar einen Vertrag über vier Jahre bei den Ostschweizern, besitzt aber eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablösesumme von 2,5 Millionen Franken.

Aufgrund des späten Ausgleichs müssen die St. Galler weiter auf den ersten Sieg in Luzern seit dem 1. Dezember 2019 warten. Sie blieben nun im elften Spiel in Folge beim FCL sieglos – sechsmal verloren sie.

Die St.Galler mit Alessandro Vogt feiern das Tor zum 0:2 beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St.Gallen vom Sonntag, 1. Februar 2026 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueele ...
Bild: keystone

Luzern - St.Gallen 2:2 (0:1)
12'673 Zuschauer. - SR San.
Tore: 32. Vogt (Görtler) 0:1. 68. Vogt (Witzig) 0:2. 86. Kabwit (Owusu) 1:2. 95. Vasovic (Kabwit) 2:2.
Luzern: Loretz; Dorn, Knezevic (76. Bajrami), Freimann, Ciganiks; Winkler (59. Lucas Ferreira), Abe (78. Vasovic), Owusu; Di Giusto; von Moos (46. Kabwit), Villiger (76. Karweina).
St.Gallen: Zigi; Okoroji (89. Ruiz), Gaal, May; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Witzig (81. Vallci); Vogt (71. Verinac), Balde (71. Besio).
Bemerkungen: 74. Rote Karte gegen Verinac (Tätlichkeit). 55. Loretz hält Penalty von Boukhalfa.
Verwarnungen: 26. Boukhalfa, 41. Freimann, 42. Balde, 45. Vandermersch, 49. Gaal, 90. Görtler. (abu/sda)

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