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YBs Jean-Pierre Nsame, links, im Duell mit Luzerns Marco Burch im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Berner Young Boys und dem FC Luzern, am Samstag, 7. Dezember 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Überflügelte alle: Jean-Pierre Nsame. Bild: KEYSTONE

Jean-Pierre Nsame zum besten Spieler der Super League gewählt



Im Berner Kursaal ehrte die Swiss Football League ihre Besten des Jahres 2019. Als herausragender Spieler wurde Jean-Pierre Nsame von den Young Boys ausgezeichnet.

Wie es zur Tradition geworden ist, traf sich die Prominenz der Schweizer Fussball-Meisterschaften wenige Tage vor dem Start zur Rückrunde, um die Besten des Vorjahres zu ehren. Zum ersten Mal fand der Anlass der Swiss Football League nicht in Luzern, sondern in Bern statt. Dort, wo seit zwei Saisons der Dominator des Schweizer Fussballs daheim ist, fuhren die Mannschaftsbusse ein. Auf dem grünen Teppich des Kursaals bejubelten die vorwiegend jüngeren Fans die Delegationen aus Super League und Challenge League.

Im geschlossenen Bereich wurde im Tenü «Cocktail» unbeschwert diskutiert. Es ist eine kleine Auszeit im schicken Anzug vom harten Geschäft in den kurzen Hosen. Nationalmannschaftschef Pierluigi Tami, der 2015 Trainer des Jahres war, schätzt diesen Anlass: «Es ist eine grosse Ehre, ausgezeichnet zu werden. Es zeigt die Wertschätzung für die geleistete Arbeit.» An der Wahl beteiligen sich unter anderem die Trainer und Captains der Klubs der Swiss Football League.

Eine der oft gestellten Fragen an diesem Abend war: YB oder Basel? Bevor am Sonntag der zweite Teil des Meisterrennens mit diesem Duell lanciert wird, behielt YB bei der SFL Award Night die Oberhand. Der Titel des besten Spielers ging an den kamerunischen Goalgetter der Berner, Jean-Pierre Nsame.

Trainer des Jahres wurde wie im Vorjahr Gerardo Seoane.

Auch das schönste Tor, das vom Publikum bestimmt wurde, schoss mit dem zurückgetretenen Steve von Bergen ein Young Boy. Der Verteidiger hatte seine lange Karriere mit seinem ersten Treffer beendet.

Im Team des Jahres wurden fünf Berner, vier Basler und die beiden St. Galler Jordi Quintilla und Cedric Itten gewählt.

Der Titel «Best Youngster» ging an den Basler Noah Okafor.

(sda/cma)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Elpampa 21.01.2020 00:07
    Highlight Highlight Alter Falter....

    Und ich dachte, dass Paris Hilton Video wäre das Peinlichste gewesen, was ich heute gesehen habe...
  • zellweger_fussballgott 20.01.2020 22:17
    Highlight Highlight Diese SFL-Awards wurden wohl vom Humorfestival Arosa gesponsert.
  • zellweger_fussballgott 20.01.2020 22:16
    Highlight Highlight Lächerliche Wahlen. Meiner Meinung kann man auf solche Awards verzichten. Bei allem Respekt gegenüber Steve von Bergen, aber hier ging es um das "schönste Tor" und nicht das emotionalste. Und Okafor spielte im letzten halben Jahr keine Rolle mehr beim FCB. Da hätte man auch Vargas auszeichnen können oder Stergiou oder Sohm.
    • Bullet-Tooth-Joni 20.01.2020 22:58
      Highlight Highlight Hach Zelli. Das tönt alles irgendwie ein wenig gefrustet.

      Nur so nebenbei: Hochemotional = wunderschön! Get along with that!
    • Randy Orton 20.01.2020 23:38
      Highlight Highlight Es war nicht das „schönste Tor“ sondern das „best Goal“ - ist nicht das Selbe.
    • SoullessStone 21.01.2020 01:38
      Highlight Highlight Es ist im Text falsch: Es wurde nicht das schönste Tor ausgezeichnet, sondern das "Best Goal".
      Die Clubs konnten je ein eigenes Tor einsenden. YB hat das von von Bergen ins Rennen geschickt, weil es einen hohen Stellenwert einnimt (seltener Torschütze, letztes Karrierespiel, geiler Typ).
      Ob das verdientermasser das Best Goal ist, kann jeder selbst entscheiden.
      Für mich als Berner auf jeden Fall😉
  • c-bra 20.01.2020 22:02
    Highlight Highlight Das war von A-Z eine sehr sehr bescheidene Veranstaltung, um es mal anständig auszudrücken.
  • albie wright 20.01.2020 21:30
    Highlight Highlight Omlin?

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