Sport
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LEIPZIG, GERMANY - OCTOBER 06:  Dominik Kaiser (3.L) of Leipzig celebrates with team mates after scoring his team's first goal with a free-kick during the Second Bundesliga match between RB Leipzig and 1. FC Heidenheim at Red Bull Arena on October 6, 2014 in Leipzig, Germany.  (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Leipzigs Spieler feiern ein Tor – und in einigen Monaten den Durchmarsch von der dritten in die erste Liga? Bild: Bongarts

25 Jahre Mauerfall

Dieses Gif zeigt, wie sich die Bundesliga verändert hat – ob es Ihnen passt oder nicht: RB Leipzig muss aufsteigen

Als 1989 die Mauer fällt, werden West- und Ostdeutschland eins. In der Bundesliga sind Klubs aus der ehemaligen DDR aber nur Mauerblümchen. In der sechsten Saison in Folge ist kein einziger dabei. Das verflixte siebte Jahr soll ausgerechnet das verhasste Red Bull Leipzig verhindern.



«Money, Money, Money». Den Abba-Klassiker spielte der Stadion-DJ von Fortuna Düsseldorf, als die Spieler von Red Bull Leipzig das Stadion betraten. Ein Song als (freundliches) Sinnbild für die Verachtung, die dem Verein entgegenschlägt. Dabei sollte zumindest ein Teil Deutschlands froh sein, dass der österreichische Energydrink-Konzern klotzt und nicht kleckert.

Im Sommer 2009 stieg Energie Cottbus ab – und mit den Lausitzern die gesamte ehemalige DDR. Bis heute hat es kein Klub aus den längst nicht mehr so «neuen» Bundesländern ins Oberhaus des deutschen Fussballs geschafft (Hertha BSC war während der Zeit des getrennten Deutschlands in West-Berlin und zählt deshalb nicht als Ost-Klub).

Die Veränderungen in der Bundesliga seit der Wiedervereinigung im Zeitraffer

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Zumindest ein Ost-Klub gehört ins Oberhaus

Rund ein Sechstel der deutschen Bevölkerung lebt in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, welche nach dem zweiten Weltkrieg die DDR bildeten. Würden die Ligen nach geografischen und bevölkerungsreichen Aspekten geordnet, müssten je drei Ost-Klubs in der 1. und in der 2. Bundesliga vertreten sein.

Die Realität sieht anders aus. Red Bull Leipzig, Erzgebirge Aue und Union Berlin bilden als Zweitliga-Klubs die Speerspitze der Ex-DDR-Vereine.

Die Milchbüchlein-Rechnung geht im (europäischen) Sport bekanntlich aber ohnehin nicht auf. In der Schweiz ist die lateinische Schweiz momentan krass untervertreten in der Super League mit ihren zehn Teams, einzig der FC Sion aus dem zweisprachigen Kanton Wallis ist kein Deutschschweizer Klub. Doch in Deutschland, wo 18 Klubs die 1. Liga bilden, sollte zumindest ein Ost-Klub zum Elitezirkel gehören.

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Die geläufigste Erinnerung an Energie Cottbus: Das Jahrhundert-Eigentor von Goalie Tomislav Piplica. GIF: Youtube/Mesch1987

Der Kommerz hat längst überall Einzug gehalten

Womit wir bei einem potenziellen Aufsteiger des Sommers 2015 angelangt sind: Dem RasenBallsport Leipzig e.V. In der Tabelle wird der Klub RB Leipzig genannt. Dabei weiss jeder, wofür die Abkürzung wirklich steht: Red Bull Leipzig. Nur haben die Verbandsfunktionäre diesen Namen verboten.

Der Hauptsponsor ist mehr als nur Geldgeber. Der Verein gehört dem Energydrink-Hersteller aus Österreich, weshalb die Roten Bullen für die grosse Mehrheit der deutschen Fussballfans ein rotes Tuch sind.

Dabei hat der Kommerz längst überall Einzug gehalten. Was Fans sogenannter Traditionsklubs dem Emporkömmling vorwerfen, findet im eigenen Garten längst statt. Das Stadion des notorischen Verliererklubs Hamburger SV hiess zunächst AOL Arena, dann HSH Nordbank Arena und aktuell Imtech Arena. Vom FC Schalke 04 gibt es Gartenzwerge, Topflappen und Bratpfannen zu kaufen. Wie St.Pauli sein Image als rebellischer Kult-Klub pflegt und vermarktet, hat mit Rebellion so viel zu tun wie ein Konzert von Helene Fischer. Und Bayer 04 Leverkusen (Bayer-Chemie) gehört ebenfalls einem Grosskonzern wie der VfL Wolfsburg (Volkswagen).

18.07.2014; Leipzig; Fussball Testspiel - RasenBallsport Leipzig - Paris Saint-Germain; (l-r) Daniel Frahn, Torhueter Fabio Coltorti (Leipzig), Zlatan Ibrahimovic (Paris) laufen ins Stadion ein (Laurent Argueyrolles/Presse Sports/freshfocus)

Noch ein Testspiel, in den Träumen der Red-Bull-Bosse bald ein Champions-League-Duell: Goalie Coltorti spielt mit Leipzig gegen Zlatan Ibrahimovic und Paris Saint-Germain. Bild: Laurent Argueyrolles/freshfocus

Fabio Coltorti: «Okay, dass wir ein bisschen polarisieren»

Wieso also stört sich Fussball-Deutschland so an Red Bull Leipzig? Der Klub habe keine Seele, wird ihm vorgeworfen. Er sei ohnehin nur ein Vehikel, um für ein Getränk zu werben. Dass der Deutsche Sebastian Vettel seine Weltmeistertitel für ein Formel-1-Team namens Red Bull eingefahren hat, scheint den Sportfans zwischen Konstanz und Flensburg egal zu sein. Sie haben vermutlich auch gestaunt und zugeschaut, als Felix Baumgartner aus der Stratosphäre gesprungen ist – ein PR-Stunt für Red Bull.

Fabio Coltorti, der ehemalige Schweizer Natigoalie, hat sich längst an die Schmährufe der gegnerischen Fans gewöhnt. Seit 2012 steht er im Leipziger Kasten, ist mit dem Klub von der vierten in die zweite Liga aufgestiegen. «Es ist okay, dass wir ein bisschen polarisieren», sagte Coltorti vor einigen Wochen im «SonntagsBlick». Dennoch empfindet er das ständige Gerede als aufgebauscht: «Andere Vereine brauchen auch Sponsoren.»

Bullshit Leipzig

«Bullshit Leipzig»: Darmstädter Fans verdecken das Logo des Gastklubs auf der Anzeigetafel mit einer Eigenkreation. Bild: Allesfahrer Darmstadt

In Leipzig kommt der Klub je länger je besser an

Coltorti fühlt sich wohl in Leipzig. Der 33-Jährige spricht davon, in der Stadt mit einer halben Million Einwohnern sein Fussball-Paradies gefunden zu haben: «Ich bin sehr dankbar, dass ich das Abenteuer in Leipzig gewagt habe. Ich habe hier Bedingungen, wie ich sie in meiner Profikarriere noch nie gehabt habe.»

Mit Red Bull spielt Coltorti auch in dieser Saison erfolgreichen Fussball. Nach elf Runden sind die Leipziger auf Rang 3 klassiert, der Ende Saison zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. In der Stadt nimmt die Begeisterung zu, der Eindringling aus Österreich wird immer weniger skeptisch beäugt.

RB Leipzig ist der grösste Scheiss

Klare Ansage von HSV-Fans. Bild: Anti Red Bull

Der Lauf der Zeit ist nicht aufzuhalten

«Das Potenzial ist da», urteilt der Schweizer Goalie, «beim Aufstiegsspiel kamen 40'000 Zuschauer. Die Leute freuen sich riesig, dass hier wieder guter Fussball gespielt wird.» Das Fernziel ist klar: Die Champions League.

Die Bullen werden ein anderer Bundesligist sein. Einer mit einer Fussballkultur, die sich von derjenigen auf Schalke, in Dortmund, Hamburg, Frankfurt oder München bestimmt unterscheidet. Der Besuch eines Fussballspiels wird austauschbar: mal geht's in den Zoo, mal in den Zirkus, mal zum Fussball. Es ist eine Entwicklung, die in unseren Alltag passt, in dem die Mobilität pausenlos wächst, viele jedem neuen Trend hinterher hecheln und jede zweite Ehe geschieden wird.

Red Bull Leipzig wird aufsteigen. Vielleicht noch nicht in dieser Saison, wohl aber in einer der nächsten. Das kann gefeiert werden, beklagt werden, verflucht werden. Nur eines kann der Aufstieg nicht: verhindert werden. Fussball-Deutschland muss sich wohl oder übel mit Red Bull Leipzig arrangieren.

Seit der Wende kamen nur 4 von 40 Vereinen aus dem Osten

Umfrage

Soll es in der Bundesliga auch Platz für einen Klub wie Red Bull Leipzig haben?

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • maxi 28.12.2014 15:43
    Highlight Highlight Man kann RBs aufstieg nicht verhindern, aber man kann RB bekämpfen. Ich hoffe das der Protest noch lange auf und neben dem Platz anhält.

    Ich finde es einen Witz das eine Mannschaft die es zur DDR Zeit noch nichtmal gegeben hat, als Retter der Ostclubs verschrien wird!
  • Amboss 28.10.2014 22:12
    Highlight Highlight Ich finde es positiv, was RedBull in Leipzig aufbaut. RedBull hat schon oft bewiesen, dass sie langfristig und mit Bedacht aufbauen.
    Und mir ist lieber, ein Verein wird von einer Firma finanziert, welche eine harmlose Limo herstellt, als von einem Oligarchen aus dem öl- oder Rohstoffmilieu.
  • Ramonen 28.10.2014 19:10
    Highlight Highlight Der gemeist gehasste verein der ganzen welt und ich rede jetzt von allen rb mannschaften. Red Bull zerstört uns den Fussball
  • Hans der Dampfer 28.10.2014 17:28
    Highlight Highlight Kann schon sein das die in die erste Liga aufsteigen aber ich fürchte das spätestens dann Coltrorti wird hinten anstehen müssen. Dr. Red Bull rührt nämlich nur mit der grossen Kelle an und da gehört der Schweizer wohl weniger dazu.
  • kuhrix 28.10.2014 12:27
    Highlight Highlight Nein, Red Bull wird niemals akzeptiert werden. Natürlich hat der Kommerz leider längst Einzug gehalten und jede Mannschaft braucht Sponsoren, aber bei Red Bull Leipzig geht das noch viel weiter. Der einzige Sinn dieses Vereins besteht darin, ein Produkt zu bewerben. Es wurde einfach mal ein Traditionsklub genommen, Logo, Name und Vereinsfarben geändert damit man schön Werbung machen kann. Zudem kauft Red Bull Vereine auf der ganzen Welt (New York, Salzburg etc.) und baut sich eine eigene Fussballdynastie auf. Aber RB hat die Rechnung ohne Fans gemacht, Nein zu Red Bull!
    • Lagovai 28.10.2014 13:04
      Highlight Highlight Naja weiss jetzt nicht, ob ich den SSV Markranstädt als Traditionsverein sehen würde. Aber gut, mag Red Bull auch nicht und insofern sie bald europäisch spielen und FFP immer noch angewandt wird, dürfte sich das Problem lösen. Wären dann nach heutigem Stand noch etwa Ausgaben von rund EUR 12 Mio.
    • kuhrix 28.10.2014 13:40
      Highlight Highlight Du hast natürlich recht bezüglich SSV Markranstädt. Die Austria Salzburg war allerdings ein Traditionsverein. Zudem wurde Sachsen-Leipzip unteranderem wegen eines umstrittenes Nachwuchskooperationsabkommen mit RB Leipzig aufgelöst.
    • Anded 28.10.2014 13:55
      Highlight Highlight Dann nenne mir bitte diesen "Traditionsklub", dessen Logo, Namen und Farben zu "RB Leipzig" geändert wurden. RB Leipzig wurde 2009 als neuer Verein gegründet. Und hat sich für eine Saison die Mannschaften des SSV Markranstädt "geliehen". 1 Jahr später spielte der SSV wieder normal weiter, einfach eine Klasse weiter unten. Mittlerweile sind sie wieder in der Oberliga, wie vorher. Zudem wird RB von einigen Fans sehr wohl akzeptiert, was deinen ersten Satz auch zur Falschaussage macht. Die Mehrheit der Schweizer mag den FC Basel auch nicht, was aber nicht heisst, dass er nicht akzeptiert wird...
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