Sport
Fussball

U21-Auswahl scheitert bei der EM-Qualifikation 2015 vorzeitig

Pierluigi Tami und sein Team ohne Erfolg

U21-Auswahl scheitert bei der EM-Qualifikation 2015 vorzeitig

04.09.2014, 20:2104.09.2014, 22:09

Die Schweizer U21-Auswahl ist im Kampf um die Qualifikation für die EM-Endrunde 2015 in Tschechien vorzeitig gescheitert. Das Team von Pierluigi Tami verlor die entscheidende Partie in der Ukraine 0:2.

Pierluigi Tami ohne Fortune.
Pierluigi Tami ohne Fortune.Bild: KEYSTONE

Der Gastgeber sicherte sich dank dem zweiten Sieg gegen die Schweiz - das Hinspiel gewannen die Osteuropäer 2:1 - vorzeitig Platz 2 in der Gruppe.

Bedeutungsloses Gruppenspiel

Mit einem Sieg im abschliessenden Spiel am Montag gegen Liechtenstein kann die Ukraine nach Punkten zu dem als Gruppensieger feststehenden Kroatien aufschliessen und sich möglicherweise als einer der vier besten Gruppenzweiten die Teilnahme an der Barrage sichern. Die Schweiz wird die Qualifikation auf Platz 3 beenden, am kommenden Montag trifft sie in Lugano zum Abschluss auf Lettland.

In Tscherkassi, das rund 200 km südöstlich von Kiew liegt, war die SFV-Auswahl bereits in der 7. Minute ins Hintertreffen geraten. Der Verteidiger Dmytro Ryschuk brachte den Gastgeber im Anschluss an einen Corner in Führung. Für die Entscheidung sorgte Redwan Memeschew in der 77. Minute, als die Ukraine nach der Gelb-Roten Karte in der 73. Minute gegen Matteo Fedele (Sion) in Überzahl agieren konnte.

Matteo Fedele fliegt vom Platz.
Matteo Fedele fliegt vom Platz.Bild: Christian Pfander/freshfocus

«Es war ein schwieriges Spiel gegen eine solide Mannschaft, die sehr gut gespielt hat», sagte Trainer Pierluigi Tami nach der Partie. Der Tessiner ärgerte sich in erster Linie über den frühen Rückstand seiner Mannschaft: «Wir haben so begonnen, wie wir es unbedingt vermeiden wollten.»

Tami und sein Team blieben zum zweiten Mal in Folge in der EM-Qualifikation auf der Strecke. Nachdem die SFV-Auswahl 2011 in Dänemark noch den EM-Final erreicht und sich damit das Olympia-Ticket für London gesichert hatte, scheiterte die älteste Junioren-Auswahl des SFV vor zwei Jahren in der Barrage an Deutschland. (si/syl)

Aufstellung Schweiz:

Mvogo; Angha, Ajeti, Djimsiti; Hadergjonaj (46. Bertone), Buff (46. Rodriguez), Fedele, Freuler (81. Tabakovic), Aliji; Frey, Jevtic. Mvogo; Angha, Ajeti, Djimsiti; Hadergjonaj (46. Bertone), Buff (46. Rodriguez), Fedele, Freuler (81. Tabakovic), Aliji; Frey, Jevtic. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die goldene Regel, die Xabi Alonso bei Real Madrid missachtet hat
Xabi Alonso ist nach nur 232 Tagen nicht mehr Trainer von Real Madrid. Der 44-jährige Baske scheiterte an seinem Verhältnis zu den Stars – diese fühlten sich ihrer Freiheiten auf und neben dem Platz beraubt.
Als deutscher Nationaltrainer prägte Berti Vogts in den Neunzigern das Motto «Der Star ist die Mannschaft». Das starke Kollektiv soll bei vielen Klubs über den einzelnen Spielern stehen. Bei Real Madrid ist dies nicht der Fall: Hier sind die Stars die Stars.
Zur Story