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ARCHIVBILD ZUR ENTLASSUNG VON FC ST. GALLEN TRAINER GIORGIO CONTINI, AM DIENSTAG, 24. APRIL 2018 - Der St. Galler Cheftrainer Giorgio Contini verfolgt das Spiel im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, im Kybunpark, am Sonntag, 24. September 2017, in St. Gallen. (KEYSTONE/Benjamin Manser)....

St.Galler Meisterheld und nun geschasster Trainer: Giorgio Contini. Bild: KEYSTONE

Darum haben die FCSG-Bosse Hüppi und Sutter ihren Trainer Contini entlassen

Trainer Giorgio Contini rettete den FC St.Gallen vor dem Abstieg und er führte ihn in dieser Saison auf Europacup-Kurs. Trotzdem wurde er nun entlassen. Weil er angeblich mit der Philosophie der neuen Klubführung nicht klar kam.



Weniger als ein Jahr lang war Giorgio Contini Trainer des FC St.Gallen. Nun muss sich der 44-Jährige eine neue Stelle suchen, denn er wurde heute Vormittag entlassen. Atmosphärische Störungen mit der neuen Klubführung wurden ihm zum Verhängnis.

«Contini hatte keine Freude, mit mir zu arbeiten.»

Alain Sutter

Alain Sutter ist seit einigen Monaten der Sportchef des FC St.Gallen und er machte am Nachmittag vor den Medien klar, dass er es gewesen sei, der die Trennung von Cheftrainer Giorgio Contini und Assistent Markus Hoffmann forciert habe. «Ich kam zum Schluss, dass es zusammen nicht passt.»

Matthias Hueppi, Praesident des FC St. Gallen, neben Sportchef Alain Sutter, spricht an einer Medienkonferenz zur sofortigen Entlassung des Trainers Giorgio Contini, am Dienstag, 24. April 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Präsident Matthias Hüppi (rechts) und Sportchef Alain Sutter erläutern die Gründe für Continis Aus. Bild: KEYSTONE

Dabei sei es nicht so, dass eine Seite einen Fehler gemacht hätte. «Das gibt es immer wieder im Leben, dass verschiedene Meinungen und Sichtweisen aufeinander prallen. Das kann befruchtend sein, aber es muss trotzdem in die gleiche Richtung gehen und ich hatte je länger je mehr das Gefühl, dass Giorgio Contini nicht richtig Freude daran hat, mit mir zusammen zu arbeiten.»

Die Trennung kommt nicht aus heiterem Himmel. So mussten im Winter bereits diverse Contini-Vertraute den Verein verlassen, darunter der umstrittene Nachwuchschef Marco Otero sowie Konditionstrainer Harry Körner und Physiotherapeut Benjamin Bubeck. Deshalb «kriselte» es schon früh in der Beziehung zwischen dem hemdsärmeligen Contini und Esoteriker Sutter.

Sutter: «Ich übernehme die volle Verantwortung dafür»

Sportchef Sutter sagte dann auch, dass eine solche Trennung nichts sei, das von heute auf morgen passiere und auch kein Bauchentscheid. «Das ist ein Entscheid, der wohlüberlegt war. Ich möchte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, so etwas gibt es halt. Ich bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung ist. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür.»

Mediensprecher Daniel Last, Sportchef Alain Sutter, und Matthias Hueppi, Praesident des FC St. Gallen,von links, an einer Medienkonferenz zur sofortigen Entlassung des Trainers Giorgio Contini, am Dienstag, 24. April 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Alain Sutter: «Wenn wir nicht alle am gleichen Strang ziehen, werden wir nie erfolgreich sein.» Bild: KEYSTONE

Die Entlassung sei ein Signal für eine langfristige Zukunft, bekräftigte Präsident Matthias Hüppi. Die Klubführung sei zum Schluss gekommen, dass man die Zusammenarbeit mit dem Trainerduo im Sommer beendet hätte. Deshalb habe sich die Frage gestellt, ob man nun jetzt schon einen Schlussstrich ziehe oder noch zuwarte. Der Verwaltungsrat habe sich für ersteres entschieden.

Kuzmanovic springt ein

Nun übernimmt interimistisch Boro Kuzmanovic, der bislang Trainer der U21-Mannschaft von GC war und früher in der Challenge League den FC Winterthur trainierte. Aus dieser Zeit kennt ihn Alain Sutter. «Ich schätze ihn als Menschen und als Fachmann. Er ist für mich einer der besten Ausbilder der Schweiz.» Das sei einer der Gründe für seine Wahl.

L'entraineur zuerichois interimaire Boro Kuzmanovic lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le Grasshopper Club Zuerich, GC, ce samedi 26 aout 2017 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Boro Kuzmanovic übernimmt den Posten von Giorgio Contini. Bild: KEYSTONE

Kuzmanovic wird ab der neuen Saison Assistenztrainer sein – von einem Chef, der noch nicht bekannt ist. «Ich habe klare Vorstellungen, was ich für einen neuen Cheftrainer will», sagte Sutter. «Ich werde definitiv einen präsentieren, der diese Art Fussball spielen lässt, wie ich ihn mir vorstelle.» Kuzmanovic stehe für mutigen, offensiven Spielstil, so Hüppi, «für Fussball, der dem Publikum auch Freude bereiten soll.»

Daran scheiterte Giorgio Contini letztlich: Daran, dass er Resultate für wichtiger hielt als ihr Zustandekommen. Sportchef Alain Sutter und Präsident Matthias Hüppi hoffen, dass es ihnen mit einem neuen Trainer die schwierige Aufgabe gelingt, beide Ansprüche zu befriedigen.

Boro kennt man in St.Gallen ja ...

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matthiah Süppi 24.04.2018 21:42
    Highlight Highlight Nächste Saison werden wir Meister.
  • BigMic 24.04.2018 20:38
    Highlight Highlight Ich denke Contini hat gut zu dieser Mannschaft gepasst. Jetzt kommt so ein Traum Trainer der mit dieser Durchschnitts-Truppe Erfolg haben muss. Kommt kaum gut. Egal. Contini jez zu Winti bitte!
  • Dummbatz Immerklug 24.04.2018 19:51
    Highlight Highlight Kuzmanovic stehe für mutigen, offensiven Spielstil, so Hüppi, «für Fussball, der dem Publikum auch Freude bereiten soll.»

    😂😂😂 Ja ja, man hat es in Winti gesehen 🙄🙈
  • CASSIO 24.04.2018 19:42
    Highlight Highlight es gibt hier gewisse parallelen zu gc, wer sie findet kriegt 100 punkte auf der insider scala. interessant wären aber die gründe dafür, ein rotes schundblättchen weiss offensichtlich mehr...
  • Qui-Gon 24.04.2018 19:20
    Highlight Highlight wenn der "Resultatfussball" denn auch funktionieren würde... defensiv antreten und doch am meisten Gegentore von allen bekommen, macht doppelt keinen Spass
  • pun 24.04.2018 18:38
    Highlight Highlight Und jetzt Marcel Koller anbaggern bis er schwach wird! Denn d Meischterfiir 2019 plane! 😁
  • länzu 24.04.2018 18:37
    Highlight Highlight Ach, Susi Sutter wollte auch einmal etwas entscheiden. Glaube kaum, dass das die richtige Lösung ist.
    • BoomBap 24.04.2018 20:18
      Highlight Highlight Jöö ein "20-minüteler"

      Mit wievielen Pseudonymen hast du heute schon "...Susi Sutter..."-Kommentare geschrieben?
    • BigMic 24.04.2018 22:56
      Highlight Highlight Was?! Der heisst nich Susi Sutter? Komm schon, bleib geschmeidig...
  • chreischeib8052 24.04.2018 18:21
    Highlight Highlight Tschüssi fcsrg😂😂
  • leu84 24.04.2018 17:53
    Highlight Highlight Immerhin steht Sutter hin und übernimmt die Verantwortung. Es wussten eigentlich alle, dass Giorgio Contini früher oder später gehen muss. Unabhängig vom Resultat. Die Zeit hing eher vom okay der Interimslösung ab.
  • TanookiStormtrooper 24.04.2018 17:22
    Highlight Highlight Also ich hatte ja allgemein die Ansicht, Hüppis Vorgänger seien eher inkompetent... Man hat mit Zinnbauer einen Trainer verpflichtet, der eigentlich nichts vorzuweisen hatte ausser einer 0:8 Klatsche beim HSV, und ihm auch noch einen Vertrag über 3(!) Jahre gegeben. Dann holte man noch einen Ü30 Spieler aus der Gnadenhof-Liga in den USA, der in einem Verein spielte der wohl Abstiegskandidat wäre, könnte man in der Rentner-Liga denn absteigen. Barnetta ist und war nur ein teures Edelmaskottchen. Jetzt wird wohl einfach ziemlich radikal aufgeräumt, ob es funktioniert werden wir sehen...
  • Luca Brasi 24.04.2018 17:18
    Highlight Highlight St. Gallen holt gegen GC 3 Punkte und jetzt nehmen sie GC auch noch die Schlagzeilen bei der Pressekonferenz über die Trainerfrage weg. Der tiefe Fall des Rekordmeischters.

    😂
    • Pukelsheim 24.04.2018 17:54
      Highlight Highlight „Hey Hüppi, wär meinsch du eigentlich wer du bisch ey? Das esch GC. Rekordmeischter. D’Super League vom Rekordmeischter. En Institution hey.“

      - Ein Institutioneller
  • zeromg 24.04.2018 17:16
    Highlight Highlight Bekommt der FC St. Gallen auch bald ein Goldkranz wie früher Xamax?
    • Raembe 24.04.2018 17:46
      Highlight Highlight Denke nicht
    • leu84 24.04.2018 17:49
      Highlight Highlight Nö. Vielleicht eine Bratwurst ohne Senf ;)
  • Zanzibar 24.04.2018 17:15
    Highlight Highlight Contini stand von allem Anfang an für Resultatfussball. Ich finde er hat das für St. Galler Verhältnisse sehr gut gemacht.

    Sutter hat bereits bei der ersten PK gesagt was er für Fussball erwartet und wusste um Continis Stil. Von daher ist es nicht ganz nachvollziehbar warum man nicht direkt mit einem neuen Trainer gestartet ist.
    • McStem 24.04.2018 17:34
      Highlight Highlight Continis Vertrag wurde noch vom Vorgänger Hüppis bis ins Jahr 2019 verlängert.

      Da SG sowieso knapp bei Kasse ist, wollte man wohl schauen wie es sich zwischenmenschlich entwickelt.
    • Raembe 24.04.2018 17:48
      Highlight Highlight Es hätte auch funktionieren können, beide hätten sich halt ein wenig anpassen müssen. Man hat es immerhin versucht und das muss man respektieren.
    • Pisti 24.04.2018 18:34
      Highlight Highlight Sutter der jahrelang den Resultat-Fussball von einem Petkovic im Fernsehen in höchsten Tönen gelobt hat, will also in St. Gallen offensives Feuerwerk.
      Unter Contini hat man Top-Resultate abgeliefert, aber in der Schweiz reicht das wohl nicht. MMn war es ein Fehler Sutter ins Boot zu holen, das wird sich noch rächen in Zukunft.
  • AJACIED 24.04.2018 17:13
    Highlight Highlight Huere chindergarte. Dä cha mit dem nöd dä mit dem🙈🙈🙈
    Hüppi und Sutter haben das Gefühl das sie gescheit sind.
    St. Gallen eine Saison Europaquali ect. schnuppern eine andere Saison gegen den Abstieg spielen wie immer.
    • Raembe 24.04.2018 17:49
      Highlight Highlight Wenns menschlich überhaupt nicht passt, wechselt glaub jeder den Job oder wird halt zuvor entlassen.
  • Duscholux 24.04.2018 16:56
    Highlight Highlight Ich tippe auf Yakin als neuen trainer. Passt zum srf glamour.
    • Zanzibar 24.04.2018 17:11
      Highlight Highlight Nein, der steht für den gleichen Resultatfussball wie Contini.
    • SonicDomination 24.04.2018 23:05
      Highlight Highlight Und vor allem für den ominösen Blasucci-Clan..
  • chnobli1896 24.04.2018 16:53
    Highlight Highlight [...] «Ich habe klare Vorstellungen, was ich für einen neuen Cheftrainer will», sagte Sutter. «Ich werde definitiv einen präsentieren, der diese Art Fussball spielen lässt, wie ich ihn mir vorstelle.» [...]
    Er scheint mir etwas ich-bezogen zu sein der liebe Herr.
    • Zanzibar 24.04.2018 17:12
      Highlight Highlight Ich denke es ist die Aufgabe eines Sportchefs die Fussballstrategie vorzugeben.
  • Madmessie 24.04.2018 16:32
    Highlight Highlight Für eine Mannschaft, die mutig und offensiv spielen soll ohne mit wehenden Fahnen unterzugehen (siehe Lausanne) braucht es auch eine entsprechende Qualität an Spielermaterial.

    Würde mich nicht wundern, wenn der FCSG nächste Saison um den Abstieg spielt.
  • NWO Schwanzus Longus 24.04.2018 16:29
    Highlight Highlight Die Entlassung ist richtig. Contini und Hüppi/Sutter waren sich von Anfang an nicht wohlgesonnen, da Contini mit der Alten Führung verbandelt war und sie bevorzugt hätte. Dazu schoss Contini in diversen Interviews indirekt gegen Hüppi/Sutter. Offensichtlich konnte Contini es nicht akzeptieren das die Alte Korrupte Führung weg ist. Er wurde nur aufgrund der Platzierung solange gehalten.
  • UrsK 24.04.2018 16:22
    Highlight Highlight Ich hätte auch keine Freude, mit Alain Sutter zusammen arbeiten zu müssen...
    • pontevetro 24.04.2018 16:39
      Highlight Highlight noch 2❤️❤️
    • Raembe 24.04.2018 17:45
      Highlight Highlight Stimmt, der hätte immer die bessere Frisur😂
    • ujay 24.04.2018 17:59
      Highlight Highlight @UrsK. Klar hättest du keine Freude. Schätze mal, Sutter hat soviel mehr Fussballkompetenz, das von einer Zusammenarbeit gar keine Rede sein könnte.
  • Scaros_2 24.04.2018 16:15
    Highlight Highlight Ich finde Sutter top. Stellt sich hin und sagt, "ja ich war es - Contini und ich wurden keine Freunde also musste der schwächere gehen".

    Damit hat er Contini weder die Qualität abgesprochen noch ihn schlecht gestellt sondern ehrlich erklärt das man schlicht keine Freunde wurde.

    Finde ich top. So was sucht seinesgleichen finde ich im Management - GENERELL.
    • andre63 24.04.2018 16:26
      Highlight Highlight durfte er ihm die haare nicht schneiden? 😊
    • FrancoL 24.04.2018 17:21
      Highlight Highlight Die Frage ist doch viel eher: Ist es zum Vorteil des FCSG. ich kann auch Hinstehen und Verantwortung übernehmen und dann mit der Mannschaft Bach ab gehen.
      Mag sein das es toll ist wenn jemand Verantwortung übernimmt, doch diese Verantwortung muss zuerst sich noch in Resultaten begründen, denn sonst ist sie nicht viel wert.
    • Raembe 24.04.2018 17:51
      Highlight Highlight @Franco: Er sagt ja auch das er die volle Verantwortung übernimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zaungast 24.04.2018 16:13
    Highlight Highlight Ich tippe auf Urs Fischer oder Urs Meier als neuen Trainer.
    • Kak Attack 24.04.2018 17:04
      Highlight Highlight wären für SG wohl beides geeignete Trainer, allerdings passen sie mMn nicht in Anforderungsprofil vom Alain (mutig, offensiv, dem Publikum auch Freude bereiten)....
      Da denke ich eher an Celestini oder Weiler, wobei 2terer sich das wohl kaum antut und auf bessere Chancen wartet.
      Sforza würde wohl sofort zusagen, aber den hätten sie vermutlich per sofort angestellt, da vertragsfrei (im Gegensatz zu Celestini)
      Ich tippe auf Celestini, nachdem sein laufendes Vertragsverhältnis mit LS "abgefunden" wurde...
    • Bert der Geologe 24.04.2018 17:48
      Highlight Highlight Fischer wäre eine gute Lösung, aber zu wenig Angriffsfussball. Auch frisurentechnisch passt er nicht zu Alläähh. Denke eher an Marcel Koller.
    • Helios 24.04.2018 18:16
      Highlight Highlight Zeidler (Spektakel-Fussball) oder Tami (ausgewiesener Fachmann für die Arbeit mit Jungen Spielern) könnte weitere Kandidaten sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 24.04.2018 16:13
    Highlight Highlight Contini war doch seit Amtsantritt von Hüppi/Sutter angezählt. Er war/ist doch mit dem Clan verbandelt von dem man sich sofort getrennt hatte. Es gab auch Aussagen von Hüppi zu Beginn, dass Contini nun seine Eigenständigkeit beweisen müsse. Ein solch angezählter Trainer ist dann doch eine lame duck und blieb nur aus finanziellen Gründen im Amt, weil der Verein noch andere Altlasten zu tragen hat. Von nun an gibt es für Hüppi/Sutter keine Ausreden/Blitzableiter mehr, da alle Elemente nach ihrem Gutdünken ausgewählt wurden.

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