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Grasshopper Goalie Heinz Lindner, Mitte mit orangem Shirt, spricht mit den GC Fans im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem Grasshopper Club Zuerich in der Swissporarena, am Sonntag, 12. Mai 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Str)

Die GC-Verantwortlichen diskutieren mit den Fans, die Polizei steht in der zweiten Reihe. Bild: KEYSTONE

Darum ist die Polizei nicht gegen die GC-Chaoten vorgegangen

Die Luzerner Staatsanwalt prüft momentan, ob beim durch GC-Chaoten verursachten Spielabbruch in der Swisspor-Arena ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt. Christian Bertschi, Mediensprecher der Luzerner Polizei, erklärt derweil, warum die Polizisten im Stadion passiv geblieben sind.

Jonas von Flüe / CH Media



Rund 20 Polizisten im Vollmontur waren am Sonntag auf dem Rasen der Swisspor-Arena präsent. Was war das Einsatzziel?
Christian Bertschi: Wir wollten die Leute im Stadion schützen. Zum einen die Spieler und Betreuer der beiden Mannschaften. Zum anderen die Zuschauer. Zudem wollten wir verhindern, dass Personen aus dem Gästesektor auf das Spielfeld oder sogar Richtung Kabinen gelangen können.

Bild

Christian Bertschi, Mediensprecher der Luzerner Polizei. bild: ch media

Wer entschied, dass die Polizei im Stadion Präsenz markieren muss?
Es war ein Entscheid der Polizei in Absprache mit dem FC Luzern. Wir sind während allen Spielen ständig in Kontakt mit den Verantwortlichen des FC Luzern.

Die Polizisten stellten sich auf dem Rasen auf, versuchten aber nicht, die Chaoten zurück in den Gästesektor zu drängen. Warum ging man nicht aktiv gegen die fehlbaren Zuschauer vor?
Wir haben versucht, deeskalierend zu wirken. Wir standen bewusst nur in der zweiten Reihe, zeigten aber auch, dass wir bereit sind. Es stand nicht zur Diskussion, Zwangsmittel einzusetzen. Denn es war nicht absehbar, wie die Personen aus dem Gästesektor reagieren würden. Die Aggression richtete sich auch nicht gegen andere Zuschauer oder die Einsatzkräfte, sondern einzig gegen die Spieler des Grasshopper Clubs.

Rietiker: «Das war kein Kniefall»

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Video: srf/SDA SRF

Gab es Festnahmen?
Nein.

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So kam es zum Spielabbruch. Video: YouTube/SRF Sport

Einige Chaoten war nicht vermummt. Wie werden die nun weiter identifiziert?
Wir werten nun das Datenmaterial aus den Überwachungskameras aus. Es müsste aber eine Anzeige seitens des FC Luzern eingehen, zum Beispiel wegen Nötigung. Oder vom tätlich angegangenen GC-Spieler (Aimery Pinga; Anm. d. Red.). Dann würden wir eine Untersuchung einleiten.

Die neuste Entwicklung: Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung gegen die GC-Fans eingeleitet, die am Sonntagabend den Abbruch des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und dem Grasshoppers Club provoziert haben. Teils vermummt waren diese über Absperrgitter gestiegen. Dabei forderten die Fans die Spieler auf, ihre Trikots auszuziehen, weil sie ihrer nicht würdig seien.

Die Staatsanwaltschaft Luzern leitete inzwischen eine Untersuchung wegen Verdacht auf Nötigung ein, wie die Behörde am Montag mitteilte. Zudem will sie wissen, ob sich die Fans mit ihrem Verhalten auch anderweitig strafrechtlich relevant verhalten hätten.

Die Grasshoppers lagen gegen den FC Luzern mit 0:4 im Rückstand, als Anhänger aus dem GC-Fanblock versuchten, das Spielfeld zu betreten. Nebst den Ordnungskräften des FC Luzern wurde eine Polizeieinheit auf dem Spielfeld eingesetzt, um einen Sturm des Fussballfeldes zu verhindern und die Zuschauer sowie Spieler und Betreuer beider Mannschaften zu schützen. (sda)

Die Polizisten waren vor dem Stadion in Bereitschaft. Hat der Einsatz nun höhere Kosten verursacht, als bei anderen Spielen?
Nein. Die Polizei ist bei jedem Match aktiv und zuständig für die Sicherheit ausserhalb des Stadions. Allerdings mit unterschiedlich grossem Aufgebot. Gegen Lugano sind beispielsweise weniger Polizisten vor Ort als gegen GC oder Basel. Wir wussten, dass GC definitiv absteigen kann und haben deshalb im Vorfeld verschiedene Szenarien diskutiert – auch über Vorfälle ausserhalb des Stadions. Zwischenfälle haben wir eher auf dem Rückweg vom Stadion zum Bahnhof erwartet. Dort blieb es allerdings ruhig.

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  • messiah 14.05.2019 10:55
    Highlight Highlight Einer der wenigen guten Polizeieinsätze. Jedes andere Vorgehen hätte eine komplette Eskalation der Situation bedeutet. Von den GC-Fans ging keine Gefahr für andere aus.
  • H.P. Liebling 14.05.2019 09:45
    Highlight Highlight Was vielen hier einfach nicht in den Kopf will: Klar kann man einen rigorosen Einsatz von Polizisten mit Schlagstöcken, Wasserwerfen und Reizmitteln fordern. Aber wisst ihr, was dann passiert wäre? Man (auch normale Matchbesucher) hätten sich solidarisiert - und zwar GEGEN die Polizei. Das hat mit Fussball nichts zu tun, man kann das an Demos etc. genauso beobachten. Und dann würden wir heute nicht vom arbeitslosen Nazi Stefan N. lesen, sondern über Dutzende verletzte Matchbesucher UND Polizisten. Zum Glück wird nicht jede Wutbürger-Idee in die Tat umgesetzt... Gut gemacht, Luzerner Polizei!
  • P. Silie 13.05.2019 22:13
    Highlight Highlight ...'deeskalierend'... 🤦. Dieselben Fan-Idioten werden beim nächsten Spiel genau dasselbe wieder machen. Und warum werden sie es machen???? Weil es wieder mal KEINE Konsequenzen gab. Tja, was soll man dazu noch sagen...
  • orso129 13.05.2019 21:31
    Highlight Highlight ... die ca 12 Chaoten, die den Spielabbruch verursachten, müssen den anderen Zuschauern ca 25% ihres (doch recht teuren) Tickets rückerstatten... könnte noch ins Geld gehen...
  • Basubonus 13.05.2019 21:11
    Highlight Highlight Eierloses Vorgehen.
    • Schwarzes Schäfli 14.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Diesen da hatten Eier, bis das passierte.... Gewalt erzeugt Gewalt, so einfach ist das..
      Play Icon
  • Natürlich 13.05.2019 20:59
    Highlight Highlight Ich sehe es wie Fringer, der bei Teleclub darüber geredet hat.
    Man wusste vor dem Spiel, dass GC bei einer Niederlage absteigt und dass gewisse „Fans“ einen Spielabbruch provozieren könnten.
    Warum man dann nicht einfach von Beginn weg 50 Polizisten in den gegnerischen Sektor gestellt hat versteh ich nicht. (Natürlich auf GC Vereinskosten)
    Da wäre gar keiner auf die Idee gekommen, über die Absperrung zu klettern und das Spiel hätte nicht abgebrochen werden müssen.
  • STERNiiX 13.05.2019 20:35
    Highlight Highlight Ich war in der Vergangenheit auch schon unzufrieden mit dem Einsatz der Luzerner Polizei und habe dies kundgetan. Daher muss ich diesmal auch meinen Respekt für den besonnenen und durchdachten Einsatz loswerden. Der durchschnittliche Wutbürger wird wohl nicht verstehen warum volle Kanne draufhalten und die Reste zusammenkloppen nicht die Lösung ist. Die Polizei offensichtlich schon. Hoffentlich wird sie sich auch bei Einsätzen ausserhalb des Stadions daran erinnern wie verhältnismässig friedlich es ablaufen kann wenn man bei kleinen Unklarheiten und Differenzen nicht gleich Gewalt anwendet. 👍
  • Wennli 13.05.2019 19:27
    Highlight Highlight Die Lektion daraus:
    Wenn ich ein Spiel nicht zu Ende sehen will kann ich ohne Konsequenzen das Spiel bis zum Abbruch stören und kriege dafür ein Spielertrikot geschenkt. Ein Hoch auf die Deeskalation ✌️
  • tebo 13.05.2019 19:19
    Highlight Highlight Einmal mehr haben die Chaoten gesiegt - super!!!
  • Team Insomnia 13.05.2019 18:59
    Highlight Highlight Schweizer Polizei = immer schön easy, ja nicht dort hingehen wo es weh tut...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.05.2019 20:59
      Highlight Highlight Was denkst du, würde passieren, wenn die Polizei mit nulltoleranz direkt Tränengas und Gummislugs IM Stadion einsetzt?
      Besonders wenn eine Horde gewaltbereiter Neonazis neben einem Haufen unbeteiligter steht.
    • Heinrich Zimmermann 13.05.2019 21:11
      Highlight Highlight Ich möchte nicht Polizist sein. Der Polizist darf nichts tun, was der "Leitung" nicht passt. Ich denke insgeheim wären viele Polizisten echt scharf auf mal Aufräumen-. Ich würde gerne diese Saboteure
      klein kriegen.
  • Zimbo666 13.05.2019 18:52
    Highlight Highlight Ein grosses Lob an die Polizei. Ruhe bewahrt, Präsenz markiert, dadurch deeskaliert und niemandem ist etwas passiert. Besser gehts nicht. Jetzt nur noch nachträglich diese Tuble anzeigen und strafrechtlich verfolgen. 👏
  • Rumbel the Sumbel 13.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Das ist ein Kniefall und ist seit mehreren Vorfällen ein Kniefall.
  • Biotop 13.05.2019 17:50
    Highlight Highlight Der Zuschauerbereich in SL-Stadien ist mittels installierten Hindernissen vom Spielfeld getrennt. Wenn Zuschauer dieses Hindernis überwinden ist der Straftatbestand des Hausfriedensbruches erfüllt. Eine Strafverfolgung bedingt allerdings eine Anzeige des Stadionbetreibers.
  • Third_Lanark 13.05.2019 17:44
    Highlight Highlight Jetzt kommt mal runter. Es wurde niemand verletzt, es wurden keine Pyros gezündet und die Situation wurde sauber bereinigt. Der Club hat diese Schmach mehr als verdient wenn man sich anschaut, was die im letzten Jahrzehnt mit verfehlten Spielereinkäufen, Finanzskandalen und Streitereien geboten haben. Und die Spieler mit dem unterirdischen Einsatzwillen ebenfalls.
    • Zecke 14.05.2019 08:33
      Highlight Highlight Stimmt, stell dir das Debakel vor, wenn dazu noch jemand eine Fackel angezündet hätte! (Ironie off)
  • no-Name 13.05.2019 17:16
    Highlight Highlight Hut ab vor dem Mut der Polizei deeskalativ und ruhig zu bleiben.

    Aber auch vor den GC-spielern, die den Mut aufbringen die Trikots den Affen zu bringen.

    So funktioniert derskalation.

    Alles andere hätte zu Spielabruch UND Verletzten geführt.
    • Pisti 13.05.2019 18:15
      Highlight Highlight Dann hätte es halt ein paar Verletzte Chaoten gegeben, so what?
      Man hätte ganz einfach die GC-Fans nicht aus dem Sektor gehen lassen dürfen, bevor alle anderen Matchbesucher das Stadion verlassen hätten.
      Anschliessend hätte man den Sektor stürmen können.
      Aber offensichtlich kapituliert die Staatsmacht lieber vor diesen Kriminellen.
    • STERNiiX 13.05.2019 22:38
      Highlight Highlight @pisti
      Wie gross war denn der Anteil derer die tatsächlich etwas getan haben und wie gross wäre die Anzahl Unschuldiger gewesen die aufgrund dessen geschädigt worden wären? Verhältnismässigkeit sagt dir etwas?
      Gefühlsmässig vergleichbar wärs z.B. wenn du in der Nähe eines Verkehrsunfalls gesehen wirst und man dir dafür ebenfalls das Billet wegnimmt. Warum? Einfach weil Staatsmacht nicht kapituliert! Fair? Auf gar keinen Fall!
      Damit züchtet man übrigens auch die acab-Fraktion von morgen.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.05.2019 00:13
      Highlight Highlight @pisti: Nein es hätte Verletzte Chaoten, Verletzte Spieler, Verletzte Fans und Verletzte Polizisten gegeben.

      Jetzt gibts halt verletzter Stolz aber Sorry Verloren hätte GC eh
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 13.05.2019 16:32
    Highlight Highlight Warum hat man die Situation nicht eskalieren lassen? Weil dann hätte man sie festnehmen können. Unglaublich wegen solchen Typen ein Spiel abzubrechen.
    • Forrest Gump 13.05.2019 20:33
      Highlight Highlight Verantwortest du die Kosten und Verletzten? Die Polizei ist keine Rambotruppe, sondern soll verhältnismässig eingreifen. Auch wenn die Aktion der Fans dumm war, sie haben schlussendlich nur ein Fussballspiel gestört und dabei niemanden verletzt oder etwas beschädigt. Wenn man hier so liest, könnte man meinen das sind Mörder und Vergewaltiger und der Bürgerkrieg ist nahe..
  • Walser 13.05.2019 16:31
    Highlight Highlight Komplettes Versagen der Verantwortlichen seit Jahren. Man will das so. Anders ist das nicht zu erklären. Mit den heutigen Mittel sind die Täter leicht zu indetifizieren und zu Rechenschaft zu ziehen. Hat nichts mit der Polizei zu tun. Die machen einen guten Job. Ist Politik.
  • Forrest Gump 13.05.2019 16:12
    Highlight Highlight Sinnvolles Vorgehen der Polizei. Und auch wenn die Aktion der Fans grundsätzlich dumm und zu verurteilen ist, muss man ihnen zu gute halten, dass es zu keinerlei Angriffen auf die Polizei oder gegnerische Fans kam und offensichtlich auch zu keinen grösseren Sachbeschädigungen.
  • Wander Kern 13.05.2019 15:54
    Highlight Highlight Oh, es gibt ja hier fast genau so viele Polizei-, wie Aviatikexperten oder sind das die gleichen?
  • beaetel 13.05.2019 15:39
    Highlight Highlight Die Polizei griff nicht ein, weil andere Zuschauer nicht gefährdet worden sind, nur die Fussballspieler? Ah, man darf also Fussballspieler bedrohen! Und wer etwas gegen diese „Ultras“ unternehmen will, muss erst eine Anzeige machen? Also kein Offizialdelikt scheinbar ... Aber wenn ein Einzelner übers Feld rennt, stürzt man sich mit vereinigten Kräften auf ihn ... Einfach nur lächerlich, unglaubwürdig und eines Rechtsstaates unwürdig. Wenn ich als Zuschauer so einen Match besuchte, möchte ich nicht, dass die Polizei den Segen der Clubführung abwartet, um einzugreifen. Dann ist es zu spät.
  • birdiee 13.05.2019 15:25
    Highlight Highlight Die luzerner Polizei hatte wohl alle Hände voll zu tun, den Besuch der Chinesen vorzubereiten.

    Spass beiseite, die deeskalierende Wirkung fand ich besser als wenn sie wie wild einfach alles einkssiert hätten. Theoretisch müssten aber doch die Security-Leute im Stadion für Sicherheit und Ordnung sorgen?
    • TingelTangel 13.05.2019 15:35
      Highlight Highlight Wenn man so einfach ein Spielabbruch Provozieren kann. Tja bitte nicht die Augen Reiben wenn das jetzt öfters mal vorkommt. Eine Grosse Bestätigung für solche Hooligans.
  • TingelTangel 13.05.2019 15:21
    Highlight Highlight Wenn man gegen die Ausbeutung und die Zerstörung der Welt auf die Strasse geht bekommt man denn Knüppel, bei einer unbewilligten Party fliegt gleich Tränengas, aber Erlebnisorientierter Krawall erntet mehr Verständnis von der Polizei. Das ist seit Jahren schon so, wird aber gar nicht Diskutiert.
    • STERNiiX 13.05.2019 20:38
      Highlight Highlight @TingelTangel
      Ich habe beides schon mehrfach miterlebt. Es tut sich nicht viel, man kann an beiden Orten unverhältnismässig aufs Dach bekommen.
  • Rainer.Zufall 13.05.2019 15:20
    Highlight Highlight Schnellgericht einführen.
    3-Tage Afterparty hinter schwedischen Gardinen und zu Wochenmitte den Arbeitgeber aufklären, wo man war
    Welche, die an ihren Jobs hängen, werden sich‘s -vielleicht- zweimal überlegen


    • Leon1 13.05.2019 15:32
      Highlight Highlight Wegen welchem Vergehen?

      Versteh mich nicht falsch, ich hätte diese Idioten auch gerne bestraft. Aber Idiot zu sein ist nicht ein gemäss StGB strafbares Verhalten. Im Rechtsstaat braucht es immer noch eine strafrechtlich relevante Handlung, eine Anklage und DANN erst mahlen die Mühlen der Justiz.

      Wegen 25 Idioten ein Spiel abzubrechen ist ein Armutszeugnis, aber wegen 25 Idioten den Rechtsstaat abzuschaffen wäre gleichermassen ein Armutszeugnis, aber eines mit deutlich grösserer Tragweite.
    • vingt-cinq zero deux 13.05.2019 17:08
      Highlight Highlight Selten so einen Müll gelesen wie in deinem Komentar, Rainerle
    • Schmidi1 13.05.2019 17:34
      Highlight Highlight @Leon1: Vielleicht wegen Nötigung ???!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Minit 13.05.2019 15:09
    Highlight Highlight Ist doch eigentlich ganz einfach. Jeder der die Absperrung überwindet und auf das Spielfeld gelangt, wird für 3 - 4 Tage in Arrest genommen. Fertig!! Aber bei uns wird halt jeder "verhätschlet" er könnte ja eine schwierige Kindheit gehabt haben.
  • DelliSiech 13.05.2019 14:55
    Highlight Highlight Die Polizei geht also mit einem offensichtlich Szenebekannten, gewalttätigen und kriminellen Rechtsextremen in den "Gschpürschmi-Dialog"?

    Man ermöglicht dadurch gar noch allfällige Straftaten wie Nötigung (Trikot gezwungen abzugeben) usw.?

    Ich bin auch für Dialog mit den Fans, aber hier hat man sich definitiv die falschen Gesprächspartner ausgesucht....




    • Raembe 13.05.2019 15:14
      Highlight Highlight Die Frage ist halt, wie hätten die anderen Leute im Block reagiert, wenn die Polizei auf die Verursacher los wäre. Die Situation hätte eskalieren können, daher war es richtig hier ab zu warten.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.05.2019 15:16
      Highlight Highlight Spinne den Gedanken, was wohl passiert wäre, wenn die Polizei sofort Gummislugs und Pfefferspray sofort eingesetzt hätte, mal selbst weiter.
      Es wäre zu einer extremen Eskalation gekommen.
      Da ich lange in Luzern gewohnt habe, habe ich schon mitbekommen, was passiert, wenn die Polizei auf Nulltolreanz-Rambo macht.
      Ich war zum Glück nicht mitten drin, aber was ich gesehen habe reicht mir für den rest meines Lebens.
      Für die Polizei ist ein solches Ereignis IMMER eine gefährliche Gratwanderung. Da kannst du noch so fluchen.
    • Judge Dredd 13.05.2019 16:53
      Highlight Highlight @DelliSiech, vielleicht wissen sie ja mehr, aber laut Berichterstattung und anhand der Bilder hat die Polizei nicht mitdiskutiert, das waren Vertreter von GC.
      Es bringt nichts hier einfach irgend etwas zu schreiben, bleiben wir doch bei den Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 13.05.2019 14:50
    Highlight Highlight Ich habe letzthin meinen Abfall einen Tag zu früh runtergestellt - Resultat: polizeiliches Verfahren. Und hier reicht es nicht für ein Verfahren? Unverständlich für mich.
    • Raembe 13.05.2019 15:16
      Highlight Highlight Wo kein Kläger kein Richter.
    • Burkis 13.05.2019 15:21
      Highlight Highlight “Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung gegen die GC-Fans eingeleitet, die am Sonntagabend den Abbruch des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und dem Grasshoppers Club provoziert haben“ - lesen hilft...
    • neutrino 13.05.2019 15:25
      Highlight Highlight Gilt im Zivilrecht, aber hier geht es nicht um die verspätete Lieferung eines Bettsofas, sondern um strafrechtlich relevantes Verhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Signor_Rossi 13.05.2019 14:47
    Highlight Highlight Grosses Danke schön an die Luzerner Polizei,dass im Gegensatz zu den Wutbürgern auch den gesunden Menschen Verstand benutzt.
    • neutrino 13.05.2019 15:38
      Highlight Highlight Kurzfristig sicher die richtige Lösung - einem Kleinkind, das schreit, gibt man auch einfacherweise einfach mal einen Lollypop. Längerfristig allerdings keine Lösung - da wird nur noch geschrien, oder aller paar Wochen mal wieder ein Spielabbruch provoziert.
  • neutrino 13.05.2019 14:46
    Highlight Highlight Sry, ich begreif's nicht: man dringt aufs Spielfeld vor, erzwingt einen Spielabbruch, und das genügt noch nicht für eine Untersuchung?!

    • Hoodie Allen 13.05.2019 15:08
      Highlight Highlight Die Polizei ist in Schweizer Stadien nicht zuständig und genau da liegt der Hund begraben...
    • neutrino 13.05.2019 15:15
      Highlight Highlight Die Polizei hat nach meinem Verständnis sicherzustellen, dass Gesetze eingehalten werden. Und Gesetze gelten auch in Stadien - so wie sie in den eigenen vier Wänden, in Moscheen, oder wo auch immer, auch gelten.
    • Raembe 13.05.2019 15:19
      Highlight Highlight Stells Dir so vor: Jmd bricht bei Dir ein, du und die Polizei sehen es. Aber du sagst der Polizei, das sei gut so. Dann wird die Polizei auch nicht eingreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromg 13.05.2019 14:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • eBart! 13.05.2019 14:37
    Highlight Highlight Die (Luzerner) Polizei... Passiv aktiver Helfer von Chaoten.

    Verstehe nicht wieso man einen Spielabbruch zulässt: jene die auf dem Platz gestanden sind, hätten einfach verhaftet werden sollen. Keiner hat Lust eine Nacht in der Zelle zu verbringen, auch dumme Chaoten nicht.
    • Max Cherry 13.05.2019 15:06
      Highlight Highlight Mit dieser Meinung bist eher du ein Chaot, denn dann hätte es auch tatsächlich im Chaos geendet..
      Oder glaubst du die lassen sich einfach so widerstandslos festnehmen, wenn sie bereits auf dem Platz stehen?
      Naiv.
    • Judge Dredd 13.05.2019 15:09
      Highlight Highlight Gestützt auf welches Gesetz, resp. auf welche Grundlage hätte man ihrer Meinung nach die Personen eine Nacht lang einsperren sollen? Kennen sie die StPO? Wissen sie was ein Rechtstaat ist?

      Ich denke auch die Polizei würde diesen halbstarken Möchtegerns noch so gerne eine Lektion erteilen. Das würde auch ich nur zugerne sehen, diese Idioten haben viel zu vielen Leuten den Tag versaut, aber man muss sich als Staat an die Rechtsordnung halten. Der Staat muss "besser" sein als seine "Gegner".
    • Raembe 13.05.2019 15:25
      Highlight Highlight Auch hier gillt, wo kein Kläger auch kein Richter. Das Spielfeld zu betreten, ist ist laut Strafgesetzbuch kein Verbrechen. Nötigung und evtl. Sachbeschädigung schon. Dafür hätte aber eine Anzeige erstattet werden müssen.

      Die Polizei hatte hier den Auftrag, die Sicherheit der Leute im Stadion zu gewährleisten. Dies haben sie mMn. getan.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 13.05.2019 14:29
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ein gutes Vorgehen der Polizei.
    Die Polizei hat abgegrenzt, das Spiel wurde abgebrochen und jetzt wird ermittelt.
    Selbstverständlich werden einige jetzt Pfeffer und Gummi im Stadion herbeisehnen. Aber ob das wünschenswert wäre, respektive hätte das ein mehr an Sicherheit für die anderen Zuschauer und beteiligten Spieler, Funktionäre gebracht? Ich behaupte Nein.
    • emptynetter 13.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Schliesslich ist es einfacher, jetzt gegen unbekannt zu ermitteln. Da kann man das Verfahren einfacher einstellen und gibt weniger Arbeit. Schade, man hätte ziemlich einfach die Möglichkeit gehabt, die 15 Randalierer festzunehmen und mindestens die Personalien festzuhalten. Und ein Zeichen hätte man auch gesetzt damit.
    • Erbinho 13.05.2019 14:59
      Highlight Highlight Ich stimme dir grundsätzlich zu. Ich möchte aber dennoch zu bedenken geben, dass es aufgrund der Vermummung jetzt schwieriger wird die Chaoten zu identifizieren, welche den Spielabbruch versursacht haben. Also werden zumindest die Meisten ohne Konsequenzen davon kommen. Das ist meiner Ansicht nach auch nicht wünschenswert.
    • muesli87 13.05.2019 15:24
      Highlight Highlight Als ob die Polizei die Pappenheimer nicht kennt 😉😉 egal ob vermummt oder nicht, früher oder später gibts jeden...
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Die wohl berühmteste Katze der Welt ist nicht mehr: Grumpy Cat ist tot

Traurige Nachricht aus den USA: Grumpy Cat, mürrische Katze und Internet-Phänomen, ist tot. Sie starb am Dienstagmorgen trotz «der Pflege von Top-Tierärzten und ihrer liebevollen Familie» in den Armen ihrer Katzenmutter Tabatha Bundesen, wie diese über ihren Twitter-Account bekanntgab. Grumpy starb laut der Mitteilung an den Folgen einer Harnwegsinfektion. Sie wurde sieben Jahre alt.

Katzenmutter Tabatha Bundesen schreibt weiter:

Grumpy Cats erstes Foto wurde am 22. September 2012 auf Reddit …

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