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Football - Leicester City v Newcastle United - Barclays Premier League - King Power Stadium - 2/5/15
Leicester's Robert Huth and Wes Morgan celebrate after the game
Action Images via Reuters / Alex Morton
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Wes Morgan und Robert Huth: Werden jedes Wochenende mit gegnerischen Stürmern gefüttert.
Bild: Alex Morton/REUTERS

Kommentar

Nur in England wirst du 2016 noch mit «Kick and Rush» Meister – die Taktikanalyse zu Leicester 

Leicester City ist englischer Meister und beweist, dass auch schlaue Füchse Raubtiere sind. Die «Foxes» haben es mit simplem «Kick and Rush» geschafft, die teuerste Liga der Welt zu gewinnen. Trainer Claudio Ranieri hat damit die taktische Naivität der Premier League knallhart aufgezeigt. 



Manchester, 1. Mai 2016, 15.20 Uhr. Im Old Trafford sind 15 Minuten der Partie zwischen Manchester United und Leicester City gespielt. Der Gast aus Leicester, vor der Saison als Abstiegskandidat gehandelt, kämpft drei Spieltage vor Schluss um den Meistertitel. Das «Theatre of Dreams» könnte die kühnsten Träume verwirklichen, die selbst hochoptimistische Leicester-Fans nicht zu träumen wagten. Doch vorerst kommt alles anders.

Leicester wird von den «Red Devils» regelrecht vorgeführt. Louis van Gaal hat mit Rashford, Martial, Rooney, Lingard und Fellaini gleich fünf Spieler mit grossem Offensivdrang aufgestellt. Leicester hat keine Luft zum Atmen, kommt nicht aus der eigenen Hälfte raus. Nach dem Führungstreffer durch Martial drückt Man United auf das 2:0. Der Ballbesitz ist irgendwo um die 80 Prozent.

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United überrollt Leicester zu Beginn: das 1:0 durch Martial in der 8. Minute. streamable

Und dieses Leicester soll englischer Meister werden, fragt man sich nach dieser Startphase zu recht. Wie in aller Welt hat es diese Mannschaft nur an die Tabellenspitze geschafft? 

Die Antwort gibt es bereits, als Manchester United weiter blind nach vorne spielt. Leicester kommt nach einem Gegenangriff zu einem Freistoss. Drinkwater zirkelt den Ball präzise in den Strafraum, Wes Morgan köpft das Leder wuchtig in die Maschen. 1:1. Leicester ist zurück, wie aus dem Nichts. 

Fabelhaftes Leicester

«The Foxes», die Füchse, so lautet der Spitzname von Leicester. Der Fuchs ist es auch, der in der Fabel als schlau, hinterlistig und durchtrieben gilt. Die Taktik des frischgebackenen Meisters könnte nicht prägnanter beschrieben werden. 

Denn was die englischen Füchse aus Leicester mit Ranieri, dem grauen Fuchs an der Seitenlinie und dem Christian Fuchs als Linksverteidiger fabrizieren, ist nicht minder schlau, hinterlistig und durchtrieben als es der Fuchs in der Fabel ist. Leicester City hat die ganze Liga mit seinem unorthodoxen Fussball reingelegt, sie haben all den Topklubs als Antipol zum modernen, ballbesitzorientierten Fussball ein Schnippchen geschlagen und damit bewiesen: Auch schlaue Füchse bleiben Raubtiere.

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Schon Goethe schrieb 1793, wie sich der «Reineke Fuchs» genial und hinterlistig gegen seine Widersacher durchsetzt. Bild: Rui Vieira/AP/KEYSTONE

Das Geheimnis um die Leicester-Taktik ist so simpel, dass es fast schon unverschämt ist. Denn Claudio Ranieri hat das Rad nicht neu erfunden. Er hat lediglich gemerkt, dass er den Premier-League-Fussball mit einer einfachen, eigentlich veralteten Taktik – trotz einer auf dem Papier deutlich schwächeren Mannschaft – dominieren kann. 

Was vor der Meistersaison wahrscheinlicher war als der Titel für Leicester City

Etwas komplex ausgedrückt, lässt sich Leicesters Taktik wie folgt beschreiben: Sie stehen tief, um bei Ballgewinn durch blitzschnelles Umschaltspiel und nachfolgendes, aggressives Gegenpressing zu Torchancen zu kommen. Klingt zwar schön, es ist im Grunde jedoch nichts anderes, als das gute alte «Kick and Rush», wie es schon in den 1990er Jahren und teilweise früher praktiziert wurde.

Nur wer den Ball besitzt, kann ihn auch verlieren

Der Fussball hat sich in eine Richtung entwickelt, in der schon in der Jugendausbildung gelehrt wird, dem Ball Sorge zu halten. Hast du den Ball, hast du die Kontrolle. Nach Ballgewinn wird sich erst mal geordnet, der erste Pass sicher gespielt. Falls schnelles Umschalten nach vorne möglich ist, umso besser, aber Hauptsache vorerst kein Risiko eingehen. Man könnte ja das begehrte Stück Leder wieder verlieren. 

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Die Prozentzahl der langen Bälle im Verhältnis zur Anzahl gespielter Pässe. 
screenshot: football-observatory.com/

Claudio Ranieri macht mit Leicester ziemlich genau das Gegenteil. Oberste Priorität hat das sofortige Umschalten. Nach Ballgewinn geht es meist keine drei Sekunden, bis der Ball in die Spitze gespielt wird. Von den 98 Klubs in Europas Top-5-Ligen hat Leicester den dritthöchsten Anteil an langen Bällen im eigenen Passspiel, wie CIES Football Observatory ermittelt hat.

Aber wer braucht schon Ballbesitz?

Weil die Gegner gegen Leicester eingeladen werden und dann tatsächlich hoch aufrücken, werden die langen Bälle direkt nach dem Umschalten oftmals gefährlich und landen entweder beim wendigen Tempodribbler Riyad Mahrez oder dem pfeilschnellen Jamie Vardy. Beide sind mit ihrer individuellen Klasse praktisch aus jeder Lage für ein Tor gut.

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Mahrez sofort nach der Balleroberung mit dem präzisen, langen Ball auf Vardy. Bumm, Tor! YouTube/ZEyestran ™

Gelingt es der gegnerischen Abwehr, die langen Bälle von Leicester wegzuköpfen, kommt der nächste taktische Kniff des «Kick and Rush» zum Tragen: Mit aggressivem Gegenpressing, also dem Erzeugen von hohem Druck auf den ballbesitzenden Spieler durch sofortiges Nachrücken, gelingt es Leicester regelmässig, den Ball schon in der Angriffszone wieder zurückzuerobern. «Kick and Rush» at its best! Gelingt das nicht, zieht sich die Mannschaft wieder zurück um das zu tun, was sie am besten kann: Verteidigen.

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Umgekehrte Welt: In der Pass-Statistik ist Leicester Liga-Schlusslicht.  screenshot: whoscored.com

Nicht überraschend kommen aufgrund der Taktik die statistischen Werte, bei denen Leicester ganz hinten klassiert ist. Die «Foxes» haben eine Pass-Erfolgsquote von 70 Prozent und damit den niedrigsten Wert der ganzen Premier League. Auch beim Ballbesitz ist Leicester nur auf Rang 18 klassiert. Aber wer braucht schon Ballbesitz? Darauf verzichtet auch Diego Simeone mit Atlético Madrid seit Jahren erfolgreich und sagte kürzlich: «Wozu brauche ich dauernd den Ball? Im Fussball geht's nur um eines: ums Gewinnen.»

«Gökhan, kei Verwendig für dich»

Mit Claudio Ranieri hat Leicester im Sommer einen bisher chronisch erfolglosen Trainer verpflichtet. In seinen zahlreichen Stationen (u. a. Valencia, Chelsea, Juventus, Roma, Inter, Monaco) hat er es nie geschafft, einen Meistertitel zu gewinnen. Zuletzt blamierte er sich als Nationaltrainer von Griechenland (4 Spiele, 1 Punkt, 1:5 Tore), als es in der EM-Qualifikation unter anderem gegen die Färöer-Inseln zuhause ein 0:1 absetzte.

Es schien wie ein fataler Fehler von Leicester, diesen Trainer zu verpflichten. Denn die Zeiten, als dieser «Steinzeit-Fussball», wie der «Kick and Rush» auch genannt wird, noch erfolgreich war, sind vorbei. Claudio Ranieri hat jedoch erkannt, dass es in der englischen Spektakel-Liga, in der praktisch alle Teams fast blind nach vorne stürmen, die perfekte Taktik ist, um zum Erfolg zu kommen.

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Man muss ihn einfach lieben: Ein Best-of von Claudio Ranieris Pressekonferenzen.  YouTube/Lolli's Football Channel

Für sein klassisches 4-4-2, meist mit Doppel-Sechser, manchmal auch mit einer hängenden Spitze, also eher einem 4-4-1-1, hat Ranieri in Leicester das perfekte Spielermaterial. Wer verteidigen und schnell umschalten kann, ist gesetzt, wer nicht ins Konzept passt, findet sich auf der Tribüne wieder.

Damit wäre die Überleitung zu Gökhan Inler geglückt. Der (ehemalige) Schweizer Nati-Captain ist für sieben Millionen Euro nach Leicester gewechselt, kam während der ganzen PL-Saison jedoch nur auf 195 Einsatzminuten. Das hat weniger mit den Qualitäten, sondern viel mehr mit der Spielweise von Inler zu tun.

Football - Leicester City v Tottenham Hotspur - Barclays Premier League - King Power Stadium - 22/8/15
Leicester's Gokhan Inler comes on for Danny Drinkwater
Action Images via Reuters / Carl Recine
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Zu Beginn der Saison wurde Gökhan Inler zumindest noch eingewechselt, mittlerweile kann der Schweizer froh sein, wenn er wenigstens auf der Bank Platz nehmen darf. Bild: Carl Recine/REUTERS

Inler ist der Typ, der lieber etwas Tempo rausnimmt, einen Quer- oder Rückpass spielt, um den Ballbesitz nicht preiszugeben. Mit ihm kann Claudio Ranieri deshalb einfach nichts anfangen. Das ist bitter für Inler, aber verständlich aus Sicht des Trainers. 

Zudem hat Ranieri mit Drinkwater und vor allem N'Golo Kanté zwei zentrale Mittelfeldspieler, die geradezu prädestiniert sind, um die Taktik des Italieners umzusetzen. Speziell Kanté, sowas wie das Mädchen für alles im Mittelfeld von Leicester, ist unverzichtbar. Der Box-to-Box-Player ist der beste und vor allem wertvollste Mittelfeldspieler dieser Premier-League-Saison.

Der Herr der Dinge und die zwei Türme

Doch weshalb funktioniert die Taktik ausgerechnet bei Leicester so gut? In erster Linie ist die taktische Naivität von vielen englischen Klubs dafür verantwortlich. Ausser Arsenal, welches Leicester zwei der drei Liganiederlagen zufügte, schaffte es kein Team, sich dem unorthodoxen Spielstil anzupassen.

Alle suchten ihr Glück in der Offensive und liessen sich von der Ranieri-Truppe übertölpeln. Denn wenn alle nach vorne stürmen, gibt es hinten Löcher. Und Löcher in der gegnerischen Verteidigung sind sowas wie das Schlaraffenland für die pfeilschnellen «Foxes». In keiner anderen Top-Liga Europas wäre der Erfolg mit dieser Spielweise möglich gewesen, weil überall mehr defensive Verantwortung herrscht als in der Premier League.

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Der Gegner mit dem Fehler in der Vorwärtsbewegung, Leicester schaltet mit Mahrez und Vardy sofort.
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Dazu kommt, dass Leicester das absolut perfekte Spielermaterial für den «Kick and Rush» hat. Da sind die offensiven Ausnahmespieler Vardy und Mahrez, die in der Öffentlichkeit als Sinnbilder des Erfolges stehen und im Sommer womöglich für hohe zweistellige Millionenbeträge den Verein wechseln werden.

Das wahre Erfolgsduo ist jedoch ein anderes: Die Grundpfeiler des Erfolgs sind richtige Türme: Wes Morgan und Robert Huth in der Innenverteidigung. 

Mit Pferdeschenkeln und einem Kasper

Im modernen Fussball setzen Trainer gerne auf spielstarke Innenverteidiger mit einer sauberen Spieleröffnung. Wes Morgan und Robert Huth können das nicht. Sie sollen das aber auch nicht. Sie sollen den Ball lediglich mit ihren Pferdeschenkeln weit nach vorne dreschen, das ist ihre praktisch einzige Aufgabe im Aufbauspiel.

Football Soccer - Leicester City v West Ham United - Barclays Premier League - The King Power Stadium - 17/4/16
Leicester's Robert Huth clashes with West Ham's Cheikhou  Kouyate
Reuters / Darren Staples
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Robert Huth in seinem Element. Captain Morgan steht auch schon bereit.  Bild: Darren Staples/REUTERS

In der gut gestaffelten Defensive werden die Gegner praktisch gezwungen, Flanken zur Mitte zu schlagen. Es sind diese hohen Bälle, die Huth und Captain Morgan, wie er genannt wird, mit Vergnügen wegköpfen und dabei dem gegnerischen Stürmer noch so gerne den Ellbogen in den Rücken rammen. 

Denn alles was in die Nähe des Strafraums kommt, wird schnell und unsanft dahin zurückbefördert, wo es hergekommen ist. Es scheint, als leben diese «Verteidiger alter Schule» dafür, am Wochenende jeweils wieder Frischfleisch in Form von gegnerischen Stürmern abgeliefert zu bekommen, um sie dann über die gesamten 90 Minuten zu malträtieren.

Mit dieser Spielweise hat Leicester in 36 Spielen 15 Mal zu null gespielt. Auch dank einem überragenden Schlussmann. Kasper Schmeichel, Sohn von Torwart-Legende Peter Schmeichel, zeigt eine überragende Saison und ist auf den Spuren seines Vaters, der zweimal zum Welttorhüter des Jahres gewählt wurde.  

Britain Football Soccer - Manchester United v Leicester City - Barclays Premier League - Old Trafford - 1/5/16
Leicester's Kasper Schmeichel in action
Action Images via Reuters / Jason Cairnduff
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Kasper Schmeichel ist auf den Spuren seines Vaters Peter.
Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

Zurück im «Theatre of Dreams». Da hat das Theater nach dem überraschenden Ausgleich ein Wende genommen. Leicester hat zwar bis zum Spielende weit weniger Spielanteile, durch ihre Lufthoheit bei den Standards sind sie aber nicht minder gefährlich. Es bleibt schliesslich beim 1:1. Leicester verpasst den vorzeitigen Meistertitel, darf am Montag aber dennoch feiern. 

Dank der Schützenhilfe von Chelsea, das dem ungeliebten Stadtrivalen aus Tottenham ein 2:2 abknöpft, sind die «Foxes» dennoch Meister. England hat sein Fussballmärchen, das in dieser Weise in keiner anderen Topliga möglich gewesen wäre. Und alle freuen sich, über die scheinbar revolutionäre Taktik von Ranieri, die nichts anderes ist als die perfekte Umsetzung von «Kick and Rush». 

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Das Traumtor von Eden Hazard, das die Liga entschied.
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jaähä 03.05.2016 15:01
    Highlight Highlight Ja im fussball geht es ums gewinnen und natürlich gönne ich Leicester den Titel. Bei einem Verein mit so kleinem Budget ist die Spielweise auch legitim. Wenn ich mir dann aber Spiele wie City-Real oder allgemein die Taktik von Atletico ansehe kommt mir das Kotzen. Leute zahlen vermögen um die Spiele zu besuchen und werden mit 90min taktischem geplänkel belohnt. Hier geht es eben nicht nur noch ums Gewinnen, denn der Fussball gehört auch dem Zuschauer und der will unterhalten werden. Ihm diese Unterhaltung dann vorsätzlich zu verwehren ist egoistisch und nicht in Ordnung.
    • jMe 03.05.2016 15:20
      Highlight Highlight Aus taktischer Sicht finde ich hochinteressant, was Atlético macht. Für mich gehört das ebenso zum Fussball. Wenn Du unterhalten werden möchtest, geh' ins Kino. Dafür werden Filme gemacht. Beim Fussball geht's um mehr.
    • jaähä 03.05.2016 15:54
      Highlight Highlight Natürlich hat das ganze was interessantes, Konstelationen wie die gegen Bayern oder Barca find ich auch durchaus spannend. (Ein Team greift an, eines Verteidigt und Kontert)
      Problematisch wird es dann wenn keines der beiden Teams will, so gesehen z.b. bei City-Real. Da wird das Spiel dann wirklich zur 90minütigen Qual. Sollte dieses verhalten also Schule machen sehe ich schwarz für den Fussball.
    • Kyle C. 03.05.2016 16:03
      Highlight Highlight Geschmacksache. Mir schläft das Gesicht bei jedem Guardiola-Spiel ein. Was Atletico macht mag zwar taktischer sein, aber es ist Herz und Leidenschaft dabei. Mich reisst das viel mehr mit als minutenlange Passstafetten.
  • jMe 03.05.2016 13:45
    Highlight Highlight Super Artikel? Mich irritiert der fehlende Sachverstand des Autors. Er schreibt: "Etwas komplex ausgedrückt, lässt sich Leicesters Taktik wie folgt beschreiben: Sie stehen tief, um bei Ballgewinn durch blitzschnelles Umschaltspiel und nachfolgendes, aggressives Gegenpressing zu Torchancen zu kommen."

    Tief stehen und Gegenpressing passen nicht zusammen. Um Gegenpressing zu betreiben, muss die verteidigende Mannschaft aufrücken, ansonsten die Abstände zu gross werden. Leicester kontert wohl, betreibt aber definitiv kein Gegenpressing. Manchmal drückt mans besser weniger "komplex" aus..
    • Sandro Zappella 03.05.2016 14:21
      Highlight Highlight Grundsätzlich steht die Mannschaft sehr wohl tief, wenn der Gegner kontrolliert in Ballbesitz ist. Bei einer Balleroberung schalten sie dann blitzschnell um. Das heisst, die ganze Mannschaft rückt nach vorne, noch während der lange Ball in die Spitze in der Luft ist. Das Gegenpressing wird dann während ca. fünf Sekunden nach Ballverlust praktiziert, danach zieht sich die Mannschaft wieder zurück, falls es nicht gelungen ist, den Ball zu erobern.
    • jMe 03.05.2016 14:53
      Highlight Highlight Da muss ich Ihnen wiedersprechen. Eine Mannschaft, welche Gegenpressing betreibt, steht nicht tief. Das würde nicht funktionieren. Wenn sich die verteidigende Mannschaft zurückzieht, kann sie das Gegenpressing nicht mehr aufrechterhalten.

      Das Leicester phasenweise Gegenpressing betriebt, möchte ich nicht in Abrede stellen. Ihre Spielweise beruht aber vielmehr auf der klassischen Kontertaktik als auf Gegenpressing.

      Die Variante, dass im Anschluss an einen langen Ball Gegenpressing betrieben wird, um den zweiten Ball zu gewinnen, lasse ich gelten. Hierfür ist ein Aufrücken jedoch unabdingbar.
    • Sandro Zappella 03.05.2016 15:12
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt. Gegenpressing wird ja jeweils nur direkt nach dem Ballverlust für wenige Sekunden ausgeführt. Entweder du eroberst dir dann den Ball sofort zurück oder die ganze Mannschaft zieht sich nach dem (erfolglosen) Gegenpressing zurück und versucht die defensive Grundornung wieder einzunehmen.

      Leicester betreibt kein aktives Pressing, weil sie eben tief stehen, sondern lediglich ein Gegenpressing nach ihren Ballverlusten bei Befreiungsschlägen. Dass schnelles Aufrücken unabdingbar ist, ist natürlich eine Grundvoraussetzung, was ich aber auch so geschrieben habe.
  • ferminrdt 03.05.2016 13:12
    Highlight Highlight Aber keine Rudeltiere!
  • OompaLoompa 03.05.2016 12:14
    Highlight Highlight Super Artikel!!
  • alingher 03.05.2016 12:02
    Highlight Highlight Mhm, ich hoffe Joe Zinnbauer hat diesen Artikel gelesen... Die Saison 1999/2000 ist schon etwas sehr lange her und YB und GC kann man es ja nicht überlassen den FCB mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen.
  • JZ4EVER 03.05.2016 11:49
    Highlight Highlight Leicester ist Meister. Ein Wunder, ein Märchen, eine Geschichte wie sie nur der Fussball schreibt. In einer Liga wo die Millionen aus der Portokasse gezückt werden schlugen die Hinterhofkicker aus den Midlands den Scheichs und Oligarchen ein Schnippchen. Dies ist einer der Gründe, wieso diese Sportart von Milliarden so geliebt wird. Vielleicht hatte auch Büne Huber Freude daran. Oder ist er bereits auf dem Weg nach Moskau? An eine jährlich wiederkehrende Eishockey WM, in welcher die besten gar nicht mitspielen infolge Terminen in der NHL. Eine Farce !
  • Clank 03.05.2016 11:05
    Highlight Highlight Nur in England aufgeht? Atletico beweist das es auch international funktioniert. Der letzte englische CL Sieger Chelsea hat damals nicht viel anders gespielt. Experten tendieren dazu auf den heutigen ballbesitzorientierten Fussball zu schwören, doch dieser stösst länger an seinen Grenzen. Von einer englischen defensiven Naivität würde ich nicht reden. Gegen "kleinen" Gegner wie Leicester, die gar nicht in der Lage ist, den Ball 90min lang zu konservieren, fehlt bei jedem die Disziplin hinten zu stehen. Erst mit steigendem Respekt wird auch Leicester Mühe haben (siehe Atletico vs PSV).
    • Luca Andrea 03.05.2016 16:36
      Highlight Highlight auch Inter mit Mourinho hat 2010 so gespielt.
      kann mich noch gut ans halbfinale gegen barcelona erinnern.
  • Hayek1902 03.05.2016 10:29
    Highlight Highlight Noch eine kleine Trivia zu Robert Huth: Sein Spitzname lautet "The Berlin Wall" (eigentlich falsch, denn er lässt ja nichts rein, raus darf der Ball aber immer) und er ist tatsächlich noch in der DDR als Ost-Berliner geboren worden. Ich freue mich sehr diesen Erfolg und werde versuchen, über die Gründe der Erfolge von Underdogs in modernen Profisportligen meine Masterarbeit zu schreiben.
    • maljian 03.05.2016 10:42
      Highlight Highlight Viel Erfolg für deine Arbeit.

      In den letzten Jahren sind glaub ich aber gar nicht soo viele Underdogs Meister geworden. Zumindedt in den "5" grossen Ligen
    • Hayek1902 03.05.2016 10:54
      Highlight Highlight das ist so, aber man kann ja Erfolg etwas weiter auslegen, muss ja nicht immer gleich der Meistertitel sein. Beispielsweise Relatives Budget im Vergleich zur Liga im Verhältnis zur Platzierung. Und aus irgend einem Grund sind es ja auch Underdogs, sonst wären sie ja auch Favoriten ;) Wichtig ist für mich als Ökonom herauszufinden, wieso sich solche Teams besser verkaufen, als sie sollten / erwartet wird (bzw. wieso die grossen schlechter sind, als sie sollten).
    • PV3L0 03.05.2016 11:24
      Highlight Highlight Montpellier, vielleicht auch Atleti..
    Weitere Antworten anzeigen
  • panaap 03.05.2016 10:03
    Highlight Highlight Saubere Analyse! Kompliment, ein wahrer Lesegenuss. Sport Journalismus at its best
  • Züzi31 03.05.2016 09:53
    Highlight Highlight Atleti spielt grundsätzlich ähnlich. Auf Ballbesitz wird gepfiffen, wenn es aber Platz für die Stürmer gibt, geht es blitzschnell bis zum und in den 16er des Gegners. Wobei sich meine Aussage nur auf die Spiele bezieht, in welchen Atleti der vermeintliche Aussenseiter ist. Wie sie in der Liga gegen die kleinen Teams agieren weiss ich nicht. ;-)
    • icarius 03.05.2016 10:30
      Highlight Highlight Ziemlich ähnlich, drum gewinnen sie auch meistens 1:0.
  • icarius 03.05.2016 09:51
    Highlight Highlight Voll und ganz mit dem Autor einverstanden. Leicester ist ein tolles Fussballmärchen aber es zeigt auch die taktische Schwäche der PL. Man hat die teuersten Spieler und die besten Trainer der Welt, aber die Teams irren wie eine Hühnerschar auf Speed über den Platz: Dauernd in Bewegung, dauernd am passen aber dafür mit irre viel Fehlpässen und Ballverlusten. Das ganze ist zwar sehr unterhaltsam anzusehen aber taktisch ist ihnen die italienische und spanische Liga weit voraus. Aus diesem Grund schaffen es da auch kleinere Teams immer wieder weit nach vorne in CL und EuropaLeague.
    • HSalamanca 03.05.2016 10:31
      Highlight Highlight Welche italienischen Teams denn?
    • icarius 03.05.2016 10:40
      Highlight Highlight Juve in der CL. Und in der EuropaLeague waren letztes Jahr mit Napoli und Fiorentina zwei Teams im Halbfinale. Die Teams aus der PL in den jeweiligen Wettbewerben waren trotz x-fachen Budgets deutlich weniger erfolgreich.
    • BetterTrap 03.05.2016 10:57
      Highlight Highlight m.M.n. liegt das englische Scheitern in den int.nat. Wettbewerben an der Konkurrenz einen CL-Platz zu erreichern. Bayern, Juve, PSG, Real, Barcelona können schon vor der Saison sicher sein, dass sie nächste auch wieder CL spielen, da schlichtweg die Konkurrenz fehlt. Sie England, Tottenham, Arsenal, Manchester Teams, Liverpool, Chelsea, dabei noch gute Teams wie Southhampton, Westham, etc. welche immer mal den Grossen ans Bein pinkeln können (diese Saison Leicester) . Zusätzlich noch die Belastung durch den League Cup und FA Cup, es ist einfach zu viel um internat. noch jedes Jahr mitzuhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 03.05.2016 09:48
    Highlight Highlight Guter Bericht!

    Leicester ist ein toller Beweis dafür, dass man doch nicht alles mit Geld kaufen kann. Genau von solchen Erlebnissen spricht man noch in 20 Jahren, das ist speziell.

    Ich hoffe sehr, dass sich solche Stories immer mal wiederholen :)
  • BetterTrap 03.05.2016 09:44
    Highlight Highlight Nicht um die Leistung von Leicester zu schmälern, die ist unglaublich und such ihresgleichen.. Aber das war wohl die schwächste Saison der Spitzenteams in England seit man denken kann. Manchester United ist seit dem Abgang von Sir Alex noch in der Selbstfindungsphase.. Klopp bei Liverpool erst angekommen, Wenger hat langsam bei Arsenal ausgedient.. Chelsea war Chaos von Anfang an und Manchester City war mit den Gedanken in der CL und bei Pep Guardiola. Da erstaunt es wenig das Tottenham, Westham so weit vorne sind. Das Team von Leicester - riesen Überraschung und wundervoll! good old football.
    • Clank 03.05.2016 10:44
      Highlight Highlight Ja, da muss ich dir auch Recht geben. 77 Pkte sind auch sehr unterdurchschnittlich, um englischen Meister zu werden. Jedoch ist das auch Folge vom neuen TV Deal. Englische Mittelfeldteams haben quasi die französische Liga aufgekauft. Die Topteams hatten diese Saison gegen Mittelfeldteams aussergewöhnlich viel Mühe, da nun zum Beispiel bei einem WestHam auch weltklasse Spieler wie Payet auch spielten.
  • Luca Brasi 03.05.2016 09:38
    Highlight Highlight Wir werden sehen, ob dieses Konzept wirklich nur in der Premier League aufgeht. Atletico hat ja ein ähnliches System. Wobei es bei Leicester im Sommer wahrscheinlich den einen oder anderen Abgang geben wird. Aber jetzt bitte nicht schon gegen Leicester lästern. ;)
    PS: 3 Fehler gefunden: Mädchen für alles, eine überragende Saison und eine Wende.
    Sonst aber top geschrieben, Signor Zappella. ;)
    • icarius 03.05.2016 10:35
      Highlight Highlight Einverstanden betreffend Atleti. Aber ich glaub schon, dass die Teams in IT/SP taktisch besser sind. Sie 'lesen' das Spiel besser und können den Rhythmus variieren. Die meisten PL Teams kennen nur eine Gangart: nonstop nach vorne.

Die Romandie hat mich nicht auf die vielen nackten Frauen hier vorbereitet

Seit ich in der Deutschschweiz wohne, habe ich viele füdliblutte Menschen gesehen.

Bravo, liebe User. Ihr seid weniger prüde als die Romands!

Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen West- und Deutschschweizern? :) Schreib es uns in die Kommentare.

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