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Daumen hoch: In Murat Yakin kann mehr als zufrieden mit seinen bisherigen Resultaten als Nati-Trainer sein.
Daumen hoch: In Murat Yakin kann mehr als zufrieden mit seinen bisherigen Resultaten als Nati-Trainer sein. Bild: keystone
Kommentar

Solidarisch und selbstsicher – Murat Yakins Nati macht schon jetzt richtig Freude

Das 1:1 gegen Italien ist erst sein fünftes Pflichtspiel als Nationaltrainer. Aber was Murat Yakin aus dieser Mannschaft bereits jetzt gemacht hat, ist beeindruckend.
13.11.2021, 15:24
François Schmid-Bechtel / ch media

Welch eine Verwandlung im Vergleich zum 0:3 an der EM. Dabei sind seither nur fünf Monate vergangen. Aber was die Schweiz damals abgeliefert hat und was sie gestern zeigte, kommt einem Quantensprung nahe. Man käme jedenfalls nicht auf die Idee, es sei bei beiden Partien die selbe Mannschaft auf dem Platz gestanden.

Es ist auch nicht exakt die gleiche Equipe. Sechs Spieler von damals stehen auch am Freitag in der Startformation. Von den anderen fünf Akteuren, die damals die Demütigung auch über sich ergehen lassen mussten, wurden vor der Partie Captain Xhaka, Verteidiger Elvedi und die Stürmer Seferovic und Embolo als schmerzlich vermisst gemeldet.

Yakin findet trotz Personalnot immer gute Lösungen – wie Noah Okafor gegen Italien.
Yakin findet trotz Personalnot immer gute Lösungen – wie Noah Okafor gegen Italien.Bild: keystone

Es geht nicht darum, ob diese vier Spieler gefehlt haben wie im Vorfeld befürchtet. Es geht darum, was aus dieser Mannschaft in den letzten fünf Monaten geworden ist. Wobei man beim neuen Nationaltrainer Murat Yakin ansetzen muss.

Mit ihm an der Linie tritt die Schweiz noch solidarischer auf und agiert noch zielgerichteter als sie es unter Vladimir Petkovic gemacht hat. Ausserdem: Das Spiel ist schon jetzt flexibler geworden. Yakin vertritt nicht wie Petkovic die Maxime, das Geschehen dominieren zu wollen, egal gegen welchen Gegner. Er ist auf dem Weg, die sehr gute Arbeit seines Vorgängers zu veredeln.

Die von Petkovic eingeführten Spielansätze wurden unter Yakin nochmals weiterentwickelt.
Die von Petkovic eingeführten Spielansätze wurden unter Yakin nochmals weiterentwickelt.Bild: keystone

Da ist einerseits seine Gelassenheit. Wie er auf die vielen Ausfälle reagiert, wie er nicht lamentiert, stattdessen Lösung sucht und findet und damit den Stellvertretern unglaublich viel Sicherheit vermittelt .

Jüngstes Beispiel: Noah Okafor. Erst sieben Minuten hat der 21-Jährige vor seinem gestrigen Auftritt in der Nati bestritten. Und das vor über zwei Jahren. Doch Yakin scheut sich nicht, Okafor ausgerechnet gegen den Europameister mit einer Bewährungsprobe zu konfrontieren. Er besteht sie und nun hat die Schweiz auch dank Yakin eine neue Sturmhoffnung. So geht das. (aargauerzeitung.ch)

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Die Noten der Nati-Spieler beim 1:1 gegen Italien

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Die Noten der Nati-Spieler beim 1:1 gegen Italien
quelle: keystone / jean-christophe bott
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