Sport
Langlauf

Langläuferin Kowalczyk leidet unter Depressionen

Goldgewinnerin in Sotschi

Langläuferin Kowalczyk leidet unter Depressionen

04.06.2014, 18:1705.06.2014, 11:36
Kowalczyks Olympia-Gold in Sotschi: Nicht nur gegen der Konkurrenz, auch der Depression getrotzt.
Kowalczyks Olympia-Gold in Sotschi: Nicht nur gegen der Konkurrenz, auch der Depression getrotzt.Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Die polnische Olympiasiegerin im Langlauf Justyna Kowalczyk hat offenbart, dass sie unter Depressionen leidet. In einem Interview mit der Zeitung «Gazeta Wyborcza» sagte die 31-Jährige, dass es ihr seit über einem Jahr gesundheitlich sehr schlecht gehe. 

«Wettlauf gegen den Tod»

So habe sie einen Nervenzusammenbruch erlitten, der auch die Folge einer Fehlgeburt gewesen sei. Sie sprach sogar von einem «Wettlauf gegen den Tod» und davon, dass sie an den Rücktritt vom Spitzensport gedacht habe. 

Nun nehme sie die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch. In diesem Februar in Sotschi hatte Kowalczyk Olympiagold über 10 km klassisch gewonnen. Sie zählt als vierfache Gesamtweltcup-Siegerin seit Jahren zu den Besten ihres Fachs. (tom/si/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Colin Kaepernick sitzt während der US-Hymne und wird zum Vorbild einer Bewegung
26. August 2016: Mit einer einfachen Geste wurde Colin Kaepernick zu einem der Gesichter des Kampfs gegen Rassismus und Polizeigewalt. Der Quarterback ging während der US-Hymne auf ein Knie. Doch während ein solcher Protest heute selbstverständlich ist, musste «Kap» mit weitreichenden Konsequenzen leben.
Seit dem Mord an George Floyd in den USA gehört der Protest gegen Rassismus und Diskriminierung zum Sport dazu. Sportlerinnen und Sportler sprechen verstärkt über politische Themen oder setzen ein Zeichen, indem sie vor den Spielen auf ein Knie gehen. Dafür haben sie keine Konsequenzen seitens ihrer Klubs oder der Ligen zu fürchten.
Zur Story