Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Tour de Ski, 7. Etappe in Val di Fiemme

1. Martin Jonsrud Sundby (No)

2. Niklas Dyrhaug (No) +7,7

3. Alexej Poltoranin (Kas) +12,6

16. Jonas Baumann (Sz) +51,3

19. Petter Northug (No) +51,4

40. Dario Cologna (Sz, Zerrung) +2:51,0

Cologna erleidet muskuläre Verletzung und reist von der Tour de Ski ab – Sundby vor Gesamtsieg

Viel Pech für Dario Cologna. Nachdem er in den ersten zehn Kilometern ganz vorne mitläuft, handelt er sich eine muskuläre Verletzung in der linken Wade ein und wird durchgereicht. Mit der Doppelstock-Technik verliert der Schweizer viel Zeit – der Traum vom Gesamtpodest ist damit auch vorbei.

Gemäss dem Teamarzt hat es in einem Aufstieg plötzlich gezwickt. Dass Cologna das Rennen trotzdem zu Ende lief, habe die Verletzung sicher nicht verschlimmert. Am Ende verliert der Münstertaler fast drei Minuten und läuft auf Rang 40. Nach dem Rennen wird bekannt gegeben, dass der Bündner die Tour de Ski noch am Samstag verlassen werde und zurück in die Schweiz reise. Am Sonntag wird er sich in Davos einer MRI-Untersuchung unterziehen.

08.01.2016; Toblach; Ski nordisch - Langlauf - Tour de Ski 2016 - 10 km  Maenner;
Dario Cologna (SUI) 
(Marco Felgenhauer/NordicFocus/freshfocus)

Aus der Traum vom Tour-de-Ski-Podest: Cologna fällt mit muskulären Problemen weit zurück.
Bild: NordicFocus

Wann und ob Cologna in der laufenden Saison wieder an Wettkämpfen auftauchen wird, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Ursprünglich hatte der 21-fache Weltcupsieger geplant, am 31. Januar im Val di Fiemme die Marcialonga zu bestreiten. Der Volkslauf über 70 km in klassischer Technik sollte als Vorbereitung für den Fünfziger von Oslo dienen. Ein Sieg am Holmenkollen fehlt dem Schweizer noch im Palmarès.

Unter diesen Umständen ist es schade und hart, verletzungsbedingt die Tour de Ski vor dem letzten Wettkampf verlassen zu müssen.

«Ich habe mich heute stark gefühlt, das Material passte sehr gut. Unter diesen Umständen ist es natürlich extrem schade und hart, verletzungsbedingt die Tour de Ski vor dem letzten Wettkampf verlassen zu müssen. Ich muss nun abwarten, was die Untersuchung ergibt und werde danach entscheiden, wie meine weitere Saisonplanung aussieht», liess der Pechvogel per Communiqué aus seiner zweiten sportlichen Heimat verlauten.(ndö/fox)

Martin Jonsrud Sundby drückte auch der siebten Etappe der Tour de Ski seinen Stempel auf. Der Gesamtleader kontrollierte das Rennen über weite Strecken und greift nach gut der Hälfte des Pensums richtig an. Dem enormen Tempodiktat des Norwegers konnten bei Rennhälfte nur der Italiener Francesco De Fabiani und Dario Cologna folgen. Die drei legten eine Lücke zwischen sich und die Gegner. Cologna sichert sich so unterwegs zwölf Bonussekunden. Kurz nachdem die drei wieder gestellt werden, handelt sich Cologna die erwähnte Zerrung ein. Bester Schweizer wird Jonas Baumann als 16. 

Vorne kommen Sundby und Niklas Dyrhaug weg, auf den letzten Metern setzt sich der Gesamtleader ab und fährt solo ins Ziel. Es gibt kaum noch eine Diskussion über den Gesamtsieg. Dyrhaug wird Zweiter, Poltoranin Dritter. Weit zurück fällt dagegen Petter Northug, der im Gesamtklassement zwar noch Zweiter bleibt, aber schon fast drei Minuten auf Sundby ausweist.

Martin Johnsrud Sundby  celebrates as he crosses the finish line to win  the Men's FIS Tour De Ski World Cup cross-country skiing 15km mass start classic race on the lago di Tesero track in Val di Fiemme January 9, 2016.  REUTERS/Alessandro Garofalo

Sundby ist derzeit nicht zu stoppen.
Bild: ALESSANDRO GAROFALO/REUTERS

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Dass es im Fussball für Frauen deutlich weniger Geld zu holen gibt als für Männer, ist bekannt. Doch wie sieht es in den anderen Sportarten aus? Wo werden Frauen bezüglich Preisgelder benachteiligt – und wo herrscht Gleichberechtigung? Eine Übersicht.

Klar: Verdienstmöglichkeiten beschränken sich in vielen Sportarten bei weitem nicht auf Preisgelder. Dazu kommen Löhne und – nicht selten – persönliche Sponsoren oder andere Werbeeinnahmen oder Gelder von Unterstützern. Roger Federer beispielsweise sackte 2017 rund zehnmal mehr durch Sponsoren als durch Preisgelder ein.

Trotzdem zeigt ein Blick auf Preisgelder zum einen die Popularität und finanzielle Kraft der Sportart, und zum anderen, wo Frauen und Männer gleich behandelt werden.

Für unsere …

Artikel lesen
Link zum Artikel