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epa04261353 Krisztian Pars of Hungary competes in the men's hammer throw event at the IAAF World challenge Golden Spike in Ostrava, Czech Republic, 16 June 2014.  EPA/FILIP SINGER

Ungarns Spitzenwerfer Krisztián Pars hat den Hammer heuer schon auf 82,49 Meter geschleudert. Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

Schweizer Hammerwurf-Exot

Über sieben Meter von der EM-Limite entfernt – und dennoch dabei. Wie geht das?

Wenn sich in Zürich ab nächstem Dienstag die besten Leichtathleten Europas messen, wirft auch Martin Bingisser den Hut in den Ring, respektive seinen Hammer aufs Feld. Hinter der Selektion des Schweizer Athleten steht indes ein Fragezeichen.   



Mit seiner Jahresbestleistung von 66,11 Metern liegt er abgeschlagen mindestens fünf Meter hinter der Konkurrenz zurück. Mehr noch: Wie der Blick vom Dienstag berichtet, ist die EM-Limite mit 73,5 Meter gar sieben Meter entfernt.

Peter Haas, Leistungssport-Chef bei Swissathletics, sagte der Zeitung, ein Passus bei den Selektionskriterien des Europäischen Leichtathletikverbandes EAA sehe vor, dass Athleten auch über eine Spitzenklassierung an einem EAA-Meeting der höchsten Klasse für die EM selektioniert werden können. Dies sei bei Bingisser mit dessen Sieg am Meeting «Spitzenleichtathletik Luzern» geschehen.

Bingisser hätte sich seine Teilnahme rechtlich erstreiten können. Gemäss «Blick» ist er Jurist bei der Grossbank UBS – die im Übrigen Hauptsponsor ist bei der EM. Einen Rechtsstreit wollte der Verband vermeiden, sagte Haas. Bingisser habe allerdings nie mit einem solchen Schritt gedroht. (kad)

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