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Switzerland's Mujinga Kambundji, centre left, and Marisa Lavanchy, centre right, cheer in front of their teammates Lea Sprunger, left, and Ellen Sprunger, right, react after the women's 4x100m relay round 1 race,at the fifth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Das Schweizer Sprint-Quartett Léa Sprunger, Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy und Ellen Sprunger (von links) will im Final einen draufsetzen und eine Medaille gewinnen. Bild: KEYSTONE

EM-TAGESTICKER 16. AUGUST

Schweizer Sprintstaffeln souverän in den Finals – Überflieger Lavillenie fliegt locker zu Gold



Liveticker: 16.8.14: EM-Tagesticker

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Die Schweizer morgen
Am letzten Tag der EM steht der mit Spannung erwartete Marathon der Männer auf dem Programm. Mit Tadesse Abraham und Viktor Röthlin – im letzten Rennen seiner Karriere – stellt die Schweiz die beiden Topfavoriten. Beinahe Pflicht ist mit diesem Aufgebot eine Teammedaille, für welche die Zeiten der drei besten Läufer jeder Nation addiert werden.
02.05.2014; Zuerich;  Leichtathletik  - MK Swiss Athletics EM; Tadesse Abraham und Viktor Roethlin waehrend der Medienkonferenz
(Claudia Minder/freshfocus)
Am Nachmittag steht Fabienne Schlumpf im Final über 3000 m Steeple. Für die Zürcher Oberländerin scheint eine Medaille ausser Reichweite zu sein.
epa04354599 Fabienne Schlumpf (L) from Switzerland and Sviatlana Kudzelich (R) from Belarus compete in the women's 3,000m Steeplechase heat during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 15 August 2014.  EPA/STEFFEN SCHMIDT
Den Abschluss der EM bilden die Staffeln. Sowohl die Frauen wie auch die Männer haben sich für die Finals über 4x100 m qualifiziert und liebäugeln mit Edelmetall. Realistischer scheint dieses für die Frauen um Shootingstar Mujinga Kambundji zu sein.
Der Medaillenspiegel
Nach fünf von sechs EM-Tagen hat die Schweiz mehr Medaillen als Österreich – in jedem Medaillenspiegel die Hauptsache …
spiegel
Diskus Frauen, Final
Im letzten Umgang hat sich nichts mehr am Resultat geändert. Die Kroatin Sandra Perkovic triumphiert und gewinnt mit dem weitesten Diskuswurf einer Frau seit über 20 Jahren hochverdient die Goldmedaille.
Diskus Frauen, Final
Die überlegene Sandra Perkovic hat den Diskus soeben soweit geschleudert, wie noch nie in ihrem Leben. Die einst wegen Doping gesperrte Kroatin kam 71,08 m weit. Vor dem letzten Durchgang liegt die Französin Mélina Robert-Michon mit 65,33 m auf Rang 2, die Deutsche Shanice Craft ist mit 64,33 m Dritte.
Sandra Perkovic of Croatia reacts in the women's discus throw final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 16, 2014.  REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Dreisprung Frauen, Final
Dritter Europameister-Titel in Serie für Olga Saladukha. Die Ukrainerin springt vier Zentimeter weiter als ihre nächste Verfolgerin und gewinnt mit 14,73 m die Goldmedaille. Silber geht an die Russin Yekaterina Koneva, Bronze an deren Landsfrau Irina Gumenyuk.
Olga Saladukha of Ukraine competes in the women's triple jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 16, 2014. REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
5000 m Frauen, Final
Gold geht nach einem packenden Finish an die Schwedin Meraf Bahta. Sie gewinnt vor zwei Holländerinnen: Sifan Hassan und Susan Kuijken. Spontan kommt mir der einzige holländische Satz in den Sinn, den viele von uns können: neuken in de keuken. Googlen Sie selber, falls Sie ihn nicht kennen …
Sweden's Meraf Bahta (C) celebrates after winning the Women's 5000m final ahead of second-placed Netherlands' Sifan Hassan (L) during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 16, 2014.   AFP PHOTO / FRANCK FIFE
Diskus Frauen, Final
Favoritin Sandra Perkovic aus Kroatien führt nach den ersten zwei Würfen deutlich. Sie schleuderte den Diskus auf 67,37 m und damit mehr als vier Meter weiter als ihre Kontrahentinnen. Hinter Perkovic geht es eng zu und her.
Croatia's Sandra Perkovic makes an attempt in the women's discus throw qualification during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Friday, Aug. 15, 2014. (AP Photo/Matt Dunham)
Dreisprung Frauen, Final
Nach drei von sechs Versuchen hat die Ukrainerin Olga Saladukha die Spitze übernommen. Mit 14,73 m ist sie vier Zentimeter weiter gekommen als Yekaterina Koneva aus Russland; auf Rang liegt derzeit deren Landsfrau Irina Gumenyuk.
Ukraine's Olha Saladukha competes in the Women's Triple Jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 16, 2014.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
400 m Hürden Frauen, Final
Die Britin Eilidh Child ist Europameisterin über die Langhürden. Sie holt sich Gold vor Anna Titimets (Ukraine) und Irina Davydova (Russland). Erst auf den allerletzten Metern überspurtete Titimets ihre Kontrahentin noch.
epa04351428 Eilidh Child (R) from Britain competes in the women's 400m Hurdles heat during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 13 August 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Ladies Night
Der Samstagabend gehört im Letzigrund den Frauen. Bereits im Gang ist die Entscheidung im Dreisprung. Es folgen noch jene im Diskuswerfen, über 400 m Hürden und über 5000 m.
Natallia Viatkina of Belarus competes in the women's triple jump qualification during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014.                                REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS TPX IMAGES OF THE DAY)
Stab Männer, Final
Sein Sieg stand nie in Frage, jetzt ist er Tatsache: Renaud Lavillenie ist erneut Europameister. Er brauchte gerade einmal zwei Versuche, überquerte zunächst 5,65 m und zur Siegsicherung 5,80 m. Hinter dem Franzosen geht Silber an den Polen Pawel Wojciechowski, Bronze an Kévin Menaldo (Frankreich) und Jan Kudlicka (Tschechien).
Renaud Lavillenie of France competes in the men's pole vault final during the European Athletics Championships in Zurich August 16, 2014.    REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
4 x 400 m Männer, Halbfinals
Silvan Lutz, Daniele Angelella, Philipp Weissenberger und Johannes Wagner haben den Einzug in den Final erwartungsgemäss verpasst. Die Schweizer zeigten ein beherztes Rennen, das sie auf Rang 7 beendeten.
4 x 400 m Männer, Halbfinals
Der neue Leichtathletik-Star Kariem Hussein musste wegen einer leichten Verletzung passen – er drückt seinen Staffelkollegen von der Tribüne aus die Daumen. Chancen aufs Weiterkommen haben die Schweizer eigentlich keine, aber gerade in einer Staffel ist immer vieles möglich.
Dreisprung Frauen, Final
Die zwölf Finalistinnen haben alle ihren ersten Versuch absolviert. Yekaterina Koneva und Irina Gumenyuk sorgen für eine russische Doppelführung, Bronze geht – wenn alles so bleibt – an Gabriela Petrova aus Bulgarien.
Hammer Männer, Final
Olympiasieger Krisztian Pars aus Ungarn schlägt Weltmeister Pawel Fajdek aus Polen. Pars wirft seinen Hammer so weit wie noch kein Athlet vor ihm in diesem Jahr: auf 82,69 m. Fajdeks Bestweite sind 82,05 m. Bronze geht in dieser osteuropäisch dominierten Disziplin an den Russen Sergey Litvinov.
Krisztian Pars from Hungary competes in the men's hammer throw final, at the fifth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Die coole Kuh
Eine Choreo, die der Sponsor für ein Maskottchen zeigen lässt und Zuschauer, die wie Nordkoreaner als Winkelemente fungieren – ich behalte meine Meinung dazu für mich.
800 m Frauen, Final
Wie gerne hätten wir die Toggenburgerin Selina Büchel in der Entscheidung über die zwei Bahnrunden gesehen. Doch leider ist sie im Halbfinal knapp gescheitert. So gehen die Medaillen an andere: Gold holt sich im Endspurt die Weissrussin Maryna Arzamasova. Hinter der neuen Europameisterin gehen Silber an Lynsey Sharp aus Grossbritannien und Bronze an die Polin Joanna Jozwik.
Jessica Judd of Britain and Marina Arzamasova of Belarus (R) react after competing in the women's 800 metres heats during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Staffel ohne Europameister Hussein
Kariem Hussein wird entgegen der ursprünglichen Absicht nicht zur Staffel über 4 x 400 m antreten. Der Thurgauer, der gestern Abend sensationell Gold über 400 m Hürden gewonnen hat, ist leicht angeschlagen. Hussein habe eine Verhärtung des Hüftbeugers, teilt Swiss Athletics mit.
Gold medallist Kariem Hussein of Switzerland celebrates during the winners ceremony for the men's 400 metres hurdles during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 15, 2014.                                                REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS TPX IMAGES OF THE DAY)
Hammer Männer, Final
Die starken Männer befinden sich im dritten Umgang. Im Moment führt der Pole Pawel Fajdek mit dem Zufallsvorsprung von drei Zentimetern vor Krisztian Pars aus Ungarn. Einen Meter hinter den beiden befindet sich der Slowene Primoz Kozmus zur Zeit auf dem Bronzeplatz.
Poland's Pawel Fajdek makes an attempt in the men's hammer throw final during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Saturday, Aug. 16, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)
Stab Männer, Final
Weltrekordinhaber Renaud Lavillenie hat die Trainerhosen noch nicht ausgezogen – dabei sind erste Konkurrenten bereits ausgeschieden. Momentan liegt die Latte auf 5,60 m.
France's Renaud Lavillenie looks on during the Men's Pole Vault final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 16, 2014.  AFP PHOTO / FRANCK FIFE
4 x 100 m Männer, Halbfinals
Auch die Schweizer Männer sind im Final! Das Quartett zeigte eine starke Leistung, besonders Schlussläufer Alex Wilson wartete mit einer Glanzleistung auf und hievte seine Mannschaft auf Rang 2 hinter den überlegenen Briten. Mit 38,54 s stellten die vier Schweizer dazu einen neuen Landesrekord auf – das macht Lust auf mehr morgen!
Switzerland's Pascal Mancini, Reto Amaru Schenkel and Alex Wilson, from left to right, react after setting a new swiss national record in the men's 4x100m relay round 1 race, at the fifth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
4 x 100 m Männer, Halbfinals
Bei den Männern ist nicht die Medaille das Ziel, eher die Finalqualifikation. Das Quartett Pascal Mancini, Reto Amaru Schenkel, Suganthan Somasundaran und Alex Wilson versucht, dieses Unterfangen zu bewerkstelligen. Die Schweizer haben die viertschnellste Saisonbestzeit in ihrem Lauf – die ersten drei Teams kommen direkt weiter. Ausser Reichweite ist im Normalfall Grossbritannien, der haushohe Favorit auf Gold.
Reto Amaru Schenkel from Switzerland competes in the men's 100m round 1 race, at the first day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 12, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Schenkel will sich für einen völlig verpatzten Auftritt über 100 m rehabilitieren.
4 x 100 m Frauen, Halbfinals
Diese sieben Teams bestreiten mit den Schweizerinnen den Final über 4 x 100 m:
EL bedeutet, dass Frankreich die schnellste Zeit eines europäischen Teams in diesem Jahr gelaufen ist, SB sind Saisonbestleistungen.
4 x 100 m Frauen, Halbfinals
Deutschland ist ausgeschieden – eine grosse Enttäuschung für unser Nachbarland. Rebekka Haase und Tatjana Lofamakanda Pinto verpatzten den zweiten Wechsel. Direkt weiter kommen Grossbritannien, die Ukraine und Russland.
Interview Mujinga Kambundji
«Wir können noch viel herausholen bei den Wechseln», sagt Mujinga Kambundji im SRF. Die Devise für den Final ist klar: «Wir werden volles Risiko gehen!» Für die Bernerin wird es nach den Finals über 100 m und 200 m bereits die dritte Medaillenentscheidung an dieser EM sein.
Mujinga Kambundji from Switzerland reacts after the women's 200m final, at the fourth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Friday, August 15, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
4 x 100 m Frauen, Halbfinals
Die Schweizer Sprintstaffel zieht in den Final ein – die Pflicht ist erfüllt. Hinter Frankreich und Holland genügte Rang 3 für die direkte Qualifikation. Nur um vier Hundertstelsekunden verpasst das Schweizer Quartett den Landesrekord, wobei es den Eindruck machte, dass es noch Luft nach oben hat für den Final morgen.
4 x 100 m Frauen, Halbfinals
Um 15.10 Uhr steht der erste von zwei Halbfinals in der Sprintstaffel der Frauen auf dem Programm. Mit dabei ist in diesem Lauf auch das Schweizer Quartett, das mit einer Medaille liebäugelt. Dazu müssen Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy und die Schwestern Ellen und Léa Springer zunächst pannenfrei in den Final einziehen.
Switzerland's Marisa Lavanchy, Lea Sprunger, Ellen Sprunger and Mujinga Kambundji, from left to right, react after the women's 4x100m relay race "UBS Trophy" at the Athletissima IAAF Diamond League athletics meeting in the Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne, Switzerland, Thursday, July 3, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Lavanchy, Léa und Ellen Sprunger, Kambundji (von links nach rechts) am Meeting in Lausanne.
Verschnaufpause
Nach diesem hochklassigen Rennen verbschiedet sich die EM in die Mittagspause. Weiter geht es im Letzigrund zum Auftakt der Evening Session um 15 Uhr mit dem Hammerwurf-Final der Männer.
epa04350161 'Cooly', the mascot of the European Athletics Championships 2014, acknowledges spectators during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 12 August 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Schweizerinnen
Jetzt sind auch die Schweizerinnen im Ziel. Maja Neuenschwander liefert mit 2:31:08 eine hervorragende Leistung ab und schnappt sich den 9. Rang. Sie realisierte damit das beste Ergebnis einer Schweizerin an einem EM-Marathon. Genoveva Eichenmann hatte 1986 in Stuttgart den 12. Rang belegt. Entsprechend zufrieden ist die 34-Jährige im SRF-Interview: «Ich bin nur eine gute Minute über meiner Bestzeit, und das ist auf diesem schwierigen Kurs ein tolles Resultat. Am Ende hat mir die Muskulatur zugemacht, aber ich bin happy, weil ich ganz starke Läuferinnen hinter mir lassen konnte.»
Maja Neuenschwander from Switzerland competes in the women's Marathon in the city centre of Zurich at the fifth day of the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Auch Nicola Spirig läuft mit einem Lächeln auf den Lippen über den Zielstrich. Obwohl die Triathlon-Olympiasiegerin die Pace in ihrem zweiten Marathon nicht bis zum Ende halten kann, gelingt ihr mit 2:37:12 und dem 24. Rang ein beachtliches Resultat.
Nicola Spirig from Switzerland crosses the finish line in the women's Marathon in the city centre of Zurich at the fifth day of the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Weil auch die drittbeste Schweizerin Patricia Morceli als 26. ihren Beitrag leistet, landen die Schweizerinnen in der Teamwertung auf dem fünften Platz.
Marathon, Frauen
Grosser Bahnhof am Bürkliplatz! Die Französin Christelle Daunay hat Valeria Straneo auf den letzten Kilometern abgehängt und holt sich mit 39 Jahren ihren ersten ganz grossen Titel. Die Zeit von 2:25:14 Stunden bedeutet neuer Championship-Rekord! Bronze geht an die Portugiesin Jessica Augusto.

Die Teamwertung geht an Italien vor Portugal und Russland.
France's Christelle Daunay celebrates after winning the women's Marathon at the European Athletics Championships in Zurich on August 16, 2014.  AFP PHOTO /FRANCK FIFE
Bronze futsch?
Jetzt ist es passiert. Weil Nicola Spirig Platz um Platz verliert, hat sich Russland nach 35 Kilometern in der Teamwertung an der Schweiz vorbei auf den dritten Platz vorgeschoben. Können die Eidgenossinnen das noch drehen? Es sieht nicht gut aus ...
So viel Betrieb ist da am Samstag sonst nie
Marathon, Frauen
Jetzt wird es richtig zäh! 30 Kilometer sind absolviert, bald kommt die berühmt-berüchtigte Mauer. Mit der Französin Daunay (39) und der Italienerin Straneo (38) führen zwei der ältesten Teilnehmerinnen im Feld. Mit 18 Sekunden Abstand folgt die Portugiesin Jessica Augusto auf Rang 3. Neuenschwander liegt mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf Platz 8, Triathlon-Spezialistin Spirig hat in ihrem zweiten Marathon weiter Boden verloren und liegt auf Position 15. Es wird eng mit der Bronzemedaille im Teamwettbewerb, die viertplatzierten Russinen holen auf und haben nur noch 11 Sekunden Rückstand.
Marathon, Frauen
Kurz vor der Halbmarathonmarke hat sich der Rückstand des Schweizer Duos auf 43 Sekunden vergrössert. Das Spitzentrio mit Daunay, Straneo und Abeylegesse legt ein ein brutales Tempo vor. Morceli liegt auf Platz 29, Spielmann-Jeitziner auf Platz 30. Das reicht immer noch für Platz 3 in der Teamwertung!
Die gute Aussicht ...
... können die Läuferinnen auf der Polyterrasse nicht geniessen. Bei der zweiten Passage des höchsten Streckenpunkts haben die beiden Schweizerinnen den Anschluss an die absolute Spitze abreissen lassen. Nicola Spirig hat 22 Sekunden Rückstand auf die führende Kroatin Lisa Christina Nemec und liegt auf Platz 7, Maja Neuenschwander liegt weitere vier Sekunden dahinter.
Teamwertung
Erfreulicher Zwischenstand auch in der Marathon-Teamwertung: Die Schweiz liegt dank Neuenschwander, Spirig und Morselli derzeit auf Platz 3. Diese Medaillen werden in Zürich erstmals vergeben – es kommen die drei besten Zeiten jeder Nation in die Wertung.
Nach em Räge, do schiffets ...
Wohl wahr, aber das stört momentan wohl nur die Zuschauer. Die Läuferinnen dürften über die kühlen Temperaturen nicht unglücklich sein.

Marathon, Frauen
Zehn Kilometer sind geschafft und die Spitzengruppe ist auf sieben Läuferinnen zusammengeschrumpft. Neben den beiden Schweizerinnen drückt vor allem die Italienerin Valeria Straneo immer wieder aufs Tempo. Die WM-Silbermedaillengewinnerin von Moskau 2013 ist mit 38 Jahren zweifache Mutter.
Marathon, Frauen
Eine halbe Stunde sind die Läuferinnen mittlerweile unterwegs. Und das ...

Marathon, Frauen
Nach fünf Kilometern umfasst die Spitzengruppe noch 14 Läuferinnen. Neuenschwander und Spirig gehen die Pace locker mit. Jetzt steht die erste brutale Steigung von 9% über 1,5 Kilometer an.
Marathon, Frauen
Die Startschlaufe ist geschafft. Erfreulich aus Schweizer Sicht: Maja Neuenschwander und Nicola Spirig haben sich bei einer Laufgeschwindigkeit von 18 km/h in der Spitzengruppe festgesetzt.
Marathon, Frauen
Der Startschuss ist gefallen! Die Läuferinnen bewegen sich bei kühler aber trockener Witterung auf den ersten Metern vom Bürkliplatz zur Rentenwiese und zurück, bevor es auf die erste von vier Zehnkilometer-Runden geht.
Marathon, Frauen
Maja Neuenschwander gilt von den sechs Schweizer Starterinnen als aussichtsreichste Anwärterin auf einen Spitzenplatz. Für die 34-jährige Bernerin, die im letzten Herbst in Frankfurt als erst zweite Schweizerin unter 2:30 Stunden gelaufen war, ist ein Platz in den Top 8 möglich.
Swiss marathon runner Maja Neuenschwander speaks at a press conference from Swiss Atheltics in Regensdorf, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Gespannt darf man auf den Auftritt von Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig sein. Die Zürcher Unterländerin bereitete sich unkonventionell auf ihren ersten Einsatz an internationalen Titelkämpfen in der Leichtathletik vor. Magali di Marco, Patricia Morceli, Ursula Spielmann-Jeitziner und die Bergläuferin Martina Strähl komplettieren das Schweizer Team. Erstmals werden auch im Team Medaillen vergeben, die besten drei pro Land kommen in die Wertung.
Switzerland's Nicola Spirig competes in the women's triathlon event at the Hyde Park in London, Great Britain, during the London 2012 Olympic Summer Games, pictured on Saturday, August 4, 2012. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Die erste Schweizer Medaille
Noch immer zu reden gibt der fantastische Gold-Lauf von Kariem Hussein über 400 Meter Hürden. In 48,96 Sekunden holte der 25-Jährige gestern Abend die erste Schweizer Medaille an der Heim-EM in Zürich. Der Thurgauer ist erst der fünfte Schweizer Leichtathletik-Europameister. Für alle die es verpasst haben: Hier noch einmal seine beeindruckende Performance.
1.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014; Kariem Hussein (SUI) 400 Meter Huerden  (Valeriano Di Domenico/freshfocus)
Der Zeitplan der Schweizer
Morning Session 09.00 Uhr: Marathon, Frauen -> mit Magali di Marco, Patricia Morceli, Maja Neuenschwander, Ursula Spielmann-Jeitziner, Nicola Spirig und Martina Strähl 15.10 Uhr: 4x100 m, Frauen, Vorläufe -> mit Schweiz 15.35 Uhr: 4x100 m, Männer, Vorläufe -> mit Schweiz 16.48 Uhr: 4x400 m, Männer, Vorläufe -> mit Schweiz
Der fünfte EM-Tag
Die erste Entscheidung findet am Morgen im Marathon der Frauen statt. Mit dabei sind mit Magali di Marco, Patricia Morceli, Maja Neuenschwander, Ursula Spielmann-Jeitziner, Nicola Spirig und Martina Strähl gleich sechs Schweizerinnen. Zum Auftakt der der Evening Session werden die Medaillen im Hammerwurf und Stabhochsprung der Männer vergeben. Anschliessend folgt mit den Vorläufen der 4x100-m-Staffel der Frauen ein weiterer Höhepunkt für das Heimpublikum. Das Schweizer Quartett mit Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Lea und Ellen Sprunger ist die Nummer 4 in Europa in diesem Jahr. Das hochgesteckte Ziel des von Laurent Meuwly trainierten Teams ist eine Medaille. Das Potenzial für einen Spitzenplatz ist anschliessend auch der 4x100-m-Männer-Staffel mit Pascal Mancini, Amaru Schenkel, Suganthan Somasundaram und Alex Wilson, die erstmals in dieser Besetzung laufen, nicht abzusprechen. Den Abschluss aus Schweizer Sicht bildet am frühen Abend die 4x400-m-Staffel mit Silvan Lutz, Kariem Hussein, Daniele Angelella und Philipp Weissenberger. Eine Qualifikation für den Final der besten acht Teams liegt unter normalen Umständen aber ausser Reichweite.
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