«Fuck off LAFC»: GC-Fans mit klarer Botschaft bei nächster Pleite +++ FCZ erlebt Debakel
GC – Luzern 1:2
Die Grasshoppers können sich in der 34. Runde der Super League nicht für das Cup-Aus bei Stade Lausanne-Ouchy rehabilitieren. Sie verlieren nach Führung gegen Luzern 1:2.
Lange sah es gut aus für die Grasshoppers – zumindest resultattechnisch. Imourane Hassane sorgte mit seinem Premieren-Treffer in der Super League dafür, dass das Heimteam mit einer glücklichen Führung in die Pause ging.
Der Luzerner Druck nahm nach dem Seitenwechsel zu. Es dauerte jedoch bis zur 57. Minute, ehe Joker Kevin Spadanuda den verdienten Ausgleich für die Gäste erzielte. Die Luzerner Offensivkraft drehte die Partie acht Minuten vor dem Ende komplett und sorgte so dafür, dass die Grasshoppers auch im vierten Duell mit den Innerschweizern in dieser Saison keine Punkte holten.
Am auffälligsten waren in diesem Spiel die Fans der Grasshoppers. Die Kurve blieb gegen Luzern lange leer, stattdessen hing dort ein Spruchband mit der klaren Botschaft: «Fuck off LAFC» – «verpisst euch, LAFC». Damit ist die Besitzergruppe der Hoppers aus Los Angeles gemeint.
Grasshoppers - Luzern 1:2 (1:0)
4971 Zuschauer. - SR Kanagasingam.
Tore: 37. Hassane 1:0. 57. Spadanuda (Dorn) 1:1. 82. Spadanuda (Kabwit) 1:2.
Grasshoppers: Hammel; Marques (79. Sahin), Ngom, Beka, Ullmann (79. Mikulic); Zvonarek (69. Papic), Abrashi, Jensen, Hassane; Tsimba (83. Diarrassouba), Frey (83. Lee Young-Jun).
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes (58. Ciganiks); Abe; Owusu, Lucas Ferreira (46. Spadanuda), Di Giusto (80. Karweina); Vasovic (86. Ottiger), Villiger (46. Kabwit).
Verwarnungen: 48. Fernandes.
Lausanne – Zürich 3:0
Der FC Zürich unterliegt zum Auftakt der Relegation Group in Lausanne 0:3. Zum Verhängnis werden den Gästen die ersten 45 Minuten.
Drei Duelle zwischen Lausanne und dem FCZ gab es in dieser Saison bis am Samstag. Alle endeten mit einem 2:1-Sieg für die Gäste, wobei die Westschweizer zweimal als Gewinner vom Feld gingen. Nun, in der 34. Runde der Super League, der ersten Runde nach der Teilung der Liga, war ein Erfolg für die Gäste aus Zürich bereits nach der ersten Halbzeit in weiter Ferne.
Die aktuelle Verfassung der Zürcher spiegelte sich beim 0:2 in der 21. Minute und beim 0:3 in der 40. Minute wider. Erst führte ein Missverständnis zwischen Goalie Yanick Brecher und David Vujevic zum Gegentreffer, dann fälschte der Verteidiger einen eigentlich harmlosen Lausanner Abschluss für seinen Keeper unhaltbar ins eigene Tor ab. Brecher erhielt von Interimstrainer Carlos Bernegger den Vorzug vor Silas Huber, der unter Denis Hediger der Stammgoalie war.
Lausanne-Sport - Zürich 3:0 (3:0)
6416 Zuschauer. - SR Drmic.
Tore: 7. Poaty (Ajdini) 1:0. 21. Butler-Oyedeji 2:0. 40. Roche 3:0.
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty (81. Ngonzo); Custodio, Roche, Beloko (55. Mollet); Butler-Oyedeji (80. Traore), Janneh (55. Bair), Ajdini (68. Renovales).
Zürich: Brecher; Tsawa, Kamberi, Vujevic, Walker (46. Sauter); Berisha (46. Comenencia), Palacio; Ivan Cavaleiro (69. Krasniqi), Kény, Phaëton (46. Reverson); Perea (69. Reichmuth).
Verwarnungen: 35. Kény, 45. Phaëton, 80. Bair. (abu/sda)
