Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
16.08.2014; Bruenn; Motorsport - Training GP Tschechien;
Thomas Luethi (SUI), Suter (Waldemar Da Rin/freshfocus)

Tom Lüthis Traum von der MotoGP könnte in Erfüllung gehen. Bild: Waldemar Da Rin/freshfocus

Konkretes Angebot

Tom Lüthis ewiger MotoGP-Traum kann in Erfüllung gehen 

Nach Dominique Aegerters Vertragsverlängerung und der fahrerischen Niederlage gegen Tom Lüthi werden die Karten neu gemischt. Wieder einmal träumt Lüthi seinen ewigen Traum von der MotoGP-Klasse – und bekommt ein konkretes Angebot. 

Durch die Vertragsverlängerung bei seinem bisherigen Team um ein weiteres Jahr zum doppelten Lohn ist mit Dominque Aegerter ein Fahrer vom Transfermarkt verschwunden, der fähig wäre, die MotoGP-WM zu fahren.  

Nach wie vor haben verschiedene Hinterbänkler-Teams ihre Fahrer für nächste Saison nicht unter Vertrag. Deshalb wird Tom Lüthi wieder einmal ein Thema für die Köngisklasse. Er ist fahrerisch gut genug und hat so viel Erfahrung, dass er eine MotoGP-Saison sehr wohl durchstehen kann. 

15.08.2014; Bruenn; Motorsport - Training GP Tschechien; Thomas Luethi (SUI), Interwetten Paddock (Gareth Harford/Gold&Goose/freshfocus)

Erfahrung und Können wären bei Tom Lüthi vorhanden. Bild: Gareth Harford/freshfocus

Lüthis Problem ist sein Sponsor

Noch viel wichtiger: Mit dem österreichischen Sportwetten-Unternehmer Interwetten bringt Lüthi einen Sponsor mit, der eine sechsstellige Summe bezahlt und den Vertrag bereits für nächste Saison verlängert hat. Und das ist das Problem: Wer Tom Lüthi möchte, muss praktisch die gesamte Werbefläche für dessen Sponsoren zur Verfügung stellen.  

Nun bekommt Tom Lüthi bis zum GP von Silverstone eine konkrete Offerte. Jorge Martinez (Team Drive7 Aspar) möchte den Schweizer verpflichten. «Ich muss erst einmal mit meinen Sponsoren reden, klären, wie es mit meinem bisherigen Piloten weitergeht und die Meinung von Honda einholen. Ich habe in Brünn mit Tom und seiner Freundin Fabienne verhandelt. Unsere Vorstellungen sind nicht ganz die gleichen, aber wir sind gar nicht so weit auseinander und ich bin sehr interessiert.»

Moto GP rider Nicky Hayden of U.S. riding for the Honda Team, right, steers his motorcycle followed by Moto GP rider Dani Pedrosa of Spain riding for the Honda Team, left, during a free practice at the Montmelo racetrack near of Barcelona, Spain, Saturday, June 14, 2014 before Sunday's Spanish Motorcycle Grand Prix. (AP Photo/Andres Kudacki)

Die Maschine von Nicky Hayden ist nicht konkurrenzfähig. Bild: Andres Kudacki/AP/KEYSTONE

Maschine nicht konkurrenzfähig

Jorge Martinez setzt in seinem Team diese Saison Leon Camier (in Brünn 15.), Hiroshi Aoyama (in Brünn 13.) und Nicky Hayden (verletzt) ein. Auf den Nicht-Werksmaschinen von Honda ist es unmöglich, Spitzenklassierungen zu erreichen. Tom Lüthis ewiger Traum vom Aufstieg in die MotoGP-Klasse könnte wahr werden. Allerdings betont Lüthi, dass der Wechsel nur auf einer konkurrenzfähigen Maschine in Frage kommt – und konkurrenzfähig waren die Maschinen von Martinez diese Saison nicht.



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bauernbub Tom Lüthi versetzt die Schweiz mit seinem WM-Titel in die totale Töff-Ekstase

6. November 2005: 20 Jahre nach Stefan Dörflinger hat die Schweiz wieder einen Motorrad-Weltmeister. Tom Lüthi triumphiert in der 125-ccm-Klasse und wird vom ganzen Land als neuer Poster-Boy gefeiert.

Ausnahmezustand in Linden BE: Am Sonntagmorgen um 10 Uhr herrscht bereits seltsame Betriebsamkeit im 1300-Seelen-Dorf im Emmental. Motorräder, Autos und Cars verstopfen die Strassen, vor dem Festzelt warten bereits hunderte Töff-Fans auf den Einlass. Sie alle sind gekommen, um Tom Lüthi auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel zu unterstützen.

Rund 1300 Kilometer südwestlich macht sich der 19-Jährige auf den Weg zum Start. Beim GP von Valencia auf dem Circuit Ricardo Tormo braucht Lüthi …

Artikel lesen
Link to Article