DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Beton und Gitterabsperrungen verwandeln das
Mythenquai in Zuerich am 31. Mai 2018 in eine Rennstrecke. Am 10. Juni 2018 findet mit dem Zuercher E-Prix erstmals seit 63 Jahren wieder ein Autorennen auf Schweizer Boden statt. Zurzeit werden bauliche Massnahmen getroffen fuer die Bereitstellung der Strecke.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Mythenquai wird für das Rennen am Sonntag vorbereitet. Bild: KEYSTONE

Die Antworten auf die 7 wichtigsten Fragen zum Formel-E-Prix in Zürich

Am Sonntag findet das grösste Schweizer Autorennen seit dem GP von Bern 1954 statt. Die Organisatoren des E-Prix von Zürich erwarten bis zu 150'000 Besucher.



Wann sind Trainings und Rennen?

Der gesamte Anlass findet an einem einzigen Tag statt, am Sonntag. Am Vormittag (09.00-09.45 und 11.30-12.00) sind die freien Trainings, zwischen 14 und 15 Uhr findet das Qualifying statt. Start zum Zürich E-Prix ist dann um 18.04 Uhr.

Wo wird gefahren?

Mitten in der Stadt Zürich auf einem 2,46 Kilometer langen Rundkurs, der 39 Mal absolviert wird. Start/Ziel ist im Hafen Enge am Mythenquai, die Strecke führt unter anderem dem Zürichsee entlang, durchs Bankenviertel und durchs Stadtzentrum. Auf der langen Geraden erreichen die Fahrer bis zu 220 km/h.

abspielen

Daniel Abt stellt die Strecke vor. Video: YouTube/Blick

Wo kriege ich Tickets?

Da bist du zu spät dran – sämtliche Tribünen für Normalsterbliche sind bereits ausverkauft. VIP-Tickets sind noch erhältlich, dafür muss aber sehr tief ins Portemonnaie gegriffen werden: Sie kosten von 1289.- Fr. aufwärts.

Bild

grafik: zuricheprix

Die gute Nachricht: Stehplätze sind gratis. Zusehen kann man an der Alfred-Escher-Strasse zwischen Rentenanstalt und Belvoir-Park, an der Genferstrasse, der Stockerstrasse und am Ende der Start-/Ziel-Gerade am Mythenquai.

Frei zugänglich ist auch das E-Village in der Parkanlage Arboretum, wo unter anderem die Fahrer zwischen Qualifying und Rennen Autogramme geben und wo die Siegerehrung stattfinden wird.

Wo kann ich das Rennen sonst sehen?

In der Schweiz überträgt My Sports die Formel E. Beim Heimspiel in Zürich ist der Sender den ganzen Tag über dabei, zeigt nicht nur das Rennen, sondern auch die Trainings und das Qualifying. Als Experten stehen die Schweizer Rennfahrer Simona De Silvestro, Neel Jani und Fabio Leimer im Einsatz, Kommentator ist Herbert Zimmermann.

abspielen

Selbst ist die Chefin: My-Sports-Aushängeschild Steffi Buchli fuhr den Kurs schon ab. So quasi. Video: YouTube/MySports

Was ist anders als in der Formel 1?

abspielen

Die Zusammenfassung des letzten Rennens, vor drei Wochen in Berlin. Video: YouTube/ABB Formula E

Wer sind die Stars?

In der Formel E finden sich viele bekannte Namen aus der Formel 1 und anderen Rennserien. Prominenteste Fahrer sind wohl der Deutsche Nick Heidfeld, die Brasilianer Lucas di Grassi und Nelson Piquet jr. – und Sébastien Buemi. Der 29-jährige Waadtländer wurde 2016 Formel-E-Champ, in der Saison zuvor und jener danach Gesamtzweiter. Nach neun von zwölf Rennen der aktuellen Saison liegt Buemi auf Platz 5 der WM-Wertung.

abspielen

Buemi fuhr zu Werbezwecken schon im Formel-E-Auto durch Zürich. Video: YouTube/MySports

Souveräner Leader der Rennserie ist mit Jean-Eric Vergne ein anderer vormaliger Formel-1-Fahrer. Er siegte in Santiago de Chile, Punta del Este (Uruguay) und in Paris, nie war der Franzose schlechter als auf Rang 5 klassiert.

Welche anderen Schweizer fahren mit?

Nebst Buémi ist auch der Genfer Edoardo Mortara am Start. Gleich zu Beginn der Saison raste er im zweiten Rennen in Hong Kong auf Platz 2. Lokalmatador ist aber ein Deutscher: Nick Heidfeld, der einstige Sauber-Fahrer, lebt schon seit 17 Jahren am Zürichsee. Seine drei Kinder würden schweizerdeutsch sprechen, so «Quick Nick» im Sonntags Blick, für sie sei das «komplett ihre Heimat».

Die besten Elektroautos, die man bereits kaufen kann

Wie löscht man ein Feuer bei Batterie-Problemen?

Video: srf

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

Link zum Artikel

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

Link zum Artikel

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

Link zum Artikel

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

Link zum Artikel

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

Link zum Artikel

J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte

Link zum Artikel

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

Link zum Artikel

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

Link zum Artikel

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Eismeister Zaugg

Bestrafte Vernunft – Biel vor der Frage: Spitzenteam oder Mittelmass?

Biel verliert gegen die Lakers 1:3 und verpasst den Viertelfinal. Damien Brunner ist zornig und sein Sportchef Martin Steinegger muss nun das Ausländer-Problem lösen.

Biels Scheitern gegen die Lakers kommt unerwartet. Immerhin trennten die beiden Teams nach der Qualifikation 22 Punkte.

Aber es ist ein logisches Scheitern. Die Lakers hatten mit Melvin Nyffeler einen überragenden Torhüter, der in beiden Partien mehr als 97 Prozent der Schüsse abwehrte. Die Lakers hatten auch die besseren Ausländer.

Und es gibt noch eine Differenz, die nicht taktischer oder hockeytechnischer, sondern psychologischer Natur ist: Die Lakers kamen als Aussenseiter von unten herauf und …

Artikel lesen
Link zum Artikel