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Da hilft alles biegen und brechen nichts – für Roman Josi ist die NHL-Saison beendet.
Da hilft alles biegen und brechen nichts – für Roman Josi ist die NHL-Saison beendet.Bild: keystone

«Das ist schon sehr enttäuschend» – kommt Josi nach Playoff-Aus nun an die WM?

10.05.2022, 09:56

Nashville – Colorado 3:5; Serie 0:4

Roman Josi, 8 Shots, 1 Hit, 4 Blocks, 27:32 TOI

Die Nashville Predators mit ihrem Schweizer Captain und Starverteidiger Roman Josi scheiden in den Playoff-Achtelfinals der NHL klar in nur vier Spielen aus. Nun winkt dafür die WM. Nashville hielt das vierte Spiel seines Achtelfinals gegen den Qualifikationssieger Colorado Avalanche bis ins letzte Drittel ausgeglichen, verlor aber am Ende 3:5 und schied damit auf dem kürzestmöglichen Weg aus.

Die beste Chance, sich zumindest ein fünftes Spiel zu sichern, vergab das Team aus dem Bundesstaat Tennessee zu Beginn des Schlussabschnitts. Der zuvor schwächelnde Starstürmer Filip Forsberg brachte die Predators in der 44. Minute erstmals in Führung (3:2). Diese währte jedoch nicht lange. In der 49. und 53. Minute wendeten Devon Toews und Waleri Nitschuschkin das Blatt. Das 3:5 fiel ins leere Tor. «Nach dem 3:2 müssen wir einfach einen Weg finden, das Ding nach Hause zu bringen», ärgerte sich Josi. «Aber sie glichen viel zu schnell wieder aus.»

Josi blieb ohne Skorerpunkt. Auf der anderen Seite erzielte Colorados Cale Makar, einer von Josis zwei Konkurrenten im Kampf um die Auszeichnung als bester Verteidiger dieser Saison (Norris Trophy), im Mitteldrittel das 2:1. Seit dem verlorenen Stanley-Cup-Final 2017 hat Nashville trotz seines überragenden Schweizer Verteidigers nur noch eine Playoff-Serie gewonnen und ist nun vier Mal in Folge in der Startrunde ausgeschieden. Allerdings verloren die Predators erstmals eine Serie mit 0:4. «So willst du nie verlieren, das ist schon sehr enttäuschend», haderte Josi.

Roman Josi:

«Es war unser bestes Spiel in der Serie, wir haben viele Chancen herausgespielt. Aber sie haben einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Es ist gerade sehr enttäuschend. Aber ich bin stolz auf dieses Team. Wir haben das ganze Jahr über hart gearbeitet.»

In der Regular Season hatten die Predators drei der vier Spiele gegen die Avalanche gewonnen. Das Teams aus Denver hatte aber 22 Punkte mehr geholt als Nashville, das sich als achtes und letztes Team der Western Conference in die Playoffs schmuggelte. Calgarys Coach Darryl Sutter hatte vorausgesagt, dass «wer immer im Playoff-Achtelfinal gegen Colorado spielen wird, einfach acht Tage verschwendet». Die Avalanche bestätigten diese Vorschuss-Lorbeeren eindrücklich.

Für die Schweizer Nationalmannschaft könnte das frühe Ausscheiden ein Segen sein. Die Chancen stehen gut, dass Josi nun an die WM in Finnland reist. Das Team von Coach Patrick Fischer trifft zum Auftakt am Samstag in Helsinki auf den Aussenseiter Italien. Colorado, einer der grossen Titelfavoriten, bekommt es in den Viertelfinals mit den St. Louis Blues oder den Minnesota Wild mit dem Schweizer Stürmer Kevin Fiala zu tun. (pre/sda)

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Duschkopfseifenspenderorgan
10.05.2022 07:03registriert November 2020
Mit Josi ist die Nati gleich nochmals um 50% besser.
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Sitzplätzler
10.05.2022 06:52registriert April 2017
Makar mit 10 Punkten in 4 Spielen. Wahnsinn.
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Thomas Meister
10.05.2022 08:01registriert April 2019
Mit Josi im Team wird die Schweizer Mannschaft gleich nochmals ein grosses Stück besser. Dazu Hischier, Suter, Meier, Siegenthaler, Kukan, Malgin und Moser. Ein Kader das sich absolut zeigen kann.
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