Weil Manchester City patzt: Arsenal ist erstmals seit 2004 englischer Meister
Manchester City hat im Titelrennen der Premier League entscheidend gepatzt und damit Arsenal vorzeitig zum Meister gemacht. Das Team von Pep Guardiola kam auswärts gegen Bournemouth nicht über ein 1:1 hinaus und kann die Londoner nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen.
Für Arsenal ist es der erste Meistertitel seit 2004. Damals gewann das Team unter Trainer Arsène Wenger als legendäre «Invincibles»-Mannschaft die Liga sogar ohne Niederlage.
Bournemouth schockt City früh
City wurde seiner Favoritenrolle über weite Strecken nicht gerecht. Zwar glaubten die Gäste zunächst an die Führung, doch ein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt.
Stattdessen brachte der französische Teenager Eli Junior Kroupi Bournemouth kurz vor der Pause mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung. Manchester fand auch nach dem Seitenwechsel kaum Lösungen und kam erst tief in der Nachspielzeit durch Erling Haaland zum Ausgleich.
Für Bournemouth bedeutet der Punktgewinn gleichzeitig einen wichtigen Schritt Richtung Europacup.
Arsenal profitiert – Guardiola wohl ohne Titel
Arsenal kann damit entspannt ins Saisonfinale gehen. Die Londoner treffen am letzten Spieltag auf Crystal Palace, ehe wenige Tage später der Final der Champions League gegen Paris Saint-Germain wartet.
Für Manchester City endet die Saison dagegen enttäuschend. Nach Berichten über einen möglichen Abschied von Pep Guardiola rückte der Startrainer zuletzt noch stärker in den Fokus. Fans forderten ihn mit Transparenten und Gesängen zum Bleiben auf.
Sollte Guardiola den Klub tatsächlich verlassen, könnte seine letzte Saison bei City ohne Meistertitel enden. Als möglicher Nachfolger wird bereits Enzo Maresca gehandelt, der früher unter Guardiola gearbeitet hatte. (mke)
