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Rassismus

Nach Rassismus-Eklat: Clemens Tönnies lässt Amt bei Schalke 04 ruhen

epa07478758 Schalke's chairman of the board Clemens Toennies arrives for the opening gala of the 'Hall Of Fame' of German football in Dortmund, Germany, 01 April 2019. The Hall Of Fame  ...
Bild: EPA/EPA

Nach Rassismus-Eklat: Clemens Tönnies lässt Amt bei Schalke 04 ruhen

Mit seiner rassistischen Äusserung hat Schalke-Boss Clemens Tönnies für einen Eklat gesorgt. Der Schalker Ehrenrat sollte über seine Zukunft bei den Knappen abstimmen – nun wurde eine Entscheidung getroffen. 
07.08.2019, 00:4207.08.2019, 00:42
Ein Artikel von
t-online

Klub-Boss Clemens Tönnies vom Fussball-Bundesligisten Schalke 04 wird nach seiner Entgleisung am vergangenen Donnerstag sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats für drei Monate ruhen lassen. Das gab der Klub nach einer mehrstündigen Sitzung des Ehrenrats bekannt. Um einen Ausschluss aus dem Verein kam der 63-Jährige somit herum.

Das fünfköpfige Gremium kam zu dem Schluss, dass der erhobene Vorwurf des Rassismus «unbegründet» sei. Vorzuwerfen sei ihm allerdings, «gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot verstossen zu haben.» Tönnies habe «ein weiteres Mal sein Bedauern zum Ausdruck gebracht», hiess es in einer Mitteilung. Tönnies werde sein Amt drei Monate lang ruhen lassen und danach seine Tätigkeit im Aufsichtsrat wieder aufnehmen.

Tönnies hatte am Donnerstag vergangener Woche bei der Festveranstaltung zum «Tag des Handwerks» in Paderborn eine Rede zum Thema «Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung» gehalten.

Der Schalke-Boss empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte: «Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren.» Es folgte vergangenen Freitag eine öffentliche Entschuldigung von Tönnies, dennoch gab es harsche Kritik an dem milliardenschweren Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur SID

(dd/t-online.de)

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