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epa07478758 Schalke's chairman of the board Clemens Toennies arrives for the opening gala of the 'Hall Of Fame' of German football in Dortmund, Germany, 01 April 2019. The Hall Of Fame will be part of the permanent exhibition in the German Football Museum, where players and coaches of men's and women's soccer of German origin will be honored for their outstanding achievements in shaping German soccer from 1900 until today.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Bild: EPA/EPA

Nach Rassismus-Eklat: Clemens Tönnies lässt Amt bei Schalke 04 ruhen

Mit seiner rassistischen Äusserung hat Schalke-Boss Clemens Tönnies für einen Eklat gesorgt. Der Schalker Ehrenrat sollte über seine Zukunft bei den Knappen abstimmen – nun wurde eine Entscheidung getroffen. 



Ein Artikel von

T-Online

Klub-Boss Clemens Tönnies vom Fussball-Bundesligisten Schalke 04 wird nach seiner Entgleisung am vergangenen Donnerstag sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats für drei Monate ruhen lassen. Das gab der Klub nach einer mehrstündigen Sitzung des Ehrenrats bekannt. Um einen Ausschluss aus dem Verein kam der 63-Jährige somit herum.

Das fünfköpfige Gremium kam zu dem Schluss, dass der erhobene Vorwurf des Rassismus «unbegründet» sei. Vorzuwerfen sei ihm allerdings, «gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot verstossen zu haben.» Tönnies habe «ein weiteres Mal sein Bedauern zum Ausdruck gebracht», hiess es in einer Mitteilung. Tönnies werde sein Amt drei Monate lang ruhen lassen und danach seine Tätigkeit im Aufsichtsrat wieder aufnehmen.

Tönnies hatte am Donnerstag vergangener Woche bei der Festveranstaltung zum «Tag des Handwerks» in Paderborn eine Rede zum Thema «Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung» gehalten.

Der Schalke-Boss empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte: «Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren.» Es folgte vergangenen Freitag eine öffentliche Entschuldigung von Tönnies, dennoch gab es harsche Kritik an dem milliardenschweren Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück.

Verwendete Quellen:

(dd/t-online.de)

Strafanzeige gegen Zürcher Bauer

Angst vor Dammbruch

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    Alle Leser-Kommentare
  • L.P. aus Z. 07.08.2019 11:29
    Highlight Highlight Es ist schon eine verrueckte Welt in der wir leben. Ich kann nichts rasistischtes in seinen Worten finden, aber die lieben politisch korrekten Personen unter uns haben ihn bereits verurteilt.
    Fakt ist, dass er Arbeit nach Afrika verlagern will und das ist ja auch gut.
    Uebrigens als weltweit taetiger Techniker werde ich nur in Afrika darauf hingewiesen, dass Sex mit den Angestellten auf dem Werksgelaende verboten ist!
    Herr Toennies hat nichts falsches gesagt, so schaut's aus!
  • Buyer's Remorse 07.08.2019 10:16
    Highlight Highlight Also der Rassimsumsvorwurf ist unbegründet, aber der Herr hat gegen das Diskrimierungsverbot verstossen?

    Kann mir das jemand erklären?
  • Rumpelstilz 07.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass Tönnies aus dieser Sache nicht mehr ungeschoren rauskommen kann. Er kann sich noch so lange entschuldigen: das, was er gesagt hat, wird man ihm ewig ankreiden. Und ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, dass ein Mann in seiner Position sich zu so einer Aussage vor Publikum hinreissen lässt. Selbst wenn er es mit einem Augenzwinkern ausgesprochen hat: Er sollte wissen, dass man als öffentliche Person gewisse Themen meiden muss wie der Teufel das Weihwasser...
  • raketenpippo 07.08.2019 06:35
    Highlight Highlight Für alle, die nicht wissen was es bedeutet „keine Eier zu haben“. Diese Phrase ist hier nachzulesen...
  • Couleur 07.08.2019 03:04
    Highlight Highlight Diesem "Ehrenrat" fehlen die Ehrenmänner. Schön die Sache unter den Teppich kehren und drei Monate Gras drüber wachsen lassen und dann so tun, als wäre nichts geschehen.
    • Rumbel the Sumbel 07.08.2019 06:50
      Highlight Highlight Diesem Ehrenrat fehlen die Ehrenmänner.....genau, Herr Tönnies hat sich entschuldigt und das war auch gut so. Mehr braucht es nicht. Und das hat nichts mit unter den Teppich wischen zu tun.

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