Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07478758 Schalke's chairman of the board Clemens Toennies arrives for the opening gala of the 'Hall Of Fame' of German football in Dortmund, Germany, 01 April 2019. The Hall Of Fame will be part of the permanent exhibition in the German Football Museum, where players and coaches of men's and women's soccer of German origin will be honored for their outstanding achievements in shaping German soccer from 1900 until today.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Clemens Tönnies sorgte für einen Eklat. Bild: EPA/EPA

Schalke-Boss Clemens Tönnies sorgt für Rassismus-Eklat – und kriegt Applaus



Ein Artikel von

T-Online

Seit 2001 ist Clemens Tönnies Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke 04, im Leben abseits des Fussballs ist er als Chef eines Schlacht-Imperiums erfolgreich. Beim Tag des Handwerks in Paderborn sorgte er nun allerdings für einen Eklat.

Wie die «Neue Westfälische» berichtet, hat Tönnies bei der Veranstaltung seine Idee geäussert, wie der Klimawandel aufgehalten werden könne. Er sei gegen höhere Steuern, fände aber die Finanzierung von 20 Kraftwerken in Afrika sinnvoll.

«Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren»

Clemens Tönnies

Für diesen Ausfall erntete er laut der Zeitung Kopfschütteln, aber auch Beifall. 1600 waren bei der Veranstaltung geladen, Tönnies hielt dabei eine Festrede zum Thema «Unternehmertum mit Verantwortung – Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung».

Schalke boss Clemens Toennies smells coal on a trolley beside the pitch prior the German Bundesliga soccer match between FC Schalke 04 and Bayer Leverkusen in Gelsenkirchen, Germany, Wednesday, Dec. 19, 2018. Schalke once was founded by coal miners, at the end of this week the last German coal mine will close. The club remembers the industrial history prior the match. (AP Photo/Martin Meissner)

Clemens Toennies vor dem Schalke-Spiel gegen Leverkusen mit Kohle. Bild: AP/AP

Am Donnerstagmorgen wurde über den Twitter-Account @ToenniesDialog, offenbar ein Firmen-Account des Lebensmittel-Produzenten, ein Statement des Schalker Vorstandsvorsitzenden verbreitet:

Die Reaktionen

(zap/ska/t-online.de)

Der Kampf für die gute Sache: Diese 11 Kampagnen werden dich nachdenklich stimmen

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

Play Icon

Das ist der moderne Fussball

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.08.2019 21:26
    Highlight Highlight Mit solchen Aussagen passt er schlecht zum S04.
  • Einstein56 02.08.2019 19:05
    Highlight Highlight Wo er recht hat, hat er recht. Rassismus erkenne ich nicht. Politisch hat er sich kaum sehr korrekt ausgedrückt.
  • Hyperventilator 02.08.2019 18:44
    Highlight Highlight Stimmt doch was er sagt!
  • Dong 02.08.2019 13:34
    Highlight Highlight Afrika ist vergleichsweise dünn besiedelt, darf man nicht vergessen. Wird oft unterschätzt.
  • Ruffy 02.08.2019 13:07
    Highlight Highlight In Inhalt und Form unangebracht, aber mit dem Kinderreichtum einen Punkt angesprochen der halt so ist. Das liegt aber weniger dran, das es dunkel ist, sondern z. B. dass der Papst noch immer sagt dass Verhütung eine Sünde ist und da wir Afrika fleissig Christianisiert haben/noch immer Missionieren nehmen diese Aussage sehr viele ernst.

    Moderne Kraftweke in Afrika zu bauen finde ich einen guten Ansatz, denn tatsächlich wird dort in vielen Gegenden Holz genutzt und dies nichtlnachhaltig, sondern mit Folgen wie Bodenerosion usw.
  • LouisvanGaal 02.08.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass es rassistisch ist, auf den unkontrollierten Bevölkerungswachstum in Afrika aufmerksamzu machen. Klar, seine Aussage ist in diesem Zusammenhang nicht gerade vollends zutreffend, aber lassen wir mal die Kirche im Dorf. Es ist beträchtlich erfrischender, wenn sich Menschen pointiert äussern, als ständig nur inhaltsleere Floskeln herunter zu rattern. Gewisse Menschen scheinen sich mindestens einmal täglich empören und anderen ihre Moralvorstellung mitteilen zu müssen.
    • Magnum 02.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Schon aufgefallen, dass Herr Tönnies auch seine Moralvorstellungen den Menschen in Afrika mitteilen zu müssen glaubt, wenn er ihnen unterstellt, sich wie die Karnickel zu vermehren, sobald das Licht ausgeht? Wenn Tönnies also Afrikaner als generell animalisch und unzivilisiert darstellt? Das ist dann eben doch auch rassistisch und weit mehr als nur eine pointierte Äusserung. Und ja: Es zeugt auch von mangelnder Reflexion seitens des Herrn Wurstfabrikanten.
    • LouisvanGaal 02.08.2019 16:33
      Highlight Highlight Wieso ist Fortpflanzung oder Geschlechtsverkehr unzivilisiert? Das ist eine Unterstellung sondergleichen. Es ist ein legitimer Zeitvertreib, vor allem bei nicht so viel Alternativen. Herr Tönnies hat keine Wertung dazu abgegeben; du hast dieses Verhalten gerade gewertet und als unzivilisiert befunden!

      Dass es eine richtige oder reflektierte Aussage seinerseits war, habe ich nie behauptet und würde ich von Tönnies auch nie erwarten 😂. Ich habe nur appeliert, nicht gerade jede Aussage als Skandal aufzubauschen. Lasst die Sexismus-/Rassismuskeule mal für ein paar Minuten täglich stecken.
  • Charlie84 02.08.2019 12:46
    Highlight Highlight Wo ist da Rassismus? Geht’s noch?
  • next_chris 02.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Er ist nicht falsch. Kraftwerke als Entwicklungshilfe machen mehr Sinn als die standard Geldverteilungs Hilfe. Und der Kinderreichtum speziell der ungebildeten Bevoelkerung ist ein grosses Problem in Afrika.
  • Leckerbissen 02.08.2019 11:22
    Highlight Highlight Ist ja keine rassistische Aussage von ihm? Wenn ich bei Afrika sag "die machen zu viele Kinder", dann ist das rassistisch - Sage ich über Japan, dass sie zu wenig Sex haben und zu wenig Kinder zeugen ist es ein Fakt und kein Rassismus.
  • mostlyharmless 02.08.2019 11:20
    Highlight Highlight Mit Fleischproduktion Geld verdienen und anderen sagen, was sie gegen den Klimawandel tun sollen; auch abgesehen vom Rassismus in der Aussage eine Meisterleistung.
  • birkir einsteinson 02.08.2019 11:14
    Highlight Highlight Ein Geschäftsführer eines Schlachthauses und Vorsitzender eines Fussballvereins der das ganze Jahr mit dem Flugzeug durch die Welt jettet, redet über die Stoppung des Klimawandels in Afrika. Eine klassische Philosophie des fetten weissen mächtigen Mannes.
  • Jesus Quintana 02.08.2019 10:56
    Highlight Highlight Vielleicht bereitet er sich bloss auf eine Politkarriere in der AfD vor. Deren Taktik beherrscht er jedenfalls schon. 🙄
  • maxi 02.08.2019 10:54
    Highlight Highlight ach schalke
  • joerckel 02.08.2019 10:48
    Highlight Highlight Dummheit macht auch von sog." Geschäftsführern" nicht halt
    • wasps 02.08.2019 10:57
      Highlight Highlight Schlachthausindustrieller. Das sagt schon viel über diesen Mann aus. Unappetitlichkeit in Person.
  • Magnum 02.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Der Kinderreichtum in vielen Entwicklungsländern hat zwei Hauptursachen, die eher wenig mit dem Mangel an Beleuchtung zu tun haben:
    1. religiöse Hürden zur Empfängnisverhütung
    2. kein geordnetes Rentensystem, daher sind Kinder quasi eine Altersvorsorge

    Tönnies hat sich als postkolonialer Patron der unappetitlichen Sorte geoutet. Er möge sich wieder mit Brät und Schlachtabfällen beschäftigen, das ist die Kernkompetenz dieses Wurstbarons vom Pott.
    • Pakart 02.08.2019 10:54
      Highlight Highlight Käme bei Punkt 1 Bildung, würde der religiöse Aspekt automatisch an Signifikanz verlieren. Das würde bereits einen positiven Einfluss auf die Reproduktionszahlen haben.
    • kettcar #lina4weindoch 02.08.2019 11:55
      Highlight Highlight Jein. Zugang zu Elektrizität ist in diesem Punkt nicht zu unterschätzen. Denn sowohl Punkt 1 als auch Punkt 2 auf deiner Liste kann mit Bildung adressiert werden. Und hier besteht tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Zugang zu Elektrizität (insbesondere Beleuchtung) und Bildung (z.B. die Möglichkeit, dass Kinder durch Beleuchtung zuhause Hausaufgaben machen können, lesen können usw.).

St.Paulis Tier im Tor «geht einer ab», wenn er in der 1. Liga Bälle halten kann

18. August 1995: Klaus Thomforde liefert eines der berühmtesten Zitate der Bundesliga-Geschichte. Der Goalie des FC St.Pauli strahlt nach dem zweiten Saisonspiel in die Kamera und meint: «Es ist ja auch geil, in der 1. Liga die Bälle zu halten. Da geht mir einer ab!»

Ganz neu ist die 1. Bundesliga für den FC St.Pauli nicht, als er im Sommer 1995 aufsteigt. Es ist schon das dritte Gastspiel der Hamburger in der obersten Spielklasse. Auch Klaus Thomforde kennt die Beletage des deutschen Fussballs – aber erst von der Ersatzbank aus, denn lange standen ihm Kontrahenten vor der Sonne.

1995 jedoch ist er die Nummer 1 am Kiez. Und er wird im deutschsprachigen Raum berühmt, weil er – nun ja – ziemlich durchgeknallt wirkt. Wenn man so will, ist er der Vorgänger …

Artikel lesen
Link zum Artikel