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National League: Davos schlägt die Lakers, Ambri feiert Derbysieg

Torjubel nach dem 2:1 durch PostFinance Top Scorer Matej Stransky (HCD), Mitte, und Calle Andersson (HCD) ,links, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil Jona L ...
Captain Stransky (Mitte) ist die überragende Figur beim Davoser Sieg in Rapperswil.Bild: keystone

Davos fügt Rappi 4. Niederlage in Folge zu – Ambri feiert Derbysieg bei Tapopla-Premiere

29.01.2026, 18:4529.01.2026, 22:33

Rapperswil – Davos 3:4

Der HC Davos zeigt sich an der Spitze der National League souverän. Der 4:3-Auswärtssieg in Rapperswil-Jona ist der vierte Dreipunkter in Folge. Dank einem überragenden Matej Stransky.

Der Captain und im Olympiakader Tschechiens figurierende Matej Stransky wendete im Mitteldrittel das Blatt zugunsten des Leaders. Er traf am 0:1 zum 2:1. Als dann der Däne Nicklas Jensen, auch er ein Olympia-Fahrer zum 2:2 ausgeglichen hatte, bereitete Stransky den Davoser Treffer von Valentin Nussbaumer zum 3:2 sieben Minuten vor Schluss in Überzahl vor.

Darauf hatten die Lakers keine Antwort mehr. Jensen kürte sich zwar zum Hattrick-Schützen, es war jedoch nur noch das 3:4. Nachdem sie im vierten Spiel in Folge ohne Punkt blieben, droht Rapperswil-Jona seine lange Zeit gute Ausgangslage noch zu verspiele. Die Top 6 sind in weite Ferne entschwunden, und selbst der 8. Platz, der im Play-In zwei Chancen bietet, ist nun in Gefahr.

Brendan Lemieux (HCD) scheitert an Torhueter Ivars Punnenovs (SCRJ) waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil Jona Lakers und dem HC Davos, am Donnerstag, den 29. ...
Brendan Lemieux wirbelt vor Lakers-Goalie Ivars Punnenovs.Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - Davos 3:4 (1:0, 0:2, 2:2)
6025 Zuschauer. - SR Borga/Folkstrand (SWE), Humair/Urfer.
Tore: 5. Jensen 1:0. 26. Stransky (Nussbaumer, Lemieux) 1:1. 37. Stransky (Andersson/Powerplaytor) 1:2. 46. Larsson (Maillet/Powerplaytor) 2:2. 53. Nussbaumer (Kessler/Powerplaytor) 2:3. 55. Zadina (Andersson) 2:4. 56. Jensen (Honka, Larsson) 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Moy; Stransky.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Capaul, Maier; Honka, Larsson; Dufner, Henauer; Jelovac; Wetter, Dünner, Lammer; Fritz, Rask, Jensen; Moy, Maillet, Taibel; Zangger, Albrecht, Graf.
Davos: Hollenstein; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Fora, Barandun; Gross; Stransky, Nussbaumer, Lemieux; Frehner, Ryfors, Gredig; Kessler, Asplund, Zadina; Knak, Waidacher, Parrée; Egli.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Hofer (krank), Kellenberger, Quinn (beide verletzt), Pilut und Strömwall (beide überzählige Ausländer), Davos ohne Corvi (verletzt) und Tambellini (überzähliger Ausländer). Rapperswil-Jona Lakers ab 57:57 ohne Torhüter.

Ambri – Lugano 3:2

Der zweite Trainerwechsel der laufenden Saison bringt Ambri-Piotta zumindest kurzfristig Glück. Im ersten Spiel von Jussi Tapola gewinnen die Leventiner das Derby gegen Lugano mit 3:2

Ambri-Piotta erlebt eine ungemein schwierige Saison, doch ein Derbysieg entschädigt für vieles und bringt die Hoffnung auf ein gutes Ende zurück. Den letztlich entscheidenden Treffer erzielte der oft kritisierte Chris DiDomenico bereits in der 24. Minute.

Ambri spielte weiter druckvoll nach vorne und verteidigte den Vorsprung bis in die Schlussphase. Nach genau 18 Minuten traf Alex Formenton ins leere Tor zum 3:1, Dario Simion verkürzte 36 Sekunden vor Schluss noch auf 2:3 und sorgte damit für eine turbulente Schlussphase. Das 1:0 hatte Miles Müller in seinem 100. National-League-Spiel bereits im Startdrittel erzielt.

Damit teilen sich die beiden Tessiner Erzrivalen die Saisonbilanz mit je zwei Siegen. Ambri braucht die Punkte dringend und verdrängte das spielfreie Kloten auf den zweitletzten Platz, der zum Gang ins Playout gegen Ajoie «verdammt». Lugano verliert hingegen das Spitzenduo Davos und Fribourg-Gottéron aus den Augen.

Head Coach Jussi Tapola (HCAP) motivates his players, during the regular season National League game between HC Ambri Piotta and HC Lugano at the ice stadium Gottardo Arena, Switzerland, January 29, 2 ...
Ambri gestaltet das erste Spiel unter Jussi Tapola erfolgreich.Bild: keystone

Ambri-Piotta - Lugano 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
6775 Zuschauer. - SR Wiegand/Hebeisen, Altmann/Bichsel.
Tore: 5. Miles Müller (DiDomenico) 1:0. 6. Emanuelsson (Mirco Müller) 1:1. 24. DiDomenico (Terraneo, Formenton) 2:1. 58. (58:00) Formenton (DiDomenico) 3:1 (ins leere Tor). 60. (59:24) Simion (Thürkauf) 3:2 (ohne Torhüter).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 1mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Fazzini.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Virtanen, Bachmann; Heed, Pezzullo; Dario Wüthrich, Zaccheo Dotti; Terraneo; Joly, Manix Landry, De Luca; DiDomenico, Tierney, Formenton; Miles Müller, Heim, Zwerger; Grassi, Kostner, Pestoni; Lukas Landry.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Mirco Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Perlini; Fazzini, Sanford, Sekac; Emanuelsson, Tanner, Bertaggia; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen; Henry.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bürgler und Zgraggen (beide verletzt), Lugano ohne Canonica und Kupari (beide verletzt). Lugano von 57:03 bis 58:00, 58:19 bis 59:24 und ab 59:30 ohne Torhüter.

Servette – Fribourg 3:5

Fribourg-Gottéron ist in der National League das Team der Stunde. Das 5:3 in Genf gegen Servette ist der achte Sieg in Folge und zementiert den 2. Platz.

Fribourg-Gottéron hatte in den letzten Woche viele Partien knapp gewonnen, nicht weniger als deren fünf in Verlängerung oder Penaltyschiessen. In Genf sorgten die Freiburger hingegen früh für klare Verhältnisse. Zwischen der 8. und der 19. Minute erzielten der Kanadier Ty Rattie mit seinem ersten Treffer im dritten Spiel seit dem Wechsel in die Schweiz, Christoph Bertschy mit dem neunten Tor in Unterzahl in der National League sowie Henrik Borgström die vorentscheidenden Goals vom 1:1 zum 4:1.

Nach einem torlosen Mitteldrittel fielen im Schlussabschnitt zwar noch drei Tore, näher als bis auf zwei Treffer kam Servette jedoch nicht mehr heran.

Mit dem überzeugenden Erfolg distanzierte Fribourg einen direkten Verfolger im Kampf um den 2. Platz. Das Team von Roger Rönnberg wird es angesichts seiner blendenden Form mit nun acht Siegen in Folge etwas bedauern, dass vor der Olympiapause nur noch zwei Spiele anstehen – am Freitag gegen Kloten und am Sonntag der Spitzenkampf bei Leader Davos.

La joueurs des joueurs fribourgeois et de leur PostFinance Top Scorer Sandro Schmid (HCFG), droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Geneve-Servette HC, ...
Fribourg hat einen Lauf.Bild: keystone

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 3:5 (1:4, 0:0, 2:1)
7135 Zuschauer. - SR Gerber/Tscherrig, Gnemmi/Bürgy.
Tore: 5. Biasca (Sprunger) 0:1. 7. (6:25) Manninen (Bozon, Praplan) 1:1. 8. (7:58) Rattie 1:2. 16. Bertschy (Borgström/Unterzahltor!) 1:3. 19. Borgström (Biasca) 1:4. 51. Verboon (Miranda) 2:4. 58. Bertschy 2:5 (ins leere Tor). 60. (59:21) Bozon (Akeson) 3:5 (ohne Torhüter).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Schmid.
Genève-Servette: Mayer (16. Charlin); Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Granlund, Vesey; Praplan, Manninen, Bozon; Akeson, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Noah Rod; Hischier.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Streule; Jecker, Nemeth; Grangier; Rattie, Wallmark, Schmid; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, De la Rose, Marchon; Gerber, Walser, Reber; Julien Rod.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Brassard und Richard (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Dorthe, Seiler, Sörensen (alle verletzt), Nicolet (krank), Johnson (gesperrt) und Rau (überzähliger Ausländer). Genève-Servette von 57:20 bis 57:31 und ab 57:58 ohne Torhüter. (abu/sda)

Hockey haut dich um!
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.

Das ganze Programm von TV24, 3+ und oneplus findest du hier.
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HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
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Heinz ist doch noch der bessere Ehlers – der SCB auf Meisterkurs?
Heinz Ehlers hat das Chaos in Bern geordnet und steht nun ungefähr dort wo sein Vorgänger Jussi Tappola im letzten Frühjahr nach sechs Viertelfinal-Partien gegen Gottéron war: Vor dem Halbfinaleinzug.
Nun gut, von einem Halbfinal zu reden, mag etwas übertrieben sein. Aber der Chronist hat kein Marihuana geraucht. Er hat mit nüchternem Verstand nachgedacht.
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