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Es geht stets von oben nach unten oder umgekehrt – Blick auf Almaty. bild: wanda frischknecht

Meine Reise zum vergessenen Mittelpunkt der Erde

Vermitteln uns die Medien ein falsches Bild von dieser Welt? Diese Frage habe ich mir nach einer Reise zum vergessenen Mittelpunkt der Erde gestellt. Einer Reise nach Almaty, dem früheren Alma Ata in Kasachstan.



Die Vergabe der Olympischen Winterspiele von 2022 hat Almaty mit vier Stimmen gegen Peking verloren. Winterspiele in Peking – das ist eine der grössten Absurditäten des Weltsports, weitaus absurder als eine Fussball-WM in Katar. Darüber habe ich mich mit einem angesehenen Chronisten-Kollegen unterhalten. Und der war ganz und gar nicht meiner Meinung.

Er vertrat die Meinung, es wäre ganz einfach nicht zu verantworten, Winterspiele in Almaty zu veranstalten. Das sei ein Dreckloch und gefährlich sei es dort auch. Auf meine entsprechende Frage sagte er: Nein, nein, er sei nie dort gewesen. Aber er habe sichere, verlässliche Informationen aus den Medien. Er wisse es auch sonst ganz genau. Er habe grad kürzlich mit einer Langläuferin gesprochen, die einmal dort gewesen sei.

Members of Kazakhstan's national team attend training session at the Sunkar Ski Jumping complex in Almaty, Kazakhstan, July 15, 2015. Kazakhstan is aspiring to host the 2022 Winter Olympics but many in the Central Asian nation view the bid as yet another vanity project of long-ruling President Nursultan Nazarbayev. Almaty, the financial capital, will go head-to-head with the Chinese metropolis Beijing on Friday when the International Olympic Committee elects the winner at its session in Malaysia. Picture taken July 15, 2015. REUTERS/Shamil Zhumatov

Die Skisprung-Anlage für Olympia 2022 wäre bereit gewesen. Bild: SHAMIL ZHUMATOV/REUTERS

Wie ist es nun in Wirklichkeit? Die Idee für eine Reise nach Almaty kam mir während der Hockey-WM 2016 in Moskau. Die Schweiz verlor das Auftaktspiel gegen Kasachstan und ich beschäftigte mich etwas intensiver mit diesem Land. Ich habe die Reise nicht bereut.

Eingebettet in ein grünes Meer

Allein die Lage fasziniert mich. Almaty liegt ziemlich genau in der Mitte des eurasischen Kontinentes am Grenzdreieck China-Kasachstan-Kirgisistan, im tiefen Inneren von Asien. Almaty ist sozusagen der vergessene Mittelpunkt der Erde. Die Stadt wird auf drei Seiten von gewaltigen Gebirgen abgeschirmt. Hinter grünen Vorbergen erheben sich über 4000 Meter hohe vergletscherte Gipfel, nur nach Norden hin öffnet sich der Horizont und geht in die endlose Steppe über. Einst führte die Seidenstrasse, die legendäre Handelsroute von China nach Europa, durch Almaty.

Almaty ein Dreckloch? Dann ist der Üetliberg die Schutthalde eines Kohlebergwerkes. Nie habe ich eine grünere Stadt gesehen. Gebaut am Fusse der Berge. Das erleichtert die Orientierung. Oben ist Süden, unten ist Norden, und die Strassen verlaufen in dieser Richtung. Aus gutem Grund: Der Wind, der von den Bergriesen herabkommt, kann ungehindert durch die von Norden nach Süden verlaufenden Häuserschluchten ziehen und die Stadt kühlen. Deshalb ist es hier selbst im Sommer nie so heiss wie in der Steppe draussen vor der Stadt.

A bird flies over a blossoming poppy field against the backdrop of a city and the Tien Shan mountains at outskirts of Almaty, Kazakhstan, May 14, 2015.  REUTERS/Shamil Zhumatov       TPX IMAGES OF THE DAY

Almaty mit dem Tian-Shan-Gebirge im Hintergrund. Bild: SHAMIL ZHUMATOV/REUTERS

Almaty ist eingebettet in ein grünes Meer aus Eichen, Pappeln und Ulmen. Alle wichtigen Strassen sind von wunderschönen Alleen gesäumt, ein Paradies für Fussgänger. Und entlang der beiden Flüsse, die durch die Stadt fliessen, verlaufen kilometerlange schattige Spazierwege.

Mag sein, dass sich hier bei besonderen Luftdruckverhältnissen eine Dunstglocke entwickelt. Aber im Sommer und im Herbst ist die Sicht klar und so ziemlich jeden zweiten Abend entladen sich gewaltige Gewitter. Der Donner rollt von den Bergen herab und hinterher ist die Luft kristallklar. Ich kann verstehen, warum der Dichter Tair Zharkow (1908 bis 1965) geschrieben hat:

«Gärten, Wassergräben, die herrliche Stadt. Singende Weite über dem Kopf, Wind, Vögel, Sonne. Und in der Ferne die weissgekrönten Berge. Alma-Ata! Angesichts Deiner Schönheit sind meine Worte machtlos.»

Die Reise nach Almaty ist mit einem Flug über Frankfurt problemlos. Wer nicht viel Zeit hat und viel sehen will, lässt sich besser von Einheimischen herumführen. Mustafa ist unser Begleiter. Ein weiser Mann, der in höchsten Regierungskreisen verkehrt, viel zu erzählen weiss, mit seiner Meinung nicht zurückhält und politisch herrlich unkorrekt ist.

Mit einem Augenzwinkern erklärt er mir eine Besonderheit des heimischen Brauchtums: Wenn sich zwei Männer in weiblicher Begleitung begegnen, werde die Frau nie begrüsst und vollständig ignoriert. Warum das so ist, weiss ich nicht. Vielleicht haben die Männer eine tief in den Genen verankerte Angst vor Frauen. Später erfahre ich jedenfalls, in fernen Zeiten seien die Frauen gleichberechtigte Kriegerinnen gewesen. Und typisch für Länder mit einer ausgeprägten Macho-Kultur sind die Frauen in Almaty stark und selbstbewusst. Ja, ich habe noch in keiner Stadt so viele schöne, stolze Frauen gesehen. Was ich so ja sagen darf.

Mustafa nimmt kein Blatt vor den Mund

Mustafa ist nicht auf politische Korrektheit fixiert. Er lobt seine Regierung für rasches Handeln. Man habe vorübergehend mit China visafreies Reisen vereinbart. Das sei aber – Gott sei Dank – wieder rückgängig gemacht worden. Die reichen Chinesen seien in die Stadt eingefallen und hätten die schönsten Frauen geheiratet, um so an das kasachische Bürgerrecht zu kommen. So gehe das natürlich nicht. Und dass man die Olympischen Spiele nicht bekommen habe, sei ein Glück. Da wäre nur wieder viel Geld für Sportanlagen ausgegeben worden, die niemand brauche. Geld, das dann für viel wichtigere Dinge gefehlt hätte.

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Die Kasachen können über sich selbst lachen. bild: wanda frischknecht

Ich weiss natürlich nicht, ob Mustafa so redet, um den Besuchern ein freies Kasachstan vorzugaukeln, wo jeder sagen darf, was er will, oder ob hier die freie Rede und Regierungskritik tatsächlich toleriert wird. Aber wir wollen nicht grübeln. Von Eishockey will er übrigens nichts hören. Ich solle doch mal die Namen der Spieler lesen. Fast alles Russen. Das soll eine kasachische Nationalmannschaft sein? Nein, danke. Wird nicht bei uns da und dort eine ähnliche Klage über die Zusammensetzung der eidgenössischen Fussball-Nationalmannschaft vorgebracht?

Kasachstan funktioniert dank riesiger Erdgasvorkommen auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verhältnismässig gut. Die schlauen Kasachen haben sich mit den Russen arrangiert – und mit ihrem Präsidenten Nursultan Nazarbajev. Er regiert mit der Staatsform einer Präsidialdemokratie seit der Unabhängigkeit 1991. Ein Park zu seinen Ehren darf in seiner Heimatstadt natürlich nicht fehlen. Ein autoritäres Regime? Wahrscheinlich schon, aber im Alltag ist Repression für den Fremden nicht ersichtlich.

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Der Park zu Ehren von Präsident Nursultan Nazarbajev. bild: Wanda Frischknecht

Die Polizeipräsenz ist gering, viel geringer als in New York oder Zürich, die Menschen sind offen und freundlich. Die Trennung von Staat und Religion und religiöser Friede sind zentrale Anliegen der Regierung. Moscheen und russisch-orthodoxe Kirchen gehören zum Stadtbild. Vielleicht ist es auch so, dass sich die pragmatischen Kasachen nicht so einfach fanatisieren lassen. Eher droht Ungemach durch die unvermeidliche Korruption und die immer grösser werdenden sozialen Gegensätze.

Grandiose Bergwelt, günstige Hotels

Eine Besonderheit von Kasachstan im allgemeinen und in Almaty insbesondere ist das Fehlen von Touristen. Stolz vermelden staatliche Stellen zwar drei Millionen Touristen im Jahr. Doch Mustafa weiss es besser. Er habe den zuständigen Minister einen Schwindler genannt, denn bei den drei Millionen seien wohl einfach alle Grenzübertritte gezählt worden. Doch darunter seien kaum 30'000 Touristen pro Jahr. Und tatsächlich habe ich nicht einen deutschsprachigen Touristen gesehen. Ganz offensichtlich ist Zentralasien, der vergessene Mittelpunkt der Erde, kein Ziel für Massentourismus. Wohl zu exotisch, zu fremd und, wie eingangs erwähnt, mit einem zwiespältigen Image.

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Egal wohin, es ist weit. bild: Wanda frischknecht

Dabei ist Almaty in jeder Hinsicht ein Paradies für Touristen. Die kasachische Währung hat im Zuge des Kurszerfalls des Rubels massiv an Wert verloren. Selbst in den wenigen, praktisch leerstehenden Luxushotels kostet ein Zimmer weniger als 200 Franken. Die Bergwelt ist grandios. Die Fahrt zu malerischen Bergseen dauert von der Stadt aus nicht viel mehr als eine Stunde.

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Ein Bergsee, kaum eine Autostunde ausserhalb von Almaty. bild: Wanda Frischknecht

Von Medeo aus, der Sportanlage oberhalb der Stadt mit der schnellsten Eisschnelllaufbahn der Welt (weil da Eis wegen der trockenen Luft und der Höhenlage speziell hart ist), tragen drei hintereinander angelegte hochmoderne Bergbahnen – erst eine Gondel, dann zwei offene Sesselbahnen – die Fremden auf einer Strecke von acht Kilometern auf über 3000 Meter hinauf. Die Aussicht hinaus in die Weite der Steppe ist atemberaubend.

Cable cars are seen against the backdrop of downtown shrouded in smog in Almaty, Kazakhstan, March 4, 2016. REUTERS/Shamil Zhumatov

Mit der Seilbahn geht es nach oben, so dunstig wie hier ist es höchstens im Winter oder Frühling. Bild: SHAMIL ZHUMATOV/REUTERS

Kasachstan ist das siebtgrösste Land der Welt und Almaty ist wie eine Oase in einem riesigen, dünn besiedelten Land. Die Stadt mit rund 1,5 Millionen Einwohnern ist nicht die Hauptstadt (die heisst Astana und liegt, neu errichtet, weit draussen, 1000 Kilometer entfernt in der Steppe). Aber Almaty ist nach wie vor die heimliche Metropole des Landes.

Wer die Stadt verlässt, sich auf die Fahrt entlang der Seidenstrasse zur chinesischen Grenze begibt, sieht in den ärmlichen Dörfern bald einmal die sozialen Gegensätze. Rund um Almaty führt eine ausgebaute Ring-Autobahn. Aber mit Ausnahme der Autobahn nach Astana sind die Verkehrswege nicht ausgebaut, und nach wie vor ist die Hauptverkehrsachse von Almaty nach China eine Baustelle.

Im Grand Canyon mit mehr Charme

Die Fahrt zum Scharyn Canyon, rund 200 Kilometer nach Osten Richtung China, zuerst entlang der Seidenstrasse, dann über kahle Hochplateaus, ist mühselig und zeitweise geht es über arge Holperpisten. Aber es lohnt sich. Im Herzen des Landes der sieben Ströme, die von den Bergen herab in die Steppe fliessen, hat der Fluss Scharyn auf einer Länge von 164 Kilometern eine bis zu 350 Meter tiefe Schlucht in den Sandstein gegraben.

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Spektakuläre Felsformationen im Scharyn Canyon. bild: Wanda Frischknecht

Der Weg vom Hochplateau hinunter zum Fluss ist in Turnschuhen mühelos zu begehen. Und dieses Hochplateau, begrenzt von hohen Bergen, übt eine ganz eigentümliche Faszination aus. Wie eine Landschaft am Ende der Zeiten. Die Einheimischen nennen es «Tal des Todes». Es werde hier im Winter so kalt, dass einst sogar die Nomaden erfroren seien und deshalb diese Hochebene heute noch meiden im Winter. Im Sommer reisen die Prinzen aus dem Morgenland in diese karge Welt, um der Jagd mit Falken zu frönen. Vielleicht ist ja die Gegend den Raubvögeln so unheimlich, dass sie niemals davonfliegen und immer zu ihrem Meister zurückkehren. Die Kasachen haben Raubvögel lange vor den Arabern zur Jagd abgerichtet. Sie setzen sogar weltweit als einzige erfolgreich weibliche Adler bei der Wolfsjagd ein.

Auf der Fahrt über dieses Hochplateau wartet noch eine unheimliche Besonderheit. Die Holperpiste geht fast übergangslos in eine riesige, breite, verwahrloste, von Grasbüscheln durchzogene Betonpiste über. Fast wie die Linien von Nazca in der riesigen Wüstenebene von Peru. Erich von Däniken vermutet dort Landepisten für die Ausserirdischen. Hier in Kasachstan hat das vermeintliche Phänomen irdische Gründe. Unser Begleiter Mustafa weist auf einen Hügelzug. «Dort standen in den Zeiten der Sowjetunion die Silos mit den nach China gerichteten Atomraketen. Hier auf dieser Piste sind die Versorgungsflugzeuge gestartet und gelandet.»

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Der Scharyn Canyon ist fast so beeindruckend wie der Grand Canyon. bild: Wanda frischknecht

In Europa oder Nordamerika wäre diese magische Landschaft auf dem Weg zum Canyon und der Canyon selbst von Touristen überlaufen. Doch hierher kommen im Jahr höchstens 7000 Besucher. Der Vergleich mit dem Grand Canyon in Nordamerika ist durchaus berechtigt, allerdings ist der Scharyn Canyon weniger tief und weniger breit, dafür punktet er mit einem ganz eigenen Charme. Der Besucher wird nicht durch die gewaltige Tiefe «erschlagen» wie beim Grand Canyon. Aber die Felsformationen sind reizvoller als beim amerikanischen Pendant und die Ruhe und Abgeschiedenheit machen die stündige Wanderung hinunter an den Fluss zweifelsfrei zu einem Kraftort, zu einem mythischen Erlebnis.

Es ist wirklich schade, dass die olympischen Winterspiele 2022 in Peking und nicht in Almaty durchgeführt werden, in der Stadt am vergessenen Mittelpunkt der Erde.

Per Autostopp durch die Welt: Auch Thomas Schlittler war schon in Kasachstan

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chatzegrat Godi 20.12.2016 11:20
    Highlight Highlight Chapeau Eismeister - sehr interessante Reportage!
  • Cheese 20.12.2016 03:45
    Highlight Highlight Schöner Artikel, danke Herr Zaugg!
    Kann Ihnen nur zustimmen. Ganz speziell bei den hübschen Frauen - meine liebe Frau ist auch Kasachin. :)
  • faustus 19.12.2016 20:05
    Highlight Highlight Danke für den interessanten Artikel Herr Zaugg.
    Ich war in den 80er Jahren in Alma Ata, damals noch die Hauptstadt der Sowjetrepublik Kasachstan mit Präsident im Politbüro. Die Stadt hat mir nichtsdestotrotz gut gefallen; grün, luftig, verkehrsarm und Deutsch sprechend.
    Das Deutsch war allerdings schwer verständlich, eine Mundart aus vergangener Zeit.
    Man fühlte sich auch weniger überwacht als in der Russischen SSR.
    Die Dörfer, mit den blühenden Obstbäumen und den Bergen im Hintergrund, waren, mit romantischem Blick, wunderschön anzusehen, aber die Leute lebten doch sehr bescheiden.
  • Raembe 19.12.2016 17:48
    Highlight Highlight In Kasachstan sieht man die Auswirkungen der Klimaerwärmung stark. Der grösste See des Landes ist in den letzten Jahren durch Austrocknung extrem geschrumpft. Btw in Kasachstan existiert der weltweit einzige See, der zur einen Hälfte aus Salz und zur anderen Hälfte aus Süsswasser besteht.
    • Ocelot 20.12.2016 07:39
      Highlight Highlight Meinst du den Aralsee? Die Austrocknung liegt meines Wissens hauptsächlich an den grossen Wassermengen welche den Zuflüssen zur Bewässerung entnommen werden. Also nicht wirklich direkt aufgrund des Klimawandels.
      Der Wasserspiegel des grössten Sees, dem Kaspischen Meer, steigt zur Zeit sogar
    • Raembe 20.12.2016 09:03
      Highlight Highlight Kann sein das ich die Seen verwechselt habe, das mit dem Austrocknen hab ich in der SEK. so gelernt.
  • oliversum 18.12.2016 18:43
    Highlight Highlight Magst Du noch ein paar Fotos mehr hinzufügen?
  • Toerpe Zwerg 18.12.2016 17:53
    Highlight Highlight Super Bericht! Danke.
  • Brummbaer76 18.12.2016 15:44
    Highlight Highlight Super Artikel. Kasachstan steht schon lange auf meiner Liste, der zu Besuchenden Länder.
  • firefighter13 18.12.2016 14:34
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen tollen Bericht!

    Etwas interessiert mich trotzdem noch brennend.. Wie kommt man dort mit Englisch zu recht?

    Ich war dieses Jahr in Minsk und musste mit einem phonetischen Dixionär Russisch sprechen lernen um überhaupt etwas zu bekommen. War anstrengend aber dennoch sehr spannend :)
    • Brummbaer76 18.12.2016 15:43
      Highlight Highlight Diese erfahrung habe ich in Minsk nicht gemacht. Ein paar Wörter Russisch zu können ist nicht falsch. Aber ich bin mit Englisch und man staune mit Französisch überall hingekommen. Am besten an Junge Einheimische wenden, die Lernen Englisch inzwischen in der Schule. Es gibt auch eine Uni in der Diverse Sprachen Studiert werden können.
      Im Restaurant habe ich immer eine Englische Speisekarte geholt und es war dann auch immer ein Kellner vor Ort der Englisch konnte.
      Einen Vorteil hatte ich ich kenne ein paar Leute dort, so das ich auch an nicht Touristische Orte kam.
    • firefighter13 19.12.2016 09:28
      Highlight Highlight Ja das stimmt! Die Restaurants waren nicht das Problem! Aber in der Metro ging nichts ohne Russisch.. Auch in den Einkaufszentren kam man mit Englisch nicht sehr weit.. Aber ich genoss den Aufenthalt sehr! Ich mag diese Stadt und die Leute sind sehr freundlich und hatten sehr Freude wenn man sich in Russisch versuchte.
  • Grundi72 18.12.2016 13:23
    Highlight Highlight Wir waren letztes Jahr geschäftlich in Astana. Na ja... :-)

    Wer den Charme von zB Detroit mag ist hier sicher richtig. Nett sind die Leute, das mit den hübschen Frauen ist mir aber leider nicht aufgefallen.. Gopf...

    ...wobei ein alter Mann aus dem Emmental wohl schnell zufrieden ist 😁
    • Amboss 18.12.2016 19:31
      Highlight Highlight Almaty ist nicht Astana. Gut, ich kenne beides nicht, aber wie ich gehört habe, ist Astana wirklich eine Retortenstadt ohne Charme im Niemandsland
  • Luca Brasi 18.12.2016 13:22
    Highlight Highlight Nicht zu sehr von Almaty schwärmen, sonst kommen noch die ganzen Touristen dorthin und dann ist es wie überall auf der Welt. ;)
  • Swarup 18.12.2016 12:48
    Highlight Highlight Spannend, danke für den Bericht!
  • Saul_Goodman 18.12.2016 12:31
    Highlight Highlight Naja ich gebe da eher deinem reiseführer recht. Gut das sie nicht da sind :) aber tönt nach einem schönem ort :)
  • Ivan der Schreckliche 18.12.2016 12:19
    Highlight Highlight Lieber Klaus
    Vielen Dank für deine Exkurse aus dem Hockey, deine Artikel sind immer wieder erfrischend anders, weiter so!
  • Anselm11 18.12.2016 12:07
    Highlight Highlight Super Reisebericht. Danke.
  • Walter F. Sobchak 18.12.2016 11:13
    Highlight Highlight Danke für diesen interessanten Bericht über die kasachische Metropole!

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