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Federer schlägt zurück: «Ach, Becker hat wirklich keine Ahnung»

Boris Becker hat «keine Ahnung». Zumindest manchmal, wie Roger Federer sagt.
Boris Becker hat «keine Ahnung». Zumindest manchmal, wie Roger Federer sagt.Bild: Panoramic

Federer schlägt zurück: «Ach, Becker hat wirklich keine Ahnung»

Roger Federer hat in ungewohnt scharfen Worten die Aussagen von Boris Becker kritisiert. Der deutsche Trainer von Djokovic warf Federer vor, seine Gefühle zu verbergen, um das Image zu wahren, und bezweifelte dessen gutes Verhältnis zu seinem Schützling. 
17.06.2015, 15:5617.06.2015, 15:56

>>> Der Achtelfinal Federers gegen Gulbis gibt es ab ca. 17.30 Uhr hier im Liveticker

«Ich finde solche Kommentare unnötig. Becker kann doch nicht wissen, ob ich ein Problem mit Djokovic habe», sagte der Weltranglisten-Zweite beim Rasenturnier in Halle in einem Interview der «Berner Zeitung». 

Englische Medien kolportierten, dass das Verhältnis zwischen Federer und Djokovic nicht mehr gut sei.
Englische Medien kolportierten, dass das Verhältnis zwischen Federer und Djokovic nicht mehr gut sei.Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Becker soll laut englischen Medienberichten zuletzt angedeutet haben, dass das Verhältnis zwischen Djokovic und Federer nicht gut sei. «Es ist immer gefährlich, wenn du viel redest: Manchmal sagst du Dinge, die du nicht sagen solltest. Auch ich muss in dieser Hinsicht aufpassen», sagte Federer. «Allerdings weiss ich nicht genau, was er wirklich gesagt hatte, zumal er danach auf Twitter einen halben Rückzieher machte.» 

Federer: «Ich bin freundlich, ohne dass ich mich verstellen muss»

Da schrieb Becker zuletzt von «Lügen» und falsch wiedergegeben Zitaten. In seinem neuen Buch thematisiert Becker aber auch das Image Federers und dass es nicht möglich sei, von allen gemocht zu werden. Auf die Frage, ob er sich oft verstellen müsse, um seine wahren Gefühle zu verstecken, sagte Federer: «Ach, Becker hat wirklich keine Ahnung. Eigentlich müsste er mich gut genug kennen, um zu wissen, dass ich ein entspannter Typ bin. Ich bin freundlich und höflich zu den Menschen, ohne dass ich mich verstellen muss.» (si) 

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2 Kommentare
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Zugs Coach – bisher mehr Clown als Zirkusdirektor
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Nein, der Coach kann die Tore nicht selbst machen. Er muss hilflos zuschauen, wie seine Stürmer die besten Chancen auslassen. Und er kann, wenn er als «Feuerwehrmann» im Laufe einer Saison verpflichtet wird, nicht alle Brände löschen, die zur Entlassung seines Vorgängers geführt haben. Kommt dazu: Kritik ist meistens billige Polemik. Weil hinterher jeder freiwillige Helfer ein grosser Bandengeneral ist. Sehr oft ist der Cheftrainer in kritischen Situationen ein hilfloser Helfer und mancher verdankt seinen Ruhm Zufälligkeiten, die er gar nicht beeinflussen konnte. Das alles darf auch Zugs Benoit Groulx zu seiner Entlastung vorbringen. Aber es reicht nicht für einen Freispruch.
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