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Erstmals steht der VAR in der Kritik – hat er hier zu Unrecht eingegriffen?



Einer der Gewinner der ersten WM-Woche war die FIFA und das vom Weltverband eingeführte Video-Schiedsrichter-System (VAR). Entgegen Befürchtungen vieler funktionierte dieses auf der grössten Fussball-Bühne von Beginn an reibungslos, die Assistenten vor den Bildschirmen griffen nur ein, wenn es galt, einen klaren Fehlentscheid zu korrigieren. Die Schiedsrichter waren in Russland im Gegensatz zu den vergangenen Turnieren bislang kein Thema.

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Die Penaltyszene und Australiens Treffer zum 1:1 im Video. Video: streamable

In der Partie zwischen Dänemark und Australien wich das VAR-Quartett um den Amerikaner Mark Geiger von der bisherigen Linie ab. Das Handspiel von Yussuf Poulsen ahndete der spanische Schiedsrichter Antonio Mateu auf dem Spielfeld in Samara nicht, das Büro in Moskau griff ein, worauf Mateu seinen Entscheid korrigierte, was für Poulsen doppelt bitter war. Der Leipzig-Stürmer, der bereits gegen Peru einen Penalty verursacht hatte, ist nach der zweiten Verwarnung im abschliessenden Gruppenspiel gegen Frankreich gesperrt.

Die Meinungen, ob das Handspiel Poulsens hätte geahndet werden müssen, gehen auseinander. Allein dieser Umstand zeigt, dass Moskau nicht hätte eingreifen sollen, auch wenn der Penalty vertretbar war. Mile Jedinak liess sich die Chance nicht nehmen und glich mit seinem zweiten Penalty-Tor an dieser WM zum 1:1 aus (38.), womit sich Dänemarks Keeper Kasper Schmeichel nach 571 Minuten wieder geschlagen geben musste. (abu/sda)

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Hat der Video-Assistent zu Recht eingegriffen?

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Forrest Gump 21.06.2018 22:44
    Highlight Highlight Denke den Penalty kann man geben, muss man aber nicht. Absicht war es sicher nicht, es war eine natürliche Bewegung, aber die Hände haben da nichts zu suchen. Zudem wäre der Ball auch ohne Hand nicht Richtung Tor geflogen, was aber natürlich nicht wirklich relevant ist. Fragt sich halt immer, wie man diese Komponenten gewichten muss. Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist die gelbe Karte. Er hat keine klare Torchance vereitelt, es war nicht gefährlich, keine Absicht und trotzdem ist er wegen dieser Karte nun im nächsten Spiel gesperrt.
  • Jason84 21.06.2018 19:39
    Highlight Highlight Soweit ich das mitbekommen hab bekam der Schiedsrichter vom VAR den Hinweis. Er schaute es sich nochmals an und anschliessend gab der Schiedsrichter, nicht der VAR, den Elfmeter. Also hat er selber entschieden. Was ist daran nicht okay?
    • Adrian Buergler 21.06.2018 19:40
      Highlight Highlight @Jason84: Es geht um die Frage, ob der VAR überhaupt eingreifen dürfte. Laut Reglement darf er sich nur bei einem klaren Fehlentscheid beim Schiri melden.
    • Jason84 21.06.2018 19:49
      Highlight Highlight Es mag ja strittig sein. Jedoch kann dies für sein Verständnis eine klare Fehlentscheidung sein. Daher greift er ein. Wichtig ist doch dass der Schiedsrichter auf dem Platz es nach Sichtung der TV Bilder ebenfalls so sieht.
    • 00892-B 21.06.2018 20:41
      Highlight Highlight @Jason84: Absolut einverstanden. Und der Schiedsrichter hatte schliesslich auch nicht die geringsten Zweifel und entschied innerhalb von Sekundenbruchteilen bei der Videokonsultation, was für mich ein gutes Signal sendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *sharky* 21.06.2018 18:10
    Highlight Highlight Die Hand hat da oben nichts zu suchen. Punkt. Vor allem wenn sie einen Torschuss "abwehrt".
    • Bluesofa 21.06.2018 19:19
      Highlight Highlight Wie will er dann sonst hochsteigen? In derselben Szene haben zwei weitere Spieler die Hände oben. Das ist doch ganz normal. Weder bewegt er die Hand zum Ball, noch hat er eine Chance, sie schnell genug wegzuziehen.
  • Pana 21.06.2018 18:05
    Highlight Highlight Handspiel im Strafraum war schon immer eine heikle Sache. Mit oder ohne VAR. Meiner Meinung nach sollte nur bei klarer Absicht (Bewegung zum Ball) gepfiffen werden. Aber klar, dann gibt es ständig Ausnahmen.. "Was haben seine Hände da oben zu suchen", etc..
  • Erbinho 21.06.2018 17:52
    Highlight Highlight Bin ja schon mal froh wird hier keine Absicht erwähnt betreffend des Handspiels (nicht so wie jedesmal im SRF...).
    Ich finde es richtig und wichtig, dass über den VAR diskutiert wird, denn es trägt einerseits zur Frage, ob er nicht nur bei einem KLAREN Fehlentscheid angwandt werden soll und andererseits auch bei der Definition von klareren Regeln.
    Grundsätzlich ist nämlich bei poulson die Hand weit vom Körper - andererseits ist die Entfernung (ball vom gegner und Hand) kurz. Beides spielt eine Rolle, aber was ist jetzt relevanter?
  • leu84 21.06.2018 17:43
    Highlight Highlight Es war nicht mit Absicht. Nun haben die Arme da oben nichts zu suchen und es ist eher eine Fahrlässigkeit (Dieser Ausdruck gibt es im Regelwerk nicht).
    • 00892-B 21.06.2018 20:45
      Highlight Highlight Finde dieser Ausdruck beschreibt die Szene ziemlich treffend. Er muss mit diesen Konsequenzen rechnen, wenn er so einsteigt.
  • super_silv 21.06.2018 17:42
    Highlight Highlight Der VAR machd keine Calls er gibt nur eine Empfehlung dem SR weiter sich die Szene nochmals anzuschauen!
  • Barracuda 21.06.2018 17:26
    Highlight Highlight Ganz klar nein. Die Situation war keinesfalls sonnenklar. Daher hätte der VAR gemäss Regelwerk definitiv nicht eingreifen dürfen.
    • Yakari 21.06.2018 17:38
      Highlight Highlight Fragt sich nur wieso dann Pepes Handspiel keinen Elfer gab?
    • Barracuda 21.06.2018 18:51
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit dieser Situation zu tun. Das war schlicht und einfach ein Fehlentscheid wie es sie immer noch gibt.
    • Jason84 21.06.2018 19:46
      Highlight Highlight Das ist deine Meinung. Für andere ist es klares strafbares Handspiel. So evt auch für den VAR. Daher für ihn ein klarer Fehlentscheid und er gibt den Hinweis. Nach betrachtung der TV Bilder kommt der Schiedsrichter zum selben Schluss. Er revidiert seinen Entscheid selber. Der VAR gab nur den Hinweis.

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