DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Männer-Super-G in Jeongseon

1. Carlo Janka (Sz) 1:26.16
2. Christof Innerhofer +0.82
3. Vincent Kriechmayr (Ö) +1.06
14. Ralph Weber (Sz) +1.79
19. Thomas Tummler (Sz) +1.93
20. Beat Feuz (Sz) +1.95​

Winner Carlo Janka of Switzerland reacts after crossing the finish line during a men's World Cup super-G race, also a test event for the Pyeongchang 2018 Winter Olympics, at the Jeongseon Alpine Centre in Jeongseon, South Korea, Sunday, Feb. 7, 2016. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Die Freude ist im Ziel bei Carlo Janka ... verhalten.
Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Janka nach seinem überlegenen Triumph: «Musste fast 30 Jahre alt werden, um einmal einen Super-G zu gewinnen»

Carlo Janka findet bei der Olympia-Hauptprobe in Südkorea zum Siegen zurück. Der Bündner zeigt im Super-G von Jeongseon einen Traumlauf und gewinnt überlegen vor Christof Innerhofer.



Der Sieger

In den bisherigen Super-G des Winters hatte sich Carlo Janka nie besser als im 8. Rang klassiert (in Beaver Creek). Auf dem schnell gesetzten Kurs auf der Olympia-Strecke von 2018 zeigte er jedoch eine fast perfekte Fahrt. Als der 29-jährige Bündner mit Startnummer 7 ins Ziel fuhr, hatte er die vor ihm gestartete Konkurrenz um 1.9 Sekunden und mehr distanziert.

abspielen

Die Zieleinfahrt von Carlo Janka.
video: srf

Janka, der zuvor in diesem Winter erst einmal die Top 3 erreicht hatte (als Dritter der Abfahrt von Kitzbühel), gewann im Weltcup zum elften Mal. Nach vier Siegen im Riesenslalom und je drei Erfolgen in der Abfahrt und Kombination kam der Bündner zu seiner Siegpremiere im Super-G. Er hatte zuvor im Weltcup in dieser Disziplin erst zwei Podestplätze erreicht. Im November 2010 in Lake Louise und im Dezember 2009 in Val Gardena war er jeweils Zweiter geworden.

«Musste fast 30 Jahre alt werden, um einmal einen Super-G zu gewinnen.»

Carlo Janka

Die 11 Weltcupsiege von Carlo Janka

13.12.08: Riesenslalom in Val d'Isère
16.01.09: Super-Kombi in Wengen
04.12.09: Super-Kombi in Beaver Creek
05.12.09: Abfahrt in Beaver Creek
06.12.09: Riesenslalom in Beaver Creek
16.01.10: Abfahrt in Wengen
10.03.10: Abfahrt in Garmisch
12.03.10: Riesenslalom in Garmisch
05.03.11: Riesenslalom in Kranjska Gora
16.01.15: Super-Kombi in Wengen
07.02.16: Super-G in Jeongseon

«Im Super-G ist es immer sehr schwierig, da muss nach nur einer Besichtigung gleich alles passen. Ich musste fast 30 Jahre alt werden und nach Südkorea reisen, um einmal einen Super-G zu gewinnen. Ich konnte die wenigen Inputs, die ich vor meiner Fahrt gekriegt habe, perfekt umsetzen», sagte Janka.

Jankas letzter Sieg datierte vor Jeongseon vom 16. Januar 2015, als er in Wengen die Kombination gewonnen hatte. Dies war gleichzeitig auch der letzte Sieg für das Schweizer Männerteam.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

1 / 12
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / christian bruna
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Podest

Letztlich am nächsten kam Janka der Italiener Christof Innerhofer, der allerdings auch bereits 0.82 Sekunden zurücklag. Der drittklassierte Österreicher Vincent Kriechmayr verlor 1.06 Sekunden auf den überlegenen Sieger. Der Norweger Kjetil Jansrud und der Italiener Dominik Paris, tags zuvor in der Abfahrt das Top-Duo, schieden aus.

Runner-up Christof Innerhofer of Italy, left, winner Carlo Janka of Switzerland, center, and third-place finisher Vincent Kriechmayr of Austria pose for photos during the award ceremony for a men's World Cup super-G race, also a test event for the Pyeongchang 2018 Winter Olympics, at the Jeongseon Alpine Centre in Jeongseon, South Korea, Sunday, Feb. 7, 2016. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Mit Janka auf dem Podest: Christof Innerhofer (l.) und Vincent Kriechmayr.
Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Die restlichen Schweizer

Ralph Weber zeigte wie tags zuvor in der Abfahrt, als er 13. geworden war, auch im Super-G eine gute Leistung. Für den 22-jährigen St. Galler resultierte mit 1.79 Sekunden Rückstand der 12. Platz. Besser war Weber zuvor im Weltcup erst zweimal klassiert, zuletzt als Elfter im Super-G von Val Gardena im Dezember.

Die mit den Nummern 1 und 2 gestarteten Beat Feuz und Thomas Tumler verpassten mit Rückständen von rund zwei Sekunden eine Top-15-Platzierung knapp. (pre/sda)

Schweizerinnen und Schweizer mit mehr als 10 Weltcupsiegen

1 / 18
Schweizer Ski-Cracks mit mehr als 10 Weltcupsiegen
quelle: epa dpa / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So viel Preisgeld haben die Wintersport-Stars verdient – und so wenig die weniger guten

Wintersportfans werden bald vergeblich von Sender zu Sender zappen, um Athleten im Schnee zu finden. Nur die Skispringer stehen noch im Einsatz, alle anderen grossen Wintersportarten haben ihre Saison beendet. Zeit für einen Kassensturz.

Mit einem Frauen-Riesenslalom und einem Männer-Slalom ist am Sonntag auf der Lenzerheide die Weltcup-Saison der Skirennfahrer zu Ende gegangen. Auch die Skicrosser (in Veysonnaz) und die Biathleten (im schwedischen Östersund) hatten gestern ihr letztes Hurra für diesen Winter, die Langläufer hatten ihre Saison bereits vor einer Woche beendet.

Einzig die Skispringer hängen noch ein Wochenende dran. Die Männer reisen nach Slowenien fürs Skifliegen in Planica, die Frauen beenden die Saison im …

Artikel lesen
Link zum Artikel