Alcaraz ringt Zverev in Fünf-Satz-Krimi nieder und steht im Final
Alexander Zverev hat in Melbourne das längste Tennisspiel seiner Karriere verloren. Und das, nachdem er im Entscheidungssatz mit 5:3 geführt hatte.
Der erste Halbfinal beinhaltete viel Drama: Der 28-Jährige musste sich in einem epischen Halbfinal Carlos Alcaraz mit 4:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 5:7 geschlagen geben. Dabei hatte der Weltranglisten-Erste aus Spanien ab Ende des dritten Satzes mit grossen körperlichen Problemen zu kämpfen.
Zwar waren die Temperaturen in Melbourne mit etwas mehr als 30 Grad deutlich angenehmer als an den grossen Hitzetagen mit bis zu 45 Grad während der ersten Woche. Dafür war es sehr schwül, was Alcaraz offensichtlich grosse Probleme bereitete.
Zverev schlug im fünften Satz zum Matchgewinn auf, brachte den Sieg aber nicht ins Ziel. Alcaraz verwandelte nach 5:27 Stunden den ersten Matchball.
Zverev, der vor einem Jahr den Final gegen Jannik Sinner verlor, muss damit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten. Alcaraz trifft nun am Sonntag im Final entweder auf Titelverteidiger Sinner aus Italien oder Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic aus Serbien. (ram/sda)
