Sport
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Abfahrt in Wengen

1. Vincent Kriechmayr (AUT) 2:28.36

2. Beat Feuz (SUI) +0.14

3. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) +0.52

7. Mauro Caviezel (SUI) +0.84

9. Gilles Roulin (SUI) +1.26

16. Niels Hintermann (SUI) +1.49

17. Carlo Janka (SUI) +1.50

epa07299520 Vincent Kriechmayr of Austria reacts in the finish area during the men's downhill race at the FIS Alpine Skiing Ski World Cup in Wengen, Switzerland, 19 January 2019.  EPA/PETER SCHNEIDER

Vincent Kriechmayr gewinnt die Lauberhorn-Abfahrt 2019. Bild: EPA/KEYSTONE

Feuz am Lauberhorn nur von Kriechmayr geschlagen – Caviezel und Roulin in den Top 10



Beat Feuz verpasst den dritten Sieg in der Lauberhorn-Abfahrt knapp. Der Weltmeister wird mit 14 Hundertsteln Rückstand auf den Österreicher Vincent Kriechmayr Zweiter.

Das Duell zwischen Feuz und Kriechmayr wurde im letzten Streckenabschnitt entschieden. Der Oberösterreicher war in den obersten Passagen zwar deutlich schneller unterwegs gewesen als der Emmentaler, doch die letzte Zwischenzeitmessung hatten die beiden auf die Hundertstelsekunde gleich schnell passiert.

Feuz unzufrieden

Die perfekte Fahrt sei es nicht gewesen, sagte Feuz. «Ich habe schon unterwegs gemerkt, dass ich einzelne Abschnitte nicht wie gewünscht gefahren bin.»

Noch einen Hauch besser als Kriechmayr und Feuz, nämlich um einen Hundertstel schneller, war beim letzten Messpunkt der Norweger Aleksander Kilde gewesen. Der überlegene Gewinner der Abfahrt in Val Gardena wurde schliesslich mit 26 Hundertsteln Rückstand vor seinem Landsmann Aksel Svindal Dritter.

epa07299489 Beat Feuz of Switzerland in action during the men's downhill race at the FIS Alpine Skiing Ski World Cup in Wengen, Switzerland, 19 January 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Bild: EPA/KEYSTONE

Kriechmayr war in den bisherigen Abfahrten des Winters noch nicht wie gewünscht auf Touren gekommen. Der vierte Platz zum Auftakt in Lake Louise war sein Bestergebnis gewesen. Sein Sieg in Wengen kommt trotzdem nicht überraschend. Spätestens mit seiner klaren Bestzeit in der verkürzten Kombinationsabfahrt am Freitag hatte er angedeutet, dass mit ihm zu rechnen ist. Für Feuz ist Kriechmayr ohnehin kein unerwarteter Gewinner. Er bezeichnet den Österreicher schon lange als besten Techniker im Kreis der Speed-Fahrer.

Zweitbester Schweizer war Mauro Caviezel. Der Bündner, der tags zuvor in der Kombination Vierter geworden war und hernach über Rückenschmerzen geklagt hatte, wurde Sechster. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Gilles Roulin. Der Zürcher, der sich im bisherigen Saisonverlauf schwer getan hatte, vermochte endlich an seine Ergebnisse des Vorwinters anzuknüpfen. Roulin wurde Achter, was seinem zweitbesten Abschneiden im Weltcup gleichkommt. Im vorletzten Dezember hatte er in der Abfahrt in Val Gardena den vierten Platz belegt.

Viele Zwischenfälle

In der Tat gab es heute ungewöhnlich viele Zwischenfälle. So konnten gleich zwei Österreicher ihre Fahrt nicht beenden und wurden mit der gelben Flagge abgewunken.

Spectators enjoy the sun as they watch the men's downhill race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Wengen, Switzerland, Saturday, January 19, 2019. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

The Swiss Air Force Patrouille Suisse aerobatic team performs during the men's downhill race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Wengen, Switzerland, Saturday, January 19, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Otmar Striedinger musste seine Fahrt unterbrechen, weil der Italiener Emanuele Buzzi verletzt im Ziel behandelt werden muss. Zuvor musste auch Johannes Kröll seine Fahrt frühzeitig beenden. Die beiden dürfen später nochmals starten.

Italy's Emanuele Buzzi is carried away in a stretcher after crashing in the finish area of an alpine ski, men's World Cup downhill in Wengen, Switzerland, Saturday, Jan. 19, 2019. (AP Photo/Marco Tacca)

Emanuele Buzzi wurde im Zielraum behandelt und anschliessend per Helikopter ins Spital geflogen. Bild: AP/AP

Max Franz (AUT) erwischte im Ziel-S die Kurve nicht und stürzte, auch sein Landsmann Matthias Mayer schaffte es nicht ins Ziel. Matthieu Bailet (FRA) liess sich in einer Kurve zu weit raustragen und der Norweger Adrian Smiseth Sejersted fuhr eine Kurve zu eng an, die er schliesslich nicht mehr korrigieren konnte.

(bal/sda)

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