Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Schweizer Meister 2015 muss wohl in die CL-Playoffs – ausser die EL-Halbfinalisten holen in ihren Ligen noch mächtig auf



Der Basler Breel Embolo freut sich ueber sein drittes Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 12. April 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Dem designierten Schweizer Meister FC Basel droht auf dem Weg in die Königsklasse ein Umweg. Bild: KEYSTONE

Aus Sicht des Schweizer Klubfussballs verliefen die Europa-League-Viertelfinals enttäuschend. Nach den Resultaten vom Donnerstag ist die Chance, dass der Schweizer Meister nächste Saison direkt in die Gruppenphase der Champions League einzieht, nur noch minimal. Damit dem Meister die zwei Qualifikationsrunden erspart bleiben, muss sich sowohl der Champions-League- als auch der Europa-League-Sieger über die Meisterschaft für die Königsklasse qualifizieren.

Die Champions-League-Halbfinalisten Bayern München, Real Madrid, Barcelona und Juventus Turin befinden sich alle auf Kurs. Doch in der Europa League haben die vier im Wettbewerb verbliebenen Klubs kaum realistische Chancen, in ihrer Meisterschaft einen direkten Qualifikationsplatz zu erringen.

Napoli müsste noch fünf Punkte Rückstand wettmachen, der FC Sevilla sechs, Dnjepr Dnjepropetrowsk acht und die Fiorentina neun. Die ausgeschiedenen Viertelfinalisten Dynamo Kiew, Zenit St.Petersburg, Brügge und Wolfsburg hätten sich in ihren Meisterschaften alle auf Kurs befunden.

Für übernächste Saison ist der Schweizer Meister dann nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Weil die Schweiz im UEFA-Länderranking vom 13. auf den 11. Platz vorgestossen ist, wird das beste Super-League-Team im Herbst 2016 auf jeden Fall in der Champions-League-Gruppenphase vertreten sein. Seit dieser Saison haben beide Europacupsieger in der nächsten Saison einen Startplatz für die lukrative Gruppenphase der Champions League auf sicher. (pre/si)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

Ex-Profi Frontino nach Rücktritt mit 29: «Der Lohn ist Horror, es ist lächerlich»

Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.

Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.

Im März hast du in einem Interview nach deinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel