Sport
Sport kompakt

Scherwey für den Check gegen Augsburger für fünf Spiele gesperrt

National League A

Scherwey für den Check gegen Augsburger für fünf Spiele gesperrt

06.01.2015, 17:5906.01.2015, 18:00
Tristan Scherwey im Einsatz.
Tristan Scherwey im Einsatz.Bild: Urs Lindt/freshfocus

Tristan Scherwey wird für seinen Check gegen den Kopf von Gaëtan Augsburger mit fünf Spielsperren und einer Busse von 1200 Franken bestraft. Der SC Bern kann gegen das Urteil des Einzelrichters innerhalb von fünf Tagen Rekurs einreichen.

Gemäss dem Urteil des Einzelrichters Reto Steinmann habe Scherwey bei seiner Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf genommen. Unmittelbar nach dem Weiterspielen der Scheibe in der neutralen Zone hatte der SCB-Stürmer den Lausanner im Meisterschaftsspiel am 2. Januar mit dem Oberarm am Kopf getroffen, worauf dieser verletzt das Eis verlassen musste. Augsburger fällt für drei bis fünf Wochen aus.

Gegen diesen Entscheid kann innert fünf Tagen Berufung an das Verbandssportgericht der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Frauenhockey, nein danke! Die grösste Torheit in der Geschichte unseres Hockeys
Unsere Hockey-Frauen haben in Mailand eine wunderbare Geschichte geschrieben. Aber von der Anerkennung in unserer Hockey-Szene, die sie längst verdient haben, werden sie auch in den nächsten Jahren weiter entfernt sein als vom Olympia-Gold. Eine Polemik.
Es ist, wie es ist: Die Hockey-Kultur ist männlich. Männlicher und konservativer ist nur noch das Schwingen. Hockey ist ein Sport des harten Mannes. Sich für Frauen-Hockey zu begeistern ist fast so schlimm wie der Ruf, ein Weichei zu sein. Nach dem Grundsatz: Frauenhockey, nein danke. Die Lobreden, die nun auf Mailand folgen werden, sind bloss Sonntagsreden, reine Heuchelei, dem Zeitgeist geschuldet – oder naiv. Das ist sehr, sehr schade. Aber eben: es ist, wie es ist.
Zur Story