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Sportnews-Ticker: Jannik Sinner schafft in Miami das «Sunshine Double»

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Sinner schafft «Sunshine Double» +++ Schweizer Curler von Italien abgewatscht

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
30.03.2026, 10:2730.03.2026, 10:27
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Ajoie kriegt Panik und feuert Trainer
Greg Ireland ist per sofort nicht mehr Trainer des HC Ajoie, wie die Jurassier am Montag mitteilen. Sportdirektor Julien Vauclair übernimmt interimistisch bis Saisonende.

Ajoie beendete die Qualifikationsphase der National League als Letzter. In der Playout-Serie gegen Ambri-Piotta steht es 0:3. (ram/sda)
Rebound-König Capela
Die Houston Rockets schlugen die New Orleans Pelicans problemlos 134:102. Clint Capela überzeugte insbesondere mit 14 Rebounds. Der Genfer, der sich auch sechs Punkte gutschreiben liess, offenbarte erneut seine Stärke unter dem Korb: Acht Rebounds gelangen ihm in der Defensive, deren sechs in der Offensive.

Die Rockets liegen auf direktem Playoff-Kurs und dürften das Play-In umgehen. Bei noch acht ausstehenden Partien beträgt das Polster vier Siege. (ram/sda)
Sieg und Niederlage für Schweizer Curler
Das Schweizer Curlingteam mit Skip Marco Hösli bezog in der Nacht auf Montag an der WM in den USA nach dem 9:7-Sieg gegen Tschechien eine 1:7-Niederlage gegen Italien. Gegen die Tschechen gerieten die Schweizer unnötig in Bedrängnis. Sie starteten mit einem 7:4-Vorsprung in das zehnte End, kassierten aber ein Dreierhaus zum Ausgleich. Der letzte Stein im Zusatz-End ermöglichte dann doch vierten Sieg in Folge.

Diese Serie riss anschliessend gegen Italien. Nach vier Umgängen lagen die Schweizer nach einem gestohlenen Stein 0:3 in Rückstand. Im siebenten End schrieben die Italiener ein Viererhaus und erzwangen somit das vorzeitige Händeschütteln. In der Rangliste liegt die Schweiz hinter Schweden, das bisher alle fünf Spiele gewonnen hat, auf Platz 2. Die nächste Partie bestreiten Skip Hösli und Co. am Montagabend gegen China (22 Uhr Schweizer Zeit). (ram/sda)
Sinner bleibt auf Erfolgskurs
Nach Indian Wells schaffte die Weltnummer 2 Jannik Sinner das «Sunshine Double», indem er auch das Masters-1000-Turnier in Miami gewann. Der Italiener bezwang den Tschechen Jiri Lehecka 6:4, 6:4. Erstmals seit Roger Federer 2017 gewann ein Spieler wieder die beiden wichtigsten Frühjahrs-Turniere in den USA.

In der Nacht auf Montag schlug Sinner zehn Asse und gewann 92 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag. Die drei Breakbälle gegen ihn, alle im vierten Games des Matches, wehrte er souverän ab. Doch auch im Return-Spiel überzeugte er: Dank seiner Balllänge nahm er seinem Gegner die ersten beiden Aufschlagspiele des Turniers ab, jeweils eines pro Satz. (ram/sda/afp)
Philipsen siegt im Sprint
Sprintkönig Jasper Philipsen ist für seinen Teamleader Mathieu van der Poel in die Bresche gesprungen und hat den Sieg beim Klassiker In Flanders Fields gerettet. Der Belgier setzte sich beim ehemals unter Gent-Wevelgem bekannten Rennen im Sprint einer grösseren Gruppe durch. Die Plätze zwei und drei belegten nach 240,8 Kilometern der Däne Tobias Lund Andresen und der Franzose Christophe Laporte.

Erst gut einen Kilometer vor dem Ziel waren van der Poel und sein alter Rivale Wout van Aert nach einer langen Flucht noch eingeholt worden. Das Duo hatte sich 36 Kilometer vor dem Ziel am Kemmelberg abgesetzt, konnte den Vorsprung aber nicht ins Ziel retten.

«Das ist ein Klassiker, den ich seit vielen Jahren gewinnen wollte. Leider hatte es bisher nie gereicht», sagte Philipsen und fügte hinzu: «Es war eine ideale Situation für das Team. Mathieu hat einige Kilometer vor dem Ziel bereits mitgeteilt, dass er wegen Freitag nicht die besten Beine hatte. Ich war dagegen noch frisch.» Vor zwei Tagen hatte van der Poel beim E3-Preis eine lange Solofahrt hingelegt und mit letzter Kraft den Vorsprung ins Ziel gerettet. (nih/sda)
IIHF-Präsident Tardif tritt ab
Luc Tardif, der Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, stellt sich im Herbst nicht zur Wiederwahl. Der 73-jährige Franko-Kanadier erklärte in einer Medienmitteilung, er wolle seinen Platz zugunsten eines Jüngeren zur Verfügung stellen.

Der seit 25 Jahren beim Weltverband beschäftigte Tardif hatte 2021 die Nachfolge des Freiburgers René Fasel angetreten. «Die letzten fünf Jahre als Präsident gehörten zu den schwierigsten, aber auch bereicherndsten meiner Karriere», sagte der bald abtretende Präsident. Sein Mandat endet im Oktober.

Im Februar hatte Tardif den Wunsch geäussert, die seit 2022 ausgeschlossenen Teams von Russland und Belarus «so rasch wie möglich» wieder zu integrieren. (nih/sda/afp)
Sierre geht in der Finalserie in Führung
Qualifikationssieger Sierre legt im ersten Spiel des Playoff-Finals der Swiss League gegen La Chaux-de-Fonds vor. Die Walliser feiern einen 6:3-Heimsieg.

Die Basis zum Sieg legte das im Gegensatz zu La Chaux-de-Fonds nicht aufstiegsberechtigte Sierre in den ersten 24 Minuten, in denen das Team von Trainer Chris McSorley mit 3:0 in Führung ging, wobei Mathieu Vouillamoz zweimal erfolgreich war. Das 1:0 und 2:0 erzielten die Gastgeber in der 5. Minute innert 39 Sekunden. Nachdem die Neuenburger auf 2:3 (33.) verkürzt hatten, zogen die Walliser in der 43. Minute durch das 5:2 von Samuel Asselin wieder auf drei Tore davon. Vouillamoz setzte mit dem 6:3 (59.) auch den Schlusspunkt. (nih/sda)
Seewer in Frauenfeld chancenlos
Der Motocross-Fahrer Jeremy Seewer ist auf seiner Ducati derzeit nicht konkurrenzfähig. Beim MXGP of Switzerland in Frauenfeld belegte er den 15. Schlussrang. In den beiden Läufen fuhr der Zürcher auf die Plätze 12 und 16.

Im tiefen Morast von Frauenfeld liess sich der Franzose Tom Vialle als Sieger feiern. Er profitierte vom Ausfall des jungen Belgiers Lucas Coenen im ersten Rennen nach einem Materialschaden. Der 19-Jährige ist die aufstrebende Figur im MXGP-Zirkus. In Frauenfeld gewann Coenen das zweite Rennen überzeugend und setzte sich nach drei Rennwochenenden wieder an die Spitze des WM-Klassements, in dem Seewer als 17. geführt wird. (nih/sda)
Schmid zum zweiten Mal Sieger der Settimana Coppi e Bartali
Mauro Schmid gewinnt wie im Jahr 2023 die «Settimana Internazionale Coppi e Bartali», ein Etappenrennen der Europe Tour in Italien.

Der 26-jährige Zürcher schaffte am Schlusstag nochmals die Wende, nachdem er am Samstag das Leadertrikot hatte abgeben müssen. Schmid reichten die zehn Bonussekunden für den Tagessieg in Gemona, um den Franzosen Axel Laurance zu entthronen. Dieser war mit zwei Sekunden Vorsprung in die fünfte und letzte Etappe gestartet, erhielt für Platz 2 aber nur sechs Sekunden gutgeschrieben. Schmid und Laurance hatten sich kurz vor dem Ziel abgesetzt. (nih/sda)

Rumäniens Nationaltrainer nach Kollaps im Spital
Der rumänische Nationaltrainer Mircea Lucescu hat Medienberichten zufolge einen Zusammenbruch erlitten und wird in Bukarest wegen einer schweren Herzrhythmusstörung behandelt. Der Rumänische Fussballverband (FRF) bemühte sich vergeblich um eine Absage des Länderspiels am Dienstag in Bratislava gegen die Slowakei. Nun übernimmt Co-Trainer Ionel Gane, der einstige Meisterstürmer des FC St.Gallen, die Betreuung der Mannschaft.

Laut FRF fühlte sich der 80-jährige Lucescu beim letzten Training vor der Abreise unwohl. Anwesende Ambulanzteams leisteten Erste Hilfe und brachten ihn in stabilem Zustand ins Spital. (nih/sda/dpa)
Lobalu läuft Halbmarathon erneut unter einer Stunde
Beim Berliner Halbmarathon bestätigte Dominic Lobalu seine starke Form und rückte nahe an den Schweizer Rekord heran. Der St. Galler lief über die 21,1 km in 59:23 Minuten auf Platz 4. Damit fehlten ihm nur zehn Sekunden auf die Bestmarke von Julien Wanders.

Auch Matthias Kyburz überzeugte: In 1:01:29 Stunden stellte er zwei Wochen vor dem Paris Marathon eine persönliche Bestzeit auf. Bei den Frauen lief Fabienne Schlumpf in 1:10:27 Stunden auf Rang 19 und meldete sich damit solide zurück. (nih/sda)


Gold und Silber für Xenia von Siebenthal
Xenia von Siebenthal gewinnt an der Junioren-WM im italienischen Folgaria Gold im Parallel-Slalom. Dies nachdem sie bereits am Samstag Silber im Parallel-Riesenslalom eingefahren hatte.

Die 18-jährige Davoserin vertrat die Schweizer Farben an den Olympischen Spielen mit einem 19. Rang. Im Weltcup startet sie seit Dezember 2023, ein Top-10-Platz fehlt ihr aber noch. (nih/sda)


Vingegaard gut in Form
Der Däne Jonas Vingegaard sichert sich am Sonntag den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt nach der 7. und letzten Etappe, die in Barcelona im Sprint vom Australier Brady Gilmore gewonnen wurde.

In der Gesamtwertung liegt der 29-Jährige 1:22 Minuten vor dem Franzosen Lenny Martinez und 1:30 vor dem Deutschen Florian Lipowitz. Der Däne, der vor zwei Wochen Paris-Nizza gewann, feierte seinen ersten Erfolg bei der katalanischen Rundfahrt und tritt damit die Nachfolge des Slowenen Primoz Roglic an.

Mit 24 Jahren feierte Gilmore seinen ersten Sieg bei einem World-Tour-Rennen. Die Rundfahrt ging ohne Schweizer Beteiligung zu Ende. (nih/sda)
Détraz und Lenherr zum Karriere-Abschluss ohne Exploit
Romain Détraz und Jonas Lenherr bleib in ihren jeweils letzten Weltcuprennen der Exploit verwehrt. Der 32-Jährige schied in den Achtelfinals aus, für den 37-Jährigen endete die Karriere in den Viertelfinals. Der Waadtländer und der St. Galler hatten unter der Woche nach einem beziehungsweise fünf Weltcupsiegen den Rücktritt erklärt. Gemäss dem SRF-Kommentator Jeroen Heijers hört auch der Schweizer Cheftrainer Enrico Vetsch auf.

Auch für alle anderen Schweizer Männer war spätestens in den Viertelfinals Schluss. Als Sieger liess sich der Italiener Simone Deromedis feiern. Er gewann vor Reece Howden. Der Kanadier hatte bereits als Sieger der Kristallkugel festgestanden. (nih/sda)


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