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Sportnews-Ticker: Bundesrat spricht kein Geld für Multisport-EM

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Bundesrat spricht kein Geld für Multisport-EM +++ Knicks legen nach Aufholjagd vor

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
20.05.2026, 13:1120.05.2026, 13:11
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Bundesrat will kein Geld für Multisport-EM 2030 sprechen
Der Bundesrat will die Organisation einer allfälligen Multisport-EM in der Schweiz finanziell nicht unterstützen. Er begründet seinen Entscheid mit der angespannten Finanzsituation des Bundes. Mit seinem Beschluss wolle der Bundesrat frühzeitig Klarheit schaffen, teilte er am Mittwoch mit. Denn er habe Kenntnis von den Erwartungen der Organisatoren der European Championships 2030 an die finanzielle Beteiligung durch den Bund.

Der Anlass ist gemäss Communiqué eine Multisportveranstaltung, die alle vier Jahre bestehende Europameisterschaften verschiedener Sportarten zusammenfasst und in einem Event durchführt. Die Delegierten der Schweizer Sportverbände gaben vergangenen November grünes Licht für eine Kandidatur für eine Austragung im Jahr 2030 in der Schweiz. Der Sportdachverband Swiss Olympic sah ein Budget von 190 Millionen Franken vor, wie aus Unterlagen des Verbandes zu entnehmen ist. Gerechnet wurde mit 130 Millionen Franken aus der öffentlichen Hand. (abu/sda)


New York Knicks legen nach Aufholjagd vor
Die New York Knicks gewinnen das erste Spiel der Playoff-Halbfinals zuhause gegen die Cleveland Cavaliers nach Verlängerung 115:104. Zuvor verspielten die Cavaliers einen 22-Punkte-Vorsprung.

Knapp acht Minuten vor dem Ende des Schlussviertels lagen die Gäste mit 93:71 deutlich in Führung. Doch angeführt von Jalen Brunson, der in der gesamten Partie 38 Punkte erzielte, gelang den Knicks die Aufholjagd.

Beim Stand von 101:101 ging es in die Verlängerung. In dieser setzte sich der Gastgeber schliesslich deutlich, mit elf Punkten Vorsprung, durch und sicherte sich den achten Sieg in Folge.

Damit sind die New York Knicks in der Best-of-7-Serie noch drei Siege vom ersten NBA-Finaleinzug seit 1999 entfernt. Das zweite Spiel findet in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit, ebenfalls wieder in New York, statt.

Der Gegner im NBA-Final heisst entweder Oklahoma City Thunder oder San Antonio Spurs. (car/sda)


Ganna dominiert Giro-Zeitfahren, Vingegaard enttäuscht
Filippo Ganna deklassiert zum Start der zweiten Giro-Woche die Konkurrenz. Mit dem 42 km langen Einzelzeitfahren von Viareggio nach Massa startete die 109. Ausgabe des Giro d’Italia in ihre zweite Woche. Die nahezu flache 10. Etappe mit einer einzigen kleinen Welle im Finale spielte dem Einheimischen Filippo Ganna in die Karten. Der zweifache Zeitfahr-Weltmeister wurde seiner Favoritenrolle in der Toskana vollends gerecht und sicherte sich mit grossem Vorsprung seinen achten Etappensieg an der Italien-Rundfahrt.

Im einzigen Zeitfahren dieses Giro zeigte Jonas Vingegaard ungewohnte Schwächen. Der Topfavorit auf den Gesamtsieg belegte mit drei Minuten Rückstand nur den 13. Platz. Als bester Schweizer klassierte sich Johan Jacobs mit 4:11 Minuten Rückstand im 29. Rang. In der Gesamtwertung verkürzte Vingegaard den Rückstand auf den weiterhin überraschend führenden Afonso Eulalio von 2:24 Minuten auf 27 Sekunden. (riz/sda)


Carlos Alcaraz verpasst auch Wimbledon
Das Comeback von Carlos Alcaraz lässt weiter auf sich warten. Der Weltranglistenzweite, der bereits wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk seine Teilnahme am French Open (24. Mai bis 7. Juni) absagen musste, gab am Mittwoch bekannt, dass er auch für das übernächste Grand-Slam-Turnier in Wimbledon Ende Juni/Anfang Juli Forfait erklären muss.

«Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich deutlich besser, aber leider bin ich noch nicht bereit zu spielen. Deshalb muss ich auch auf die Rasenturniere im Queen’s Club und in Wimbledon verzichten», schrieb der 23-jährige Spanier in den sozialen Netzwerken. Alcaraz’ letzter Ernstkampf liegt fünf Wochen zurück. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres machte der siebenfache Major-Sieger am Australian Open als bisher jüngster Spieler der Geschichte den Karriere-Grand-Slam perfekt. (riz/sda/afp)


Berra plagte eine Lungenentzündung
Seit Anfang Woche ist Reto Berra zurück im Kreis der Schweizer Nationalmannschaft. Am Dienstag absolvierte der 39-jährige Zürcher auf dem Eis in Zürich-Altstetten seine zweite Trainingseinheit nach überstandener Krankheit.

Wie er danach gegenüber SRF verriet, litt der Meistergoalie von Fribourg-Gottéron in den vergangenen Tagen an einer Lungenentzündung. «Als das Team am vergangenen Mittwoch ins WM-Camp einrückte, war ich noch sehr krank, lag im Bett und habe viel Tee getrunken», erzählte Berra. Am Montag wurde Berra als dritter Torhüter gemeldet. Damit verbleiben im Kader noch zwei Plätze offen. Verteidiger Lukas Frick und Stürmer Nicolas Baechler müssen sich weiter gedulden. (riz/sda)
Gregor Kobel im Bundesliga-Team der Saison
Das Fachmagazin «Kicker» wählt traditionell nach jeder Bundesliga-Saison die besten elf Spieler. Zur Mannschaft der Saison gehört nach 2024 zum zweiten Mal auch der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel. Der 27-jährige Goalie von Borussia Dortmund blieb in 34 Einsätzen 15 Mal ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur 34 Treffer. Unter allen Stammtorhütern wies Kobel zudem die beste Quote an Paraden auf.

Neben Kobel wurde mit Innenverteidiger Nico Schlotterbeck ein zweiter BVB-Spieler in die Elf der Saison gewählt. Meister Bayern München ist mit sechs Spielern am häufigsten vertreten. Johan Manzambi, das aufstrebende Schweizer Talent des SC Freiburg, das immerhin dreimal den Sprung in die Elf des Spieltags schaffte, gehört dagegen nicht zur Top 11. (riz/sda)
Ronaldo schreibt WM-Geschichte
Jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo wird im Sommer zum sechsten Mal an einer Fussball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Der 41 Jahre alte Topstar steht im Aufgebot von Portugal wie Trainer Roberto Martinez an einer Pressekonferenz mitteilte.

Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und auch Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.

Portugal, der Europameister von 2016, geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner wartet. Zudem treffen Ronaldo und Co. auf Usbekistan (23. Juni) und zum Auftakt am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo. (riz/sda/dpa)
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