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Sportnews-Ticker: Nadine Fähndrich überzeugt im Langlauf auch über 20 km

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Fähndrich überzeugt auch über 20 km +++ Schmid beendet Tour Down Under als starker 2.

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
25.01.2026, 13:0225.01.2026, 13:02
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Fähndrich in den Top Ten
Nadine Fähndrich bestätigt beim Langlauf-Weltcup im Oberwallis auch über die längere Distanz ihre Topform. Nach dem Podestplatz im Sprint vom Samstag belegte die 30-jährige Luzernerin auf den 20 km in der klassischen Technik um Ulrichen den 9. Rang. Auf die finnische Überraschungssiegerin Johanna Matintalo verlor sie 1:16 Minuten und war damit die Beste hinter einer Spitzengruppe von acht Läuferinnen, die sich schon früh abgesetzt hatten. Fähndrich lief im Weltcup erst zum dritten Mal in die Top Ten auf einer Distanz von mehr als 10 km.

Anja Weber (19.) und Marina Kälin (21.) sorgten für ein starkes Schweizer Teamresultat. Kälin erfüllte damit auf den letzten Drücker den zweiten Teil der Olympia-Selektionskriterien. Ihre ältere Schwester Nadja Kälin, eigentlich die beste Schweizer Distanzläuferin, gab auf und wollte wohl zwei Wochen vor Olympia nicht unnötig Kraft verschwenden. (nih/sda)
Mauro Schmid starker Zweiter
Mauro Schmid beendet die Tour Down Under in Australien auf dem 2. Platz. Der Schweizer musste sich nur dem Lokalmatador Jay Vine geschlagen geben.

Vine verteidigte seine Gesamtführung auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Stirling. Nach über 170 Kilometern erreichten Schmid und Vine gemeinsam im Feld das Ziel. Den Tagessieg sicherte sich der Engländer Matthew Brennan.

Der zweite Schweizer im Feld, Joel Suter, belegte im Schlussklassement mit einem Rückstand von 25:29 Minuten den 108. Platz. (nih/sda)
George verletzt sich bei Niederlage der Wizards
Die Washington Wizards mit Kyshawn George verloren in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit 115:119 gegen die Charlotte Hornets. George verletzte sich bei der neunten Niederlage in Folge zu Beginn des vierten Viertels am Knöchel und konnte die Partie nicht beenden. Zuvor hatte er 11 Punkte erzielt, zudem waren ihm acht Rebounds geglückt. (nih/sda)


Aarau bleibt an Vaduz dran
Aarau hat in der Challenge League nach dem verlorenen Spitzenkampf in Vaduz den Kontakt zum Leader aus dem Liechtenstein gehalten. Die Mannschaft von Trainer Brunello Iacopetta gewann zuhause gegen das Schlusslicht Bellinzona 1:0.

Elias Filets Treffer in der 10. Minute blieb der einzige der Partie. Vaduz hatte am Freitag mit einem 3:1 gegen Wil, seinem zehnten Sieg in Folge, vorgelegt. Zwischen den beiden dominanten Teams der Liga liegen damit weiter vier Punkte.

Das zweite Samstagsspiel ging ebenfalls mit einem 1:0-Heimsieg aus. Filipe De Carvalho sicherte dem FC Rapperswil-Jona mit einem Treffer nach einer halben Stunde die drei Punkte gegen den Tabellenvierten Stade Lausanne-Ouchy. (nih/sda)


Leader Sierre verliert bei Thurgau
In der Swiss-League-Meisterschaft kassierte der HC Sierre erstmals seit Oktober zwei Niederlagen hintereinander. In Weinfelden verloren die Walliser gegen Thurgau mit 4:5.

In diesem Duell zwischen dem Dauer-Leader der ersten Saisonhälfte und dem aktuellen Leader realisierte Thurgau mit drei Toren innerhalb von sieben Minuten im zweiten Abschnitt die Vorentscheidung. Livio Truog (29.), Fabio Hollenstein (35.) und Simas Ignatavicius (36.) erzielten für das Heimteam die Tore vom 1:1 zum 4:1.

Thurgau hatte vor dem Sieg über den Leader acht der letzten neun Pflichtspiele verloren. Derweil holte Sierre, das Team von Trainer Chris McSorley, aus den letzten 27 Pflichtspielen 23 Siege. (nih/sda)
Domen Prevc ist der König der Lüfte
Domen Prevc, der Dominator der Vierschanzentournee, war auch bei den Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf eine Klasse für sich. Nach vier Umgängen distanzierte der Slowene die Konkurrenz um umgerechnet 50 m und mehr. Er holte für sein Land den dritten WM-Titel, nachdem Robert Kranjec 2012 in Vikersund und Bruder Peter Prevc 2016 am Kulm gewonnen hatten.

Auch die Schweiz feierte schon drei WM-Titel. Walter Steiner hatte 1972 und 1977 triumphiert, Simon Ammann tat es ihm 2010 gleich. Heuer bot die Schweizer Equipe im Allgäu aber einen enttäuschenden Auftritt. Felix Trunz und Simon Ammann, die noch um das letzte Olympia-Ticket kämpfen, waren bereits am Freitag am Cut der Top 30 gescheitert. Und Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden waren am Samstagabend nach vier Sprüngen mit den Positionen 26 und 30 nicht viel besser klassiert.

Am Sonntag steht noch der Team-Wettkampf im Programm. (nih/sda)

Schweizer Team enttäuscht beim Heim-Weltcup
Das Schweizer Skicross-Team muss beim zweiten Weltcup-Rennen in Veysonnaz eine Enttäuschung hinnehmen. Die Finals vom Samstag finden ohne Schweizer Beteiligung statt.

Mit dem Weltmeister und Olympiasieger Ryan Regez sowie dem Vortages-Dritten Tobias Baur kämpfte ein Swiss-Ski-Duo zumindest um die Plätze 5 bis 8. Wie so oft scheute der Berner Oberländer das Risiko, wenn nicht um die grossen Trophäen gefahren wird. Er wich den Zweikämpfen aus und wurde Achter, Baur war als Fünfter erneut bester Schweizer. Der Top-Favorit Reece Howden aus Kanada fand zum Siegen zurück und feierte den 22. Triumph im Weltcup.

Das Start-Gate von Fanny Smith blieb leer. Der Waadtländerin macht eine Blockade im Rücken zu schaffen. Wie schon am Freitag schaffte keine Schweizerin den Vorstoss in die Halbfinals. Die Seriensiegerin Sandra Näslund erlitt die zweite Saisonniederlage und wurde Vierte. Als Siegerin ging die Deutsche Daniela Maier hervor. (nih/sda)
Alayah Pilgrim fällt verletzt aus
Alayah Pilgrim fällt verletzt aus. Wie die 22-Jährige auf Instagram mitteilt, muss sie wegen einem Knorpelschaden pausieren.

«Ich hatte diese Verletzung bereits vor zwei Jahren», schreibt die Stürmerin der AS Roma. Sie wisse deswegen, was es fordere: Geduld, Zeit und mentale Stärke, um mit Ungewissheit zu leben. Denn für ihre Verletzung gebe es keinen klaren Zeitplan.

Von Mai bis September 2024 war Pilgrim bereits einmal mit einem Knorpelschaden ausgefallen. In der laufenden Saison kam die Schweizer Nationalspielerin für ihren Klub auf 23 Einsätze (4 Tore). (nih/sda)
Biathlon-Staffel mit gutem Resultat
Die Single-Mixed-Staffel mit Amy Baserga und Sebastian Stalder belegte in Nove Mesto den 5. Schlussrang. Das Duo lief lange vorne mit, nach drei Nachladern von Baserga beim sechsten Schiessen wuchs der Rückstand auf die Podestplätze jedoch deutlich an. Auch ein guter Abschluss von Stalder konnte nichts mehr am Endresultat ausrichten.

An der Spitze setzte sich eigentlich Deutschland auf den letzten Metern gegen Finnland durch. Doch das Duo Marlene Fichtner/Leonhard Pfund wurde nachträglich disqualifiziert, weil Fichtner ihr Gewehr nach dem letzten Liegendschiessen nicht ordnungsgemäss schulterte. So erbte Finnland schliesslich den Sieg, Frankreich den zweiten und Norwegen den dritten Platz.

In der Mixed-Staffel zwei Stunden später erreichten Lena Häcki-Gross, Aita Gasparin, Jeremy Finello und Matthias Riebli den 10. Rang. Der Rückstand auf das siegreiche Italien betrug zwei Minuten. (ram/sda)
Fähndrich läuft aufs Podest
Langläuferin Nadine Fähndrich glückte die Olympia-Hauptprobe. Beim Weltcup-Sprint im Goms in klassischer Technik schaffte es die Luzernerin auf Platz 3, nur knapp hinter der Siegerin Linn Svahn aus Schweden.

Auch ihre Kollegin Anja Weber, mit der sie bei den Winterspielen im Team-Sprint wie schon bei der WM ein Medaillen-Duo bilden will, bewies als Halbfinalistin ihre Form. Die Schweizer Männer verpassten die Halbfinals. Als Sieger liess sich einmal mehr der Norweger Johannes Hösflot Klaebo feiern. (ram/sda)
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