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Sportnews-Ticker: Snowboarder Jan Scherrer tritt im Januar zurück

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Snowboarder Scherrer tritt (bald) zurück +++ Walther triumphiert am Schwarzsee

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
22.06.2026, 10:5022.06.2026, 10:50
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Jan Scherrer beendet im Januar Karriere
Jan Scherrer beendet im kommenden Januar am Laax Open seine Karriere. Das kündigte der 31-jährige Halfpipe-Spezialist aus dem Toggenburg auf Instagram an. «Nach 17 Jahren im Profisport ist es Zeit, dieses Kapitel zu beenden. Ich freue mich darauf, weiterhin Snowboard zu fahren, ohne nach einer Punktzahl beurteilt zu werden», schrieb Scherrer.

Scherrer gewann 2022 in Peking Olympia-Bronze. Auch WM-Medaillen und Podestplätze an den X-Games zieren das Palmarès des Freestylers, der sich mit seinem kreativen Stil von der Masse abhob. (abu/sda)
Serena Williams gibt in Wimbledon auch im Einzel ihr Comeback
Serena Williams wird auch im Einzel ihr Comeback geben. Wie die Wimbledon-Organisatoren am Sonntag mitteilen, erhält die 44-Jährige eine Wildcard für das Grand-Slam-Turnier in London. Ihr bislang letztes Einzel hat die US-Amerikanerin und 23-fache Grand-Slam-Siegerin 2022 bestritten. Zuletzt gab Williams, die Mutter zweier Kinder, bereits im Doppel an der Seite von der Kanadierin Victoria Mboko ihr Comeback. «Ich hatte nichts Besseres zu tun. Ich war es leid, zu Hause rumzusitzen», scherzte sie danach Anfang Juni über den Grund für ihr Comeback.

Nun ist jedoch klar: Sie erhält für das Rasen-Turnier die achte und letzte Wildcard der Frauen. Bereits vor wenigen Tagen hatten die Wimbledon-Organisatoren angekündigt, dass Serena Williams für das Doppel gemeinsam mit ihrer Schwester Venus eine Wildcard erhalten würde. In London feierte Williams insgesamt sieben Grand-Slam-Titel, den ersten 2002, den letzten im Jahr 2016. (pre/sda)
Walther gewinnt das Bergkranzfest am Schwarzsee
Der Berner Adrian Walther sichert sich den Sieg des zweiten Bergkranzfestes der Saison am Schwarzsee. Den Schlussgang gegen seinen Verbandskollegen Daniel Tschumi gewinnt Walther schon in der ersten Minute. Beim zweiten Angriff – nach nur 35 Sekunden – drückte Walther seinen Gegner dann ins Sägemehl. Erst vor einer Woche hatte Walther das Oberländische Gauverbandsfest in Gstaad verletzt abbrechen müssen.

«Ich war zweimal schon im Schlussgang hier und konnte noch nie gewinnen. Deswegen ist es unglaublich cool», sagte der Festsieger anschliessend im SRF-Interview. Auch Tschumi, der während des ganzen Tages überzeugte, zeigte sich zufrieden: «Ich hatte heute morgen ein Ziel. Dass alles für mich perfekt aufging, mit dem Schlussgang als Zugabe, ist unglaublich», so Tschumi, der sich seinen ersten Kranz an einem Bergfest sicherte.

Am Morgen hatte mit Michael Moser derweil einer der Topfavoriten einen Rückschlag erlitten. Gegen Romain Collaud verbuchte er im Anschwingen die erste Niederlage der Saison. Trotz einer anschliessenden Aufholjagd kam er im 4. Gang gegen Samuel Schwyzer nicht über einen Gestellten hinaus. Damit verpasste er den Schlussgang.

Ebenfalls nicht wie gewünscht endete das Bergkranzfest für Curdin Orlik. Nachdem Patrick Betschart ihn im 5. Gang auf den Rücken gelegt hatte, blieb der 33-Jährige im Sägemehl liegen und hielt sich die Schulter. Nach einigen Minuten konnte er schliesslich aber selbstständig die Arena verlassen. (pre/sda)
Schweizer Mountainbiker ohne Spitzenplatzierung
Bei den Männern blieben die Schweizer in Lenzerheide wie schon zuletzt in Leogang im Cross-Country-Rennen ohne Top-3-Platzierung. Bester Einheimischer im Jahr 1 nach dem Rücktritt von Nino Schurter wurde Luca Schätti, der sich im Sprint um Platz 7 gegen Schweizer Meister Filippo Colombo durchsetzen konnte. Mit Dario Lillo klassierte sich ein dritter Schweizer in den Top 10.

Den Sieg sicherte sich Luca Martin. Der Franzose, zuvor in dieser Saison dreimal Zweiter, profitierte in der Schlussrunde von einem Sturz seines Landsmanns Adrien Boichis, der sich schon um einige Sekunden abgesetzt hatte. Martin baute mit seinem ersten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup weiter aus. (pre/sda)
Marc Marquez auch in Brünn siegreich
Die Aufholjagd von MotoGP-Superstar Marc Marquez geht weiter. Zwei Wochen nach dem ersten Saisonsieg doppelt der Spanier beim Grand Prix von Tschechien in Brünn gleich nach. Marquez sicherte sich seinen 101. Grand-Prix-Sieg knapp vor Ai Ogura. Der aus der Pole-Position gestartete Aprilia-Fahrer verpasste den ersten MotoGP-Triumph eines Japaners um weniger als eine halbe Sekunde. Dritter wurde Marquez' Ducati-Teamkollege Francesco Bagnaia. Der Italiener hatte am Samstag in Tschechien den Sprint gewonnen.

In der Gesamtwertung sieht Leader Marco Bezzecchi die Konkurrenz deutlich näherkommen. Der Italiener durfte am Sonntag nicht starten, weil er tags zuvor nach seinem Sturz im Sprintrennen einen Streckenposten, der sich um die im Kies liegende Aprilia gekümmert hatte, geohrfeigt hatte. Bezzecchis Vorsprung auf seinen Markenkollegen Jorge Martin beträgt nur noch acht Punkte.

Marc Marquez' Chancen auf die Titelverteidigung sind ebenfalls wieder deutlich gestiegen. Im Saisonverlauf bereits über 100 Punkte zurückgelegen, beträgt der Rückstand des 33-Jährigen nur noch 40 Punkte. Ausstehend sind heuer noch mehr als die Hälfte der Rennen. (pre/sda)
Blöchlinger erstmals auf dem Cross-Country-Podest
Mountainbikerin Ronja Blöchlinger gelingt beim Heim-Weltcup in Lenzerheide die Podestpremiere im olympischen Cross-Country. Die 25-jährige Appenzellerin muss sich einzig der Weltcup-Führenden Jenny Rissveds geschlagen geben. Zu Beginn des Rennens lag Blöchlinger, die am Freitag im Short Track schon Zweite geworden war, alleine in Führung, ehe Rissveds aufschloss. Im Verlauf der zweiten von sieben Runden setzte sich die Schwedin ab und siegte – ohne am Ende zu insistieren – mit einer Minute Vorsprung.

Hinter der Amerikanerin Savilia Blunk, die Blöchlinger noch bis auf zwölf Sekunden nahekam, klassierte sich Sina Frei im 4. Rang. Mit Nicole Koller (7.) und Ramona Forchini (9.) reihten sich zwei weitere Schweizerinnen in den ersten zehn ein.

Beim Heimrennen einen Rückschlag hinnehmen musste Alessandra Keller. Die Short-Track-Weltmeisterin, die vor zwei Wochen im österreichischen Leogang im Cross-Country Dritte geworden war, stürzte in der Startrunde und fiel weit zurück. Nach einer Aufholjagd näherte sich Keller den Top 10 zwar wieder an, aber am Ende musste sie für ihren Effort büssen und fiel noch in den 19. Rang zurück. (pre/sda)
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