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Sportnews: Valerio Grond schafft es erstmals auf Langlauf-Podest

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Erstes Weltcup-Podest für Grond +++ Shaqiri trifft und verliert – Messis Miami dominiert

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
03.03.2024, 13:38
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Erstes Weltcup-Podest für Valerio Grond
Der 23-jährige Davoser Valerio Grond schafft es an den 99. Ski Games in Lahti (FIN) erstmals in seiner Karriere aufs Podest. Grond beendete den letzten Skating-Sprint der Saison auf Platz 3. Der Sieg ging an den Norwegen Johannes Klaebo. (nih/sda)
Valerio Grond of Switzerland, left, and Oskar Svensson of Sweden, in action during his men's sprint competition semi final at the FIS Cross-Country World Cup at the Nordic Center Goms, in Geschin ...
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Platz 7 für Sina Siegenthaler
Auch im zweiten Snowboard-Cross in der Sierra Nevada qualifizierte sich kein Schweizer Athlet für den Final. Sina Siegenthaler, schon am Samstag als Fünfte am besten klassiert, schaffte es wieder in den kleinen Final und auf den 7. Schlussrang. Bei den Männern schieden alle Schweizer schon vor den Viertelfinals aus. Kalle Koblet, am Samstag noch Achter, schaffte es noch auf Platz 17. (nih/sda)
Sina Siegenthaler of Switzerland reacts after the Snowboard Cross World Cup race in St. Moritz, Switzerland, on Friday, January 26, 2024. (KEYSTONE/Mayk Wendt)
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Rückschlag für Marathon-Läufer Eliud Kipchoge
Eliud Kipchoge, der im Sommer in Paris die dritte olympische Goldmedaille im Marathon hintereinander holen will, muss beim Marathon von Tokio einen Rückschlag hinnehmen. Kipchoge musste sich in diesem Stadtlauf in Japan, einem der sechs bedeutendsten Marathons der Welt, mit dem 10. Platz begnügen. Der 39-Jährige büsste auf den Sieger, seinen Landsmann Benson Kipruto, mehr als viereinhalb Minuten ein.

«Etwas ist mitten im Rennen passiert», erklärte Kipchoge hinterher. Nach 15 Kilometern verlangsamte er in Führung liegend sein Tempo dramatisch und liess die übrigen Spitzenläufer alle vorbei. Seine Ziele sieht Kipchoge aber noch nicht entschwinden: «Es ist einfach so, dass nicht an jedem Tag Weihnachten sein kann. Es ist zu früh, um zu sagen, in welcher Form ich bei den Spielen in Paris sein werde. Ich werde jetzt nach Hause fahren, mich entspannen und mit dem Training beginnen.»

Bei den Frauen siegte Sutume Asefa Kebede aus Äthiopien. Beide Sieger in Tokio stellten Streckenrekorde auf.

Einen Schweizer Sieg gab es bei den Rollstuhlfahrerinnen. Manuela Schär aus Kriens wiederholte ihren Vorjahressieg, verpasste indes ihren eigenen Streckenrekord um rund dreieinhalb Minuten. (nih/sda)
epa11195809 Benson Kipruto (2-R) of Kenya and compatriot Timothy Kiplagat (C) start the Tokyo Marathon 2024 race at Tokyo Metropolitan Government Building in Tokyo, Japan, 03 March 2024. Kipruto won t ...
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Tor und Niederlage für Shaqiri – Messis Miami dominiert Derby
Misslungener Saisonstart für Xherdan Shaqiri und Chicago Fire. Auf das 2:2 gegen Philadelphia in der Startrunde folgt eine 1:2-Heimniederlage gegen Cincinnati. Immerhin gelang Captain Shaqiri das erste Saisontor. In der 45. Minute verwandelte er einen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. Insgesamt musste sich Chicago vom FC Cincinnati aber dominieren lassen.



Besser läuft es zu Beginn der Saison in der Major League Soccer Roman Bürki, den besten Goalie in den USA der letzten Saison. Bürki liess beim 2:0-Heimsieg von St. Louis gegen New York City kein Gegentor zu. Lionel Messi erzielte zwei Goals für Inter Miami zum klaren 5:0-Erfolg im «Florida Derby» gegen Orlando. (sda/jaw)
Stabhochspringerin Moser wird undankbare Vierte
Angelica Moser kann sich wenig vorwerfen. Die 26-jährige Winterthurerin überquerte wie beim Gewinn des Indoor-EM-Titels 2021 in Torun 4,75 m. Höher sprang sie auch draussen noch nie. Damit erzielte sie die gleiche Höhe wie die drittklassierte Amerikanerin Katie Moon. Jedoch schaffte sie 4,55 m erst im zweiten sowie 4,75 m im dritten Versuch, während Moon nur einmal auf 4,75 m riss. Deshalb wurde nichts aus einer weiteren Medaille und Moser Vierte.

Trotz der Egalisierung ihrer Bestmarke war Moser nicht restlos zufrieden. «Das zeigt, dass ich in diesem Jahr Fortschritte gemacht habe und schon an eine grössere Höhe denke», sagte sie gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Erschwerend machte den Wettkampf, dass die Französin Margot Chevrier einen offenen Knöchelbruch erlitt, was einen längeren Unterbruch zur Folge hatte. Gold sicherte sich mit 4,80 m die Britin Molly Caudery vor der Neuseeländerin Eliza McCartney (ebenfalls 4,80). (nih/sda)
Angelica Moser of Switzerland competes in the women's Pole Vault event at the World Athletics Indoor Championships at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, on Saturday, March 2, 2024. (KEYSTON ...
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Ehammer im 2. Zwischenrang
Im Siebenkampf belegt Simon Ehammer nach vier Disziplinen den 2. Zwischenrang. Mit 3558 Punkten hat er einen Rückstand von 79 Zählern auf Ken Mullings von den Bahamas. Nach drei Disziplinen führte der 24-jährige Appenzeller noch klar, ehe er sich im Hochsprung mit 1,95 m begnügen musste – Mullings überquerte 2,16 m. Zum Vergleich: Bei seinem Schweizer Rekord von 6363 Punkten, erzielt beim 2. Rang an der Hallen-WM 2022 in Belgrad, hatte Ehammer nach dem ersten Tag 3647 Punkte auf dem Konto. Er ist am Sonntag also gefordert. (nih/sda)
Simon Ehammer of Switzerland reacts during the heptathlon high jump event at the World Athletics Indoor Championships at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, on Saturday, March 2, 2024. (KEYSTONE/ ...
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EHC Chur kehrt in den Profisport zurück
16 Jahre nach dem freiwilligen Abstieg kehrt der EHC Chur in die Swiss League zurück – mit einem 4:2-Erfolg in Langenthal, das sich vor einem Jahr freiwillig aus dem Profi-Eishockey zurückgezogen hat.

Schon nach 100 Sekunden führte Chur in Langenthal 2:0. Der Nachwuchs langjähriger Weggefährten der Trainer Reto und Jan von Arx verhalf Chur zum entscheidenden Sieg für den Halbfinaleinzug in der MyHockey League. Simon Marha, der Sohn des langjährigen tschechischen Davos-Söldners Josef Marha, erzielte das 1:0. Auf 2:0 erhöhte wenig später Fabian Berri, der Enkel der Davoser Legende Paul Berri.

Mit dem Halbfinaleinzug erfüllt der EHC Chur, der schon die Regular Season der MHL gewonnen hat, die Aufstiegskriterien. Kein anderes Team aus der MHL will in die Swiss League aufsteigen.

Der EHC Chur spielte in den 91 Jahren seit der Gründung während sechs Saisons in der NLA. Fünfmal, zuletzt im Jahr 2000, gewannen die Churer die NLB- (oder Swiss-League-)Meisterschaft. Nach dem freiwilligen Abstieg aus finanziellen Gründen aus der Swiss League von 2008 verschlug es den EHC Chur für zwei Jahre in die 2. Liga. 2015 gingen die Churer auch in der 1. Liga beinahe Konkurs. Neun Jahre später wagen sie die Rückkehr in den Profisport. (nih/sda)
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