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YBs Saidy Janko, links, im Duell mit Luzerns Pascal Schuerpf im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Berner Young Boys und dem FC Luzern, am Samstag, 7. Dezember 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Pascal Schürpf sorgt mit einem Eigentor für die Entscheidung. Bild: KEYSTONE

YB fügt Luzern dank Eigentor die sechste Niederlage in Serie zu – war's das für Häberli?



YB – Luzern 1:0

Meister YB kehrt gegen den FC Luzern nach der empfindlichen Niederlage gegen Basel zum Siegen zurück. Beim 1:0 gegen die Innerschweizer können die Berner ihren Kasten nach zuletzt vier Spielen mit drei Gegentreffern endlich wieder einmal rein halten.

Das einzige Tor des Abends erzielt kein Berner, sondern Luzern-Stürmer Pascal Schürpf. Nach einer hohen Flankea in den Strafraum von YB-Verteidiger Ulisses Garci springt ihm der Ball ans Knie, von dort kullert er unhaltbar für FCL-Goalie Marius Müller ins Netz.

YB baut seinen Vorsprung in der Tabelle zumindest bis morgen wieder auf vier Punkte aus. Verfolger Basel kann mit einem Sieg zuhause gegen Sion aber wieder nachlegen. Luzern gerät nach der sechsten Niederlage in Serie immer mehr in Abstiegsgefahr. Wie lange bleibt Thomas Häberli in der Innerschweiz noch im Amt?

Die 90 Minuten dokumentierten eigentlich, dass Häberli seine Mannschaft noch erreicht. Es stand letztlich zwar die sechste Niederlage in Folge zu Buche und damit ein Negativrekord in der Super League, doch der FCL spielte taktisch geschickt, verteidigte solidarisch, hatte einen klaren Plan.

Das Team liess sich nie gehen und bot YB bis zum Ende die Stirn – und dies, obwohl die halbe Stammformation wegen Sperren oder Verletzungen fehlte. In der Nachspielzeit wäre den Gästen bei einem Freistoss von Francesco Margiotta um ein Haar sogar noch der Ausgleich gelungen.

Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)
25'560 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 46. Schürpf (Eigentor/Flanke Garcia) 1:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Martins, Aebischer, Spielmann (70. Ngamaleu); Assalé (83. Mambimbi), Nsame (73. Hoarau).
Luzern: Müller; Knezevic, Lucas, Burch; Grether, Mistrafovic, Emini, Schürpf; Matos (77. Margiotta); Ndiaye (90. Tia), Demhasaj (61. Males).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt), Luzern ohne Eleke, Sidler und Voca (alle gesperrt) sowie Schulz, Schwegler, Kakabadse, Ndenge und Binous (alle verletzt). Verwarnungen: 2. Emini (Foul). 30. Matos (Foul). 34. Garcia (Foul). 61. Aebischer (Foul). 76. Burch (Foul). 85. Fassnacht (Foul). 88. Mistrafovic (Foul). 89. Grether (Foul).

Xamax – Lugano 1:1

Neuchâtel Xamax holte beim 1:1 gegen Lugano den ersten Punkt nach drei Niederlagen, während die Tessiner erstmals in dieser Saison nach einem Rückstand nicht verloren.

Ein Tor in der 3. Minute durch Raphaël Nuzzolo und dann nicht mehr viel. So lässt sich der Abend von Neuchâtel Xamax gegen Lugano zusammenfassen. Die Tessiner, die unter ihrem neuen Coach Maurizio Jacobacci den zehnten Punkt im fünften Spiel holten, brauchten einige Zeit, ehe sie sich vom Anfangsschock erholt hatten. Am Ende reichte es lediglich zum Ausgleich durch Olivier Custodios Freistoss, sein erstes Tor im Lugano-Dress, in der 73. Minute.

Lugano war die aktivere Mannschaft und deutlich feldüberlegen, ohne die gesperrten Offensivleute Mattia Bottani und Carlinhos fehlte allerdings die Durchschlagskraft. Die wenigen gefährlichen Abschlüsse wurden eine sichere Beute des nach einer Hirnerschütterung wieder einsatzfähigen Xamax-Goalies Laurent Walthert.

Dass es Lugano nicht zu mehr reichte, lag an einer Unaufmerksamkeit in der Startphase, als sich die Abwehr von einem einzigen langen Pass Pietro Di Nardos auf Topskorer Nuzzolo übertölpeln liess. In der Schlussminute hätte der Sieg für die Tessiner doch noch Tatsache werden können, als Freddy Mveng den Ball als hinterster Mann an Marco Aratore verlor und diesen auf zumindest zweifelhafte Weise am Sololauf aufs Tor hinderte.

Neuchâtel Xamax - Lugano 1:1 (1:0)
4782 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 3. Nuzzolo (Di Nardo) 1:0. 73. Custodio (Freistoss) 1:1.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Djuric, Oss (46. Xhemajli), Neitzke; Gomes, Di Nardo (79. Doudin), Mveng, Seydoux; Haile-Selassie (62. Ramizi), Karlen, Nuzzolo.
Lugano: Baumann; Yao (65. Delmonte), Kecskes, Daprelà, Obexer; Covilo; Lavanchy, Custodio, Vecsei, Aratore; Holender (87. Crnigoj).
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Corbaz, Dugourd und Sylvestre, Lugano ohne Gerndt, Kameraj, Macek, Sabbatini, Maric, Soldini (alle verletzt), Rodriguez (krank), Bottani und Carlinhos (beide gesperrt). 15. Pfostenschuss Lavanchy. Verwarnungen: 12. Covilo (Foul). 23. Mveng (Foul). 39. Aratore (Foul). 46. Kecskes (Foul). 65. Karlen (Foul). 69. Custodio (Foul). 72. Djuric (Foul). 80. Neitzke (Foul). 81. Da Costa (Ersatzgoalie Lugano/Reklamieren). 87. Daprelà (Foul). (sda)

L'attaquant neuchatelois Raphael Nuzzolo lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Lugano ce samedi 7 decembre 2019 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Nuzzolo trifft auch gegen Lugano. Bild: KEYSTONE

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Propeller 08.12.2019 09:42
    Highlight Highlight Zuerst wird medial sichergestellt, dass der FCL hinter seinem Trainer steht und dieser vollstes Vertrauen geniesst um ein paar Spiele später dir Entlassung zu kommunizieren. Diese beinhaltet dann meist, dass die Spieltaktik etc. zwischen Trainer und Club nicht mehr übereinstimmen und man sich deshalb im gegenseitigem bla bla bla.... man liest sich in 8 Wochen.
  • Harry Schlender 08.12.2019 00:23
    Highlight Highlight die vorrunde wird häberli eh nicht überstehen, aber ihn jetzt vor dem letzten spiel -notabene gegen basel - zu entlassen macht absolut keinen sinn

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