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Aktuell dürfen nur wenige Fans ins Stadion und die müssen Abstand zueinander halten: Blick ins Berner Wankdorf.
Aktuell dürfen nur wenige Fans ins Stadion und die müssen Abstand zueinander halten: Blick ins Berner Wankdorf.Bild: keystone

Keine Stehplätze, keine Gästefans – so will der Schweizer Fussball Corona überleben

Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht ausgestanden. Das wird je länger, je klarer. Die Swiss Football League arbeitet deshalb mit Hochdruck daran, die Saison 2020/21 vorzubereiten.
29.07.2020, 14:2429.07.2020, 14:37

Das oberste Ziel der Swiss Football League ist weiter, dass alle Klubs die Corona-Krise wirtschaftlich überleben. Sie bereitet deshalb intensiv die neue Saison vor. Die laufende wird am Montag abgeschlossen. Bislang dürfen maximal 1000 Personen ins Stadion.

In der neuen Saison soll dies dank eines neuen Schutzkonzepts anders sein. Die Liga hofft, dass mehr Fans in die Stadien dürfen. Ihr Konzept sieht dazu eine Maskenpflicht vor. Mehr als diese Massnahme dürften zwei andere zu reden geben: Im Schutzkonzept der SFL sind auch der Verzicht auf Gästefans und auf Stehplätze vorgesehen.

Unmissverständlich hält die SFL in ihrem Communiqué fest: «Sollte die derzeit geltende Personenbeschränkung in den Stadien nicht gelockert werden, werden viele Fussballklubs die Covid-19-Pandemie nicht überleben.» Auf dem Spiel stünden nicht nur 3000 Arbeitsstellen, «sondern auch ein wichtiger Teil unserer Schweizer Kultur

Der FC St.Gallen würde in seiner momentanen Form in jedem Spiel vor ausverkauftem Haus spielen. Laut Präsident Matthias Hüppi entgehen dem Klub so pro Partie 450'000 bis 500'000 Franken.
Der FC St.Gallen würde in seiner momentanen Form in jedem Spiel vor ausverkauftem Haus spielen. Laut Präsident Matthias Hüppi entgehen dem Klub so pro Partie 450'000 bis 500'000 Franken.Bild: keystone

In den Grundfesten erschüttert

Die Liga hofft, dass dank der übergeordneten Massnahmen und verschiedener weiterer Begleitmassnahmen in jedem Stadion mindestens 50 Prozent der Sitzplatzkapazität ausgeschöpft werden kann. Angestrebt wird, dass im ganzen Land die gleichen Grundvoraussetzungen geschaffen werden können. «Bleiben die dringend benötigten Einnahmen aus, droht vielen Fussballklubs die baldige Zahlungsunfähigkeit», macht die SFL klar.

Durch das Verbot von Grossveranstaltungen sei der Fussball in der Schweiz in den Grundfesten erschüttert worden. «Seine wichtigste Einnahmequelle – die Erlöse aus Ticketing, Catering und VIP-Kunden am Spieltag – brach von einem Tag auf den anderen weg.» Eine möglichst rasche Normalisierung sei daher von zentraler Bedeutung für das Überleben der Klubs. Die Liga erinnert daran, dass vom Profibetrieb auch alle anderen Bereiche eines Klubs (Frauen-, Junioren-, Breitenfussball) direkt oder indirekt abhänge. Auch die Nationalmannschaften seien auf einen funktionierenden Betrieb angewiesen. (ram)

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