Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Neuenburgs Arbenit Xhemajli, oben, im Duell mit Thuns Matteo Tosetti im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen Neuchatel Xamax FCS und dem FC Thun, am Samstag, 9. November 2019, im Stade de Maladiere in Neuenburg. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Xamax – Thun ist ein Duell der höchsten Liga, aber kein Duell von Millionären. Bild: KEYSTONE

«Millionäre»?! Das verdienen Profi-Fussballer in der Schweiz wirklich

350 Millionen Franken stellt der Bundesrat dem professionellen Fussball und Eishockey in der Schweiz zur Verfügung. Unter Auflagen und als Darlehen, das zurückgezahlt werden muss. Teile der Bevölkerung drehen dennoch im dunkelroten Bereich.



Ein Restaurantbesuch hat manchmal Folgen. Etwa, wenn das Poulet nicht durch war.

Manchmal hat ein Restaurantbesuch aber auch für Unbeteiligte Folgen. Seit der damalige Bayern-Star Franck Ribéry vor einem guten Jahr in Dubai ein mit Gold überzogenes Steak verputzt und ein Video davon geteilt hat, kämpfen Fussballer in aller Welt noch mehr gegen ihr Image als verwöhnte Schnösel in kurzen Hosen, die nicht mehr wissen, wie sie ihre vielen Millionen ausgeben sollen.

Fussballfans regen sich oft über solches Gebaren und exorbitante Löhne auf – aber noch viel mehr machen das die Nichtinteressierten. Ihre Meinung ist gemacht: Jeder Fussballprofi ist ein grosskotziger Millionär. Mit Luxus-Karre, Model-Freundin, Reisen im Privatjet, Yacht-Ferien und eben vergoldeten Steaks.

Nur wenige im Scheinwerferlicht

Dabei trifft das nur auf eine verschwindend kleine Minderheit der Fussballprofis in aller Welt zu. Es ist wie in Hollywood: Jeder dort ist Schauspieler. Aber nur ein Bruchteil kann wirklich gut davon leben. Die meisten müssen sich über Wasser halten, indem sie zwischen zwei erfolglosen Castings hinter einer Starbucks-Theke stehen. Auf den Weltfussball übertragen: Nur wenige können in der Champions League spielen. Aber viele hoffen in einer kleinen Liga auf ihren Durchbruch.

Gerade wer über Fussball-Millionäre in der Schweiz herzieht, zeigt damit, dass er keine Ahnung hat, aber dafür gut populistischen Quatsch nachplappern kann. Der «Blick» hat dieser Tage die Löhne der zehn Super-League-Klubs publiziert. Nun kann man von der Zeitung halten, was man will, aber ihre Sportredaktion ist gut vernetzt und die Zahlen dürften der Wahrheit nahe kommen. Die Angaben decken sich auch mit früheren Berichten.

Dutzende Super-League-Profis verdienen weniger als 5000 Franken

Einen Fixlohn-Millionär gibt es im Schweizer Fussball derzeit einen. Zdravko Kuzmanovic wurde vor fünf Jahren, als der FC Basel dank Champions-League-Auftritten sehr viel Geld ausgeben konnte, mit einem lukrativen Vertrag zurück in die Heimat gelockt. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft Ende Saison aus, er dürfte kaum verlängert werden. Die Topverdiener bei YB (Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani) bleiben ohne Erfolgsprämien unter der Millionengrenze.

Es gibt in der höchsten Schweizer Fussballliga aber auch 39 Profis, die einen Brutto-Monatslohn von weniger als 5000 Franken erhalten. Das Ergebnis der «Blick»-Recherchen zeigt, dass in der Super League im Durchschnitt (ohne Berücksichtigung der jeweils zehn höchsten und tiefsten Löhne) ein monatlicher Bruttolohn von knapp 14'000 Franken bezahlt wird. Das ist ohne Zweifel ein sehr hoher Lohn, zumal im Erfolgsfall oft noch Prämien hinzukommen. Aber weit weg von der vielzitierten Million. Nach Abzug der Steuern bleiben von so einem Lohn je nach Wohnort etwa 150'000 Franken.

Wobei das wie erwähnt der Durchschnitt ist. Gerade bei den beiden Branchenleadern YB und FC Basel sind die Lohnkosten hoch, während beim FC Thun kein Spieler mehr als 10'000 Franken im Monat verdient. Auch beim Super-League-Leader FC St.Gallen sind nur fünf Spieler in der Kategorie von 10'000 bis 20'000 Franken Fixlohn angesiedelt, die Mehrheit der Spieler beziehe ein Grundgehalt von rund 5000 Franken, heisst es im Artikel. Ist Erfolg da, zahlt sich das in Form von Zusatzprämien aus. Die Spieler werden so daran beteiligt, dass ihr Klub dank ihren Siegen mehr Zuschauer ins Stadion lockt.

Die Spieler des FC St. Gallen vor dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen, in der Swisspor Arena in Luzern, am Sonntag, 16. Februar 2020. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Das junge Team des FC St.Gallen zeigt, dass es auch anders geht: Trotz tiefer Löhne stehen die Ostschweizer auf Rang 1. Bild: KEYSTONE

Der Medianlohn beträgt in der Schweiz rund 6500 Franken. Servicekräfte, Angestellte im Detailhandel oder in Coiffeursalons verdienen in der Regel weniger. Wer in der Pharma, im Informatik- oder Finanzbereich angestellt ist, häufig mehr. Der Fussball kann weniger als Ganzes einer Kategorie zugeteilt werden, zu unterschiedlich sind die Löhne.

Nur die Spitze des Eisbergs ist sichtbar

Denn es gibt ja nicht nur die Super League, sondern auch die zweithöchste Liga, die Challenge League. Dort sind die Löhne eindeutig eher mit dem Gehalt einer Coiffeuse zu vergleichen als mit dem von Cristiano Ronaldo. Von Gehältern, die «nahe am Existenzminimum liegen», berichtet Andreas Mösli, der Geschäftsführer des FC Winterthur. Dass es nun nur dann ein Darlehen vom Bund gibt, wenn die Löhne um 20 Prozent gesenkt werden, sei «reinster Populismus». Schliesslich dürften «Managerboni und Löhne anderorts auch während der Corona-Krise unanständig hoch bleiben.»

Une banderole des supporters argoviens est visible en prevision de la votation sur le nouveau stade, lors de la rencontre de football de Challenge League entre le FC Stade Lausanne-Ouchy et le FC Aarau le samedi 2 novembre 2019 au centre sportif de Colovray a Nyon. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Stade Lausanne gegen Aarau vor einigen Dutzend Zuschauern – auch das ist Profifussball in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Nicht mehr in der Challenge League spielt Marko Basic. Nach einem Jahrzehnt beim FC Lugano und bei Rekordmeister GC, wo er Captain war, wechselte er im Winter in die zweite chinesische Liga. Der Grund ganz klar: Das Geld. «Ich glaube nicht, dass mancher, der in meinem Alter und meiner Situation ist, Nein gesagt hätte», gab Basic im «Tages-Anzeiger» offen zu. Er sei sich bewusst gewesen, dass er mit einem Wechsel zu TZ Yuanda auf einiges verzichten müsse. «Dafür kann ich für die Zeit nach meiner Karriere ein Polster anlegen.»

Fussball-Millionäre in der Schweiz? Abgesehen von der Spitze des Eisbergs könnte diese Behauptung angesichts von rund 500 Fussballern in 20 Profiklubs zwischen Genf und Vaduz, zwischen Basel und Chiasso, kaum falscher sein. Aber bei einem Eisberg sieht man auch nur die fünfzehn Prozent, die über der Wasseroberfläche sind.

Mehr zum Thema:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Vom Ende der Ewigkeit – eine Reise durch bedrohte Polarwelten

Eisberge photobomben Fischerdorf in Neufundland

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

88
Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 15.05.2020 06:32
    Highlight Highlight Sportlerleistungen werden im Vergleich zu anderen Berufen überschätzt. Der Profisport generiert Millionen von Sponsorengeldern (Sind das vielleicht die Gleichen, welche beim Steuern bezahlen kneifen?). Es werden in einzelnen Sportarten Millionen für Transfers und unanständig hohe Löhne für Profisportler und Trainer ausgegeben. Die gebührenfinanzierten Medien zahlen hohe Summen für die Übertragungsrechte. Zuschauersport ist ein Wunschbedarfsgut. Der Profisport zeigt die dekadenten Seiten des Sports (zu viel Geld, Doping, Starallüren) der Gesellschaft und des Kapitalismus deutlich auf.
  • Rellik 14.05.2020 17:46
    Highlight Highlight Die Frage ist halt auch ob die Challenge-League eine Profi-Liga sein soll. So viel ich weiss sind beim Sc Kriens die meisten Spieler Halb-Profis und arbeiten oder studieren nebenbei. Finde ich sinnvoller, da sie dann auch noch was für nach der Karriere machen, da sie eh nicht genug fürs ganze Leben verdienen. Klar Gc und Lausanne brauchen einen Vollprofikader, wenn sie zurück in die Super League wollen, aber die können sich das ja auch ohne Staatsgelder leisten.
  • Baeri19 14.05.2020 16:23
    Highlight Highlight Mit 1Million pro Saison kann man sich aber offensichtlich kein Stil kaufen!
    • favez 14.05.2020 16:46
      Highlight Highlight Ich kaufe ein E. Und ein N. :)
      Aber recht hast du.
  • Hoopsie 14.05.2020 16:09
    Highlight Highlight Klar verdienen die zuviel. Denn eigentlich sind sie in der Super League ziemlich schwach. Schauen wir mal die hier verrechneten Spieler im weltweiten Vergleich an, dann stockt einem der Atem. Auf Transfermarkt.ch kann man für jeden Spieler schauen, welche Nummer er weltweit ist. Ich habe pro Spitzenclub einen Durchschnittsspieler genommen und geschaut:

    FCZ: Tosin #7492
    YB: Lustenberger #3137
    FCB: Stocker #4538
    FCSG: Costanzo #11812

    In keiner anderen Sportart würden so schwache Spieler noch etwas verdienen. Und hier reden wir von 15'000 Fr pro Monat! Völlig entrückt!
    • Entenmann 14.05.2020 16:55
      Highlight Highlight Was sollen diese Zahlen bedeuten? Marktwert weltweit?

      Es ist ja nicht so, dass die Schweizer Klubs zum Spass diese Löhne bezahlen, sondern um einigermassen konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn schon, kann man aus Ihren Angaben den Schluss ziehen, dass die Schweizer Löhne im internationalen Vergleich offensichtlich keineswegs zu hoch sind, wenn damit, wie Sie schreiben, nur "so schwache Spieler" verpflichtet werden können.
    • dillinger 14.05.2020 17:01
      Highlight Highlight Es gibt aber auch viel mehr Profi-Ligen im Fussball als in jeder anderen Mannschaftssportart. Eine interessante Rechnung wäre ja folgende: man nimmt die gesamte Lohnsumme aller Fussballer auf der Welt und verteilt dieses Geld auf alle Fussballer die in irgend einem Club Fussballspielen. Dann macht man das selbe mit den Eishockeyspielern und vergleicht wie viel ein Fussballer im Schnitt verdient. Dann hätte man mal klare Zahlen.
    • ostpol76 14.05.2020 17:58
      Highlight Highlight Zusammenhänge wie Vorhänge.

      Kann man bei Bankangestellten auch schauen welche Nummer sie haben und was sie somit verdienen sollten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 14.05.2020 15:56
    Highlight Highlight Einverstanden, dümmlichster Populismus. Auf der anderen Seite hat auch nie jemand gesagt, dass die 2.-oberste Liga in der Schweiz auch Profis beschäftigen muss. Als ich ein Kind war, hat der Captain von YB im Meisterjahr 1986 noch 'nebenbei' eine normale Stelle ich Büro gehabt.
    • köbäli 15.05.2020 06:42
      Highlight Highlight Wie soll dann der Schweizerfussball noch einigermassen konkurenzfähig sein?
  • Burkis 14.05.2020 15:23
    Highlight Highlight Wo liegt der Medianlohn von 18 - 35 jährigen Angestellten in “normalen” Berufen? Der Grossteil der Fussballer ist unter 30-jährig und trotzdem liegt der Durchschnittliche Basislohn (ohne Prämien) bei 150’000.
    Da liegen zumindest im oberen Einkommensbereich sicher 30% Sparpotential drin und es lässt sich gut leben damit. Sportler haben auch genug Freizeit um sich um eine Aus-/Weiterbildung zu kümmern um für das Leben nach der Karriere bereit zu sein. Weiteres Sparpotential liegt bei all den Beratern im Umfeld der Sportler und Funktionären.
    • Jonaman 14.05.2020 16:15
      Highlight Highlight @Burkis "Der Grossteil der Fussballer ist unter 30-jährig und trotzdem liegt der Durchschnittliche Basislohn (ohne Prämien) bei 150’000." Das ist schlicht falsch! Das gilt nur für die Super League, also quasi die bessere Hälfte. Wenn du den ganzen Artikel lesen würdest, würdest du das auch sehen, dass ein Grossteil der Challenge Leage Spieler nicht einfach so auf 20% verzichten kann.
    • dillinger 14.05.2020 17:07
      Highlight Highlight Die «Ausbildung» zum Fussballer beginnt aber auch früher. Wenn du irgendeinmal vom Fussball leben willst, setzt du schon als 10 jähriger alles auf diese Karte (viel Trainieren, kaum Freizeit). Dazu ist die Karriere des Fussballers an seinen Körper gebunden, weshalb sie zeitlich stark begrenzt ist. In der «normalen» Arbeitswelt beginnt die Aus- oder Weiterbildung erst, wenn der Fussballer schon fast auf seinem Höhepunkt ist. In der normalen Arbeitswelt erhält man mehr Lohn je mehr Erfahrung etc. man gesammelt hat. Der Fussballer ist deshalb kaum mit einem «normalen» Arbeitnehmer zu vergleichen.
    • Burkis 14.05.2020 17:34
      Highlight Highlight @ Jonaman, wie viele Challenge League Spieler arbeiten in einem zweiten Beruf? Es sind mehr als du denkst. Und wieso genau muss Challenge League Fussball vor durchschnittlich nicht mal 2’000 Zuschauern als Profibetrieb funktionieren? Das System ist zu aufgebläht, alle Vereine überleben nur dank grosszügiger Unterstützung einzelner Geldgeber. Das zieht sich durch von der SL bis zum 4. Liga Dorfverein. Wenn das Geld nicht mehr reicht muss man es halt eine Liga tiefer versuchen. Als Xamax oder Servette Konkurs gingen hat sich auch niemand beschwert.
  • boucher 14.05.2020 15:01
    Highlight Highlight Man könnte die Lohnabrechnungen der Profis offenlegen,es gäbe immer noch genug Kritiker. Das Geld ist das eine,das Verhalten der Profis und die Begleiterscheinungen im Fussball sind das andere...und das wiegt bei vielen schwerer als das Salär. Allerdings geht man trotzdem ins Kino,auch wenn der Schauspieler 50 Mio kassiert für den neuen Film.....its entertainment...wie der Profisport...
  • anderesicht 14.05.2020 14:38
    Highlight Highlight Diese ganze Diskussion ist ein einziger Witz:

    1. Sind die Super-League oder NLA im Eishockey eh Aktiengesellschaften. Die können einen "normalen" Corona-Kredit vom Bund beantragen. Im Falle vom SCB wären dies alleine 6 Mio. Ohne Auflagen. Die Löhne bleiben also gleich. Wieso also noch einen Kredit aufnehmen?

    2. trifft es fast nur die Challenge League oder NLB im Eishockey. Hier noch 20 % Lohnreduktion, bei sehr tiefen Löhnen durchzusetzen, sehe ich als fast unmöglich und auch nicht sinnvoll.

    Profitieren würde also nur die höchste Spielklasse. Ein Aufstieg wäre fast unmöglich.

  • Score 14.05.2020 14:35
    Highlight Highlight Ach ja, ich finde ein, zwei Sachen muss man sich schon auch mal noch vor Augen führen. Bei den meisten KMU's mit über 200 Mitarbeitern verdienen die Top Kader auch mehr als 10'000 im Monat und kriegen je nach dem auch noch Prämien. Da scheint es niemand so sehr zu stören. Im Fussball ist es dann aber so, dass die mit 35 nach dem ende der Karriere meist wieder vorne anfangen. Umschulung, Ausbildung und dann der erste Lohn in der "normalen" Arbeitswelt als Sachbearbeiter oder so... Da wendet sich bei vielen Schweizer Spieler das Blatt
    • Ove8 14.05.2020 15:33
      Highlight Highlight Die Verantwortung von einem Topmanager ist auch um das 100 Fache grösser als das eines Fussballspieler.
      p.s. Ich bin ein Normaler Büezer
    • Mon Alisa 14.05.2020 16:25
      Highlight Highlight @Score
      Ein Topmanager in einer KMU rennt aber nicht hinter einem Ball her, sondern hat die monatliche Lohnzahlung und Sicherung der Arbeitsplätze von seinen 200 Mitarbeitenden zu verantworten.
    • ostpol76 14.05.2020 18:02
      Highlight Highlight @Ove8

      Mit der Verantwortung sehe ich dies ein wenig anders.
      Baut ein Top Manager Schei... kriegt er eine Abfindung und kann bei der nächsten Firma weiter wursteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 14.05.2020 14:31
    Highlight Highlight Naja das ist das selbe wie die aussage Fussballer seien alles Pussies... Wegen ein paar Pepe's und Neymar's in der Öffentlichkeit. Das ich, grossartiger 4. Liga Kicker, mal mit einem gebrochenen Arm das Spiel zu ende gespielt habe kriegt ja niemand mit ;-)

    Aber betreffend Löhne sind die Fussballer halt schon auch etwas selber schuld an ihrem Ruf. Viele der Jungen eifern Ronaldo und Co nach und versuchen sich so ähnlich wie möglich darzustellen auf Instagram usw. Da wird halt geprotzt und übertrieben so gut es geht. Das ist natürlich nicht förderlich was die Aussenwarnehmung angeht...
    • Harry Schlender 14.05.2020 19:30
      Highlight Highlight aber das machen die jugendlichen ja grundsätzlich, ob fussballer, hockeyspieler oder detailhandelsangestellter, nicht?!
  • Therealmonti 14.05.2020 14:08
    Highlight Highlight Danke, Herr Meile. Speziell für den Satz, den Sie über die Blick-Sportredaktion schreiben. Aus eigener Erfahrung kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass nicht nur die Sportredaktion des Boulevard-Blattes zum ganz grossen Teil seriöse Arbeit leistet. Das gilt durchaus auch für die gesamte Redaktion des Ringier-Flaggschiffs. Unterirdisch ist leider ein Grossteil der Leserschaft. Aber das gilt meiner Ansicht nach auch für eine Menge watson-Leser. Doch so es es nun mal. Eine Zeitung, auch nicht ein Online-Portal, kann sich die Leser nicht aussuchen. Diese sind ein Spiegel der Gesellschaft,
    • Qui-Gon 14.05.2020 14:58
      Highlight Highlight Ein Medium steuert sehr wohl, wen es anspricht.
    • Mia_san_mia 15.05.2020 06:26
      Highlight Highlight @Therealmonti: Das können sie sehr wohl steuern. Du siehst das auch hier.
  • Frechsteiner 14.05.2020 14:04
    Highlight Highlight Die auf Kurzarbeit haben doch auch Löhne, nur 80% vom normalen Lohn sind?

    Verstehe die Aufregung nicht, die haben jetzt halt auch Kurzarbeit
    • Player13579 14.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Kurzarbeit haben die Vereine nur solange nicht trainiert wird, desshalb trainieren auch viele noch nicht weil dann der Beruf ausgeführt wird und keine Kurzerbeit mehr möglich ist.
      Auch wenn meiner Meinung nach der Beruf erst ausgeführt wird, wenn Matches, also das Produkt vor dem Kunde, gespielt werden.
      Für diesen Fall sind diese Millionen gedacht, was die Clubs dann aber in eine Schuldenfalle bringt.
    • einmalquer 14.05.2020 15:35
      Highlight Highlight Training ist Bestandteil des Arbeitsvertrages.

      Deshalb arbeiten sie schon, wenn sie trainieren.

      Wenn die Vereine Trainings für freiwilig erklären und den Spielenden da keine Vorschriften machen und sie nicht überwachen und auf entsprechende Klauseln im Vertrag verzichten, dann erst wäre es anders.
  • Saerd neute 14.05.2020 13:32
    Highlight Highlight Fussball Spielen gehört sicher nicht zu den systemrelevanten Branchen. Es hat nur Unterhaltungswert sonst nichts. Von daher ist es richtig sich die Frage zu stellen warum die Allgemeinheit Millionen in den Spitzensport investieren soll.
    • McStem 14.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Essen servieren gehört sicher nicht zu den systemrelevanten Branchen. Man kann ja auch zu Hause kochen. Von daher ist es richtig sich die Frage zu stellen warum die Allgemeinheit Millionen in die Gastronomie investieren soll.
    • bokl 14.05.2020 14:21
      Highlight Highlight Für den Profisport gibt es nur Darlehen. Muss alles (ab 2023 inkl. Zinsen) zurückgezahlt werden. Also nix mit Investion in den Spitzensport.
    • bernd 14.05.2020 14:45
      Highlight Highlight Niemand investiert irgendwas und bei allen anderen Krediten hat auch niemand gefragt, ob die Empfänger systemrelevant sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • desidasree 14.05.2020 13:10
    Highlight Highlight Vielleicht liege ich mit dieser Information komplett falsch, und jemand kann dies dementieren, aber ich meinte schon gehört zu haben, dass mache Fussballer zu ihrem Lohn eine vom Verein bezahlte Wohnung beziehen können. Was falls dies der Wahrheit entspricht natürlich auch zum Einkommen gerechnet werden muss.

    Bitte korrigiert mich, falls jemand weiss das diese Information falsch ist.
    • McStem 14.05.2020 14:13
      Highlight Highlight Gibt es meines Wissens manchmal. Vor allem für Leihspieler oder Neuanwerbungen zur Überbrückung. Teilweise gibt es auch im Jugendteaminternat (sofern vorhanden) einen Schlafplatz. Meines Wissens findet das in der Schweiz aber nicht flächendeckend statt.
    • Felix Meyer 14.05.2020 15:00
      Highlight Highlight Lies den verlinkten Artikel vom Blick - das wurde miteinbezogen.
      Zudem: Fringe Benefits gibt es in jedem Job, Dienstwagen auch für Privatgebrauch ist z. B. relativ weit verbreitet.
  • Denkmuster 14.05.2020 13:08
    Highlight Highlight Wenn ein Profi-Fussballer in der Blüte seines kurzen Sportlerlebens lediglich Fr. 5000 pro Monat verdient, wird er der Gesellschaft spätestens nach seinem 'Karriere'-Ende mit 30 auf der Tasche liegen, da er ja kaum Zeit gefunden hat, vor seiner Profikarriere noch einen richtigen Berufsabschluss zu machen und Berufserfahrungen zu sammeln. Welcher vernünftige Mensch ergreift einen Beruf, welcher ihn kaum zehn Jahre ernähren kann? Weshalb genau sollte der Staat sowas fördern?
    • Oigen 14.05.2020 14:21
      Highlight Highlight Umschulung? Nachbildung?
      Sry aber der bauarbeiter dermit 30 kaputt ust muss sich auch weiterbilden.
    • Denkmuster 14.05.2020 14:50
      Highlight Highlight @Oigen: Der Bauarbeiter wird bei vernünftigen Arbeitsbedingungen hoffentlich nicht schon mit 30 arbeitsunfähig und kann wenigstens auf einer Berufsausbildung aufbauen. Auf einen zweitklassigen Ex-Profisportler wartet in der Wirtschaft niemand.

      Klar kann man sich auch noch mit 30 umschulen und doch noch einen richtigen Beruf erlernen. Ist einfach ein bisschen spät für eine Erstausbildung...
    • Felix Meyer 14.05.2020 15:06
      Highlight Highlight In der Sportnachwuchsförderung wird heute sehr genau darauf geschaut, dass die Jugendlichen auch noch eine normale Ausbildung machen. Dazu bieten die Klubs teilweise z. B. KV-Ausbildungsplätze auf den eigenen Geschäftsstellen an, wo prioritär Jugendspieler des Klubs ausgebildet werden.
      Bei der Berufswahl geht es mMn nicht in erster Linie darum, was einen wie lange ernähren kann (was für viele Berufe nicht sicher vorhergesagt werden kann!), sondern vor allem, womit man persönlich die nächsten X Jahre seines Lebens verbringen will. Profisportler ist nun mal ein Traumberuf vieler Jugendlichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oban 14.05.2020 12:45
    Highlight Highlight Auch zu bedenken, das ein normaler Fussballer in der Schweiz nicht 45 Jahre seine 14‘000.- bekommt, sondern diese sind teilweise auf 6-12 Jahre begrenzt. Danach kann auch nicht jeder ein Alain Sutter sein, der für jede Hundsverlochte engagiert wird. Die müssen sich also ein Polster anschaffen um nach ihrer Karriere nicht unterzugehen. Ist auch bei den Eishockeyprofis nicht anders, da geht man gegen ende Karriere gerne noch in die Weiterbildung, denn ewig reicht das verdiente Geld nicht.
    Selbst in den US-Profiligen, gibt es für Neulinge Schulungen wie man nach der Karriere nicht arm wird.
    • Mon Alisa 14.05.2020 13:53
      Highlight Highlight Spannend, dass der Grundtenor im Forum sonst eher gegen überrissene Löhne und Prämien ist, aber sobald es um Fussball geht, findet man genügend Argumente, um hohe und höhere Löhne zu rechtfertigen.

      Fussballer entscheiden sich für die Karriere und wissen, dass nach 12 Jahren der Zauber vorbei ist. Solche überrissene Löhne damit zu rechtfertigen finde ich nicht gerechtfertigt.

      Ausserdem gibt es andere Schweizer Sportler welche sich auf Weltniveau messen, deren Karriere ist nach 10 Jahren ebenfalls vorbei. Einkommen inklusive Sponsoring ist aber gerade mal beim Mindestlohn.
    • McStem 14.05.2020 14:19
      Highlight Highlight @Mon Alisa:
      Ich finde 14k jetzt nicht so abartig hoch, dass man da von überrissen reden kann. Egal wer diese verdient.
      Wenn Weltniveau-Sportler nur der Mindestlohn erhält, dann betreibt er eine Sportart mit entsprechend geringer Nachfrage. Ich bin überzeugt es gibt auch schweizer Topsportler, welche ihren Sport als Amateur oder maximal Halbprofi austragen.
    • Mon Alisa 14.05.2020 16:15
      Highlight Highlight @McStem
      Ich finde für den effektiven Mehrwehrt welche Fussballer für die Gesellschaft bringen, in Relation mit anderen Berufen wie Pflegekräfte oder Handwerkende ist 168k pro Jahr schon ein recht hoher Lohn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BernensisU 14.05.2020 12:45
    Highlight Highlight Solange die im Profisport üblichen variable Lohnteile da nicht eingerechnet sind, ist die Blick-Recherche tatsächlich nicht mehr als ein PR-Gag. In der Eishockeyliga spricht man von einem Salary Cap von 7 Mio, was bei 25 Spielern einen Durchschnittslohn von 280'000 bedeutete. Und das im Schweizer Fussball so viel weniger Geld im Spiel ist als im Eishockey, wage ich zu bezweifeln. Ob ein solcher Lohn angesichts der doch sehr kurzen Karriere und Einschränkungen bei der schulischen Ausbildung gerechtfertigt ist, kann man diskutieren. Aber dafür sollten die Zahlen schon richtig angegeben werden.
    • McStem 14.05.2020 14:07
      Highlight Highlight Aktuell wird nicht gespielt. Also dürfte der grossteil der Boni wegfallen. Somit in der aktuellen Situation kein PR-Gag.
    • BernensisU 14.05.2020 14:42
      Highlight Highlight @McStem: Einverstanden. Geht aber hier auch nicht darum, ob die etwa Anspruch auf Kurzarbeit in der momentanen Situation haben sollen, sondern das "Problem" ist doch die Auflage, dass Bundeskredite nur mit der Auflage einer Reduktion der Lohnsumme um 20% erhältlich sind. Und diese Lohnsumme wird nicht nur das Basissalär beinhalten.
    • McStem 14.05.2020 16:46
      Highlight Highlight Verstehe ich jetzt etwas falsch? Von Kurzarbeit habe ich gar nichts geschrieben, sondern nur, dass Boni aktuell nicht ausbezahlt werden.
      Ein Stürmer der ein Torbonus hat schiesst z.B. im Moment Tore allerhöchstens in FIFA (oder im Training). Also erhält er auch keine Boni.
      Ich gehe deswegen verstärkt davon aus, dass sich die 20% auf das Grundsalär beziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malenky74 14.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Bin gespannt ob den Reaktionen der Vereine. Glaube nicht dass die Hockey und Fussball-Liga dieser 20prozent-Reduktion in Absprache mit den Vereinen akzeptiert haben.
    Zudem ist das generell ein no-go einer Branche so in die Lohngestaltung zu reden.
    Was wenn die 'reicheren' CH clubs dises Angebot nicht brauchen? Dann müssten nur die Kleineren diese Bedingungen einhalte. Schere geht noch weiter auf, super.
    Man kann doch nicht auf diese Weise gewissen Präsis aufdrücken wollen wie sie zu geschäften haben...
    • bokl 14.05.2020 12:52
      Highlight Highlight Niemand muss sich in die Lohngestalltung reinreden lassen. Gibt dann halt einfach keine Bundeshilfe.
    • TanookiStormtrooper 14.05.2020 12:59
      Highlight Highlight Genau so wird es auch. Die grösseren Vereine sind nicht auf die Kohle angewiesen und bei einem Verein in der Challenge League die Löhne um 20% zu drücken würde bedeuten, die Spieler müssten wohl nebenbei einem "richtigen" Job nachgehen und damit wird die Liga zu einer Amateur-Liga.
      Bei uns gibt es schlicht fast keine überbezahlten Profis, das ist immer nur dämliches Stammtischgeschwätz von Leuten die keine Ahnung haben und denken es würden alle wie Neymar, Ronaldo oder Messi verdienen und sich jedes Wochenende Goldsteaks im Privatjet reinziehen.
    • Burkis 14.05.2020 16:04
      Highlight Highlight @ TanookiStormtrooper, schon heute Arbeiten etliche CHL-Fussballer Teilzeit in einem anderen Beruf und trotzdem spielen sie beachtlichen Fussball (siehe SC Kriens).
      Das System ist sowas von krank, wenn nicht mal 2.Liga Amateurvereine wegen zu hohen Kosten freiwillig absteigen (siehe Wettingen). Es braucht eine Bereinigung von ganz oben bis ganz unten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 14.05.2020 12:27
    Highlight Highlight Nicht vergessen sollte man ausserdem, dass die Fussballerkarriere so Mitte 30 zu Ende ist, bei schweren Verletzungen kann das sogar früher der Fall sein. Dann müssen die meisten Spieler auch wieder einem normalen Job nachgehen und verdienen dann wohl meistens weniger als während der aktiven Fussball-Zeit. Nicht jeder Spieler taugt dann automatisch zum TV-Experten oder Spielerberater und einen Hochschul-Abschluss haben die eher auch nicht. Einige verkaufen dann im Sportartikel-Geschäft Schuhe. Soll jetzt nicht heissen, dass das was schlechtes wäre, toll bezahlt ist so ein Job aber eher nicht.
    • Posersalami 14.05.2020 13:24
      Highlight Highlight Während der Fussballkarriere hat man normalerweise viel Freizeit. Da kann man eine Ausbildung machen, oder sogar ein FH Studium sollte problemlos drinnen liegen für die Zeit danach.

      Da muss keiner Jammern, der nicht vorsorgt.
    • McStem 14.05.2020 14:10
      Highlight Highlight Nur haben es nicht alle im Kopf um ein FH Studium abzulegen. Oder man will gar kein Studium machen.
      Und man hat dennoch mindestens ein Morgen- und ein Abendtraining. Eine Lehre liegt dementsprechend auch nicht wirklich drinn (Vereine bieten das aber tw. den ausichtsreichsten Junioren an).
    • Ove8 14.05.2020 15:30
      Highlight Highlight Da gebe ich Ihnen recht.
      Aber:-); Wenn Ihm wie im bericht steht 150000 Netto bleibt( Die meisten haben noch gratis Auto, Wohnung dazu kommen noch Prämien usw.) hat er immer noch doppelt soviel wie ein Durchschnittslohn in der Schweiz Brutto. Dass heist wenn er 10 Jahre Fußballspielen kann muss der Büezer schon 20 Jahre arbeiten. Wenn man den Nettolohn nehmen würde ca.25 Jahre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sternentraum 14.05.2020 12:26
    Highlight Highlight Recht hat der Meile. Finde auch, dass der Mindestlohn für Fussballer angehoben werden muss allenfalls mit Hilfe des Staates, damit die jungen Fussballer auf das Niveau z.B. eines 50ig-jährigen Ingenieurs kommen.
    • arod_12 14.05.2020 13:58
      Highlight Highlight Im Internet Stammtischsprüche klopfen, klasse! Schon mal überlegt, was ein 20-jähriger Spieler aus der eigenen Jugend verdient in der Schweiz, der versucht, sich seinen Traum zu verwirklichen? Davon kann man teilweise kaum leben.
    • McStem 14.05.2020 14:11
      Highlight Highlight Wo genau siehst du diese Forderung im Text?
    • grumpygirl 14.05.2020 14:18
      Highlight Highlight Ich habe auch Träume, die ich nicht verwirklichen kann. Das Leben ist unfair 🤷🏻‍♀️
  • Rundlauf 14.05.2020 12:20
    Highlight Highlight Ist halt einfach ein Beruf. Letztlich hängt das Gehalt auch damit zusammen, wie viel Kohle die Branche generiert; danach wird runtergesiebelt. Die Löhne widerspiegeln die Tatsache, dass mit Fussball in der Schweiz nicht das gleich grosse Geld wie im Ausland gemacht werden kann.

    Unser Fussball hat im Vergleich zum Ausland aber auch nicht dasselbe Niveau, wie es andere inländische Branchen im Vergleich haben, wo wir zur Spitze gehören. So gesehen müsste die Schweizer Fussballwelt einfach auf ein höheres Niveau gelangen, wenn sie finden, dass sie zu wenig verdienen.
    • Firefly 14.05.2020 14:29
      Highlight Highlight "Letztlich hängt das Gehalt auch damit zusammen, wie viel Kohle die Branche generiert; danach wird runtergesiebelt"

      Dacht ich auch, aber wieso muss dann der Bund hier Gelder und Darlehen geben?
  • benn 14.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich glaube es sobald die prämien transparent miteingerechnet werden, bis dahin ist das gerede nur PR!
    • P.Rediger 14.05.2020 12:29
      Highlight Highlight Sie können keine Prämie einspielen, wenn sie nicht spielen können. Eine Swiss, oder andere AGs erhalten auch Finanzspritzen und die sind massiv höher. Zudem zahlen gewisse Firmen, die Unterstützung vom Bund bekommen, sogar Dividenden aus und deren Management verzichtet NICHT auf 20% des Lohns wie bei den Fussballern gefordert. Also da rege ich mich dann deutlich mehr auf. Und ein Fussballer kann nicht bis 65 kicken. Der muss vorher noch schauen, dass er etwas beiseite legen kann.
    • niklausb 14.05.2020 12:35
      Highlight Highlight @benn prämien gibts nur bei Spielbetrieb bzw. Wenn der Spieler zum Einsatz kommt von da her sind die im Moment nicht erwähnenswert.
    • bokl 14.05.2020 12:55
      Highlight Highlight @P.Rediger
      Und nach der Karriere liegt kein anderer Job drin bis 65? Alles Frührentner?
    Weitere Antworten anzeigen

Kann ich das noch essen oder muss ich's wegwerfen? Mit diesen Tipps bist du safe

Die Norweger minimieren die Lebensmittelverschwendung mit einem eleganten Trick. Neu heisst die Haltbarkeitsangabe: «Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach».

Kann man das noch essen? Die Frage, ob kürzlich abgelaufene Milch, Joghurts oder Eier noch geniessbar sind oder sofort in den Abfall gehören, sorgt in den besten Familien für heftige Diskussionen. Manche glauben, dass sofort das passiert, wenn man mit abgelaufenen Lebensmitteln in Berührung kommt.

Dabei ist es ganz einfach: Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden Lebensmittel nicht automatisch schlecht.

Es heisst eben «Mindestens haltbar bis» und nicht «Sofort tödlich ab», wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel