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Super League, 28. Runde

Grasshoppers – FC Zürich 1:1 (0:1)

Xamax – St.Gallen 0:1 (0:0)

Spielerauflauf beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Zuerich im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 6. Aril 2019.     (KEYSTONE/Walter Bieri)

Es war ein teilweise hitziges Derby. Bild: KEYSTONE

GC punktet in hitzigem Derby und holt auf, weil Xamax verliert



Grasshoppers – FC Zürich 1:1

Begonnen hatte das Spiel für die Grasshoppers, bei denen Trainer Tomislav Stipic auf den offensiven Aussenbahnen nach wie vor den noch nicht richtig angekommenen Yoric Ravet und Caiuby das Vertrauen schenkte, wenig verheissungsvoll. Der FCZ mit Lewan Charabadse in einer überraschend offensiven Position war überwiegend am Drücker, und auf relativ simple Weise liessen die Hoppers nach einer halben Stunde das 0:1 zu.

Nach einem Abstoss von Heinz Lindner konnte Grégory Sertic den Ball im Mittelfeld unbedrängt zu Charabadse köpfeln, der sah, dass Assan Ceesay vorne viel Platz hatte. Den Steilpass des Georgiers verwertete Ceesay mit einem strammen Schuss aus 17 Metern via Innenpfosten. Wenig später hätte Joel Untersee fast auf 2:0 erhöht für den FCZ. Der Abschluss nach einem weiten Einwurf prallte aber diesmal vom Innenpfosten nach schräg vorne weg.

«Für uns zählen jetzt nur noch die Punkte und für mich ist heute einer zu wenig.»

Yoric Ravet

Das Unentschieden war letztlich dennoch gerecht, weil sich GC nach dem Seitenwechsel markant steigerte. Schon in der 48. Minute schlug sich das auf der Ergebnistafel nieder, wobei GC beim Ausgleichstreffer von Yoric Ravet nicht nur deshalb einiges Glück für sich beanspruchte, weil der Torschütze den Ball mit dem Rücken irgendwie über die Linie spedierte. FCZ-Verteidiger Hekuran Kryeziu hatte die Flanke von Petar Pusic nur deshalb entscheidend verlängert, weil er von Djuricin beeinflusst wurde, der sich in einer Abseitsstellung befand.

Das Tor und der Jubel-Fail von Ceesay.

Hinterher fand Ravet wohl auch wegen der verpassten Grosschance von Djuricin in der 73. Minute - der Österreicher blieb alleine vor Brecher hängen, weil Letzterer den Winkel gut verkürzte -, dass «ein Punkt ein bisschen zu wenig» ist. Mit dem selben Gefühl verliessen aber auch die Gegenspieler den Platz. Ravet sah aber auch das Positive: «Die Mentalität war gut, und wir haben nun mehr Qualität auf dem Platz.» Tatsächlich waren die Grasshoppers zuletzt nur noch schwer zu schlagen. Mit dem Gewinnen tun sie sich aber nach wie vor schwer. Noch immer datiert der letzte Sieg vom 25. November letzten Jahres.

Der Zuercher Umaru Bangura, links, gegen den  Grasshopper Yoric Ravet, rechts, beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Zuerich im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 6. Aril 2019.     (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Xamax – St.Gallen 0:1

Den einzigen Treffer der durchaus unterhaltsamen Partie schoss Dereck Kutesa in der 73. Minute. Mit seinem platzierten Weitschuss stellte der 21-jährige Romand das Geschehen zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf. Raphaël Nuzzolo war zuvor vom Penaltypunkt gescheitert – zum zweiten Mal in Folge nach zuvor 15 verwandelten Versuchen –, Afimico Pululu hatte einen Kopfball an die Latte gesetzt. St. Gallen verdiente sich den Sieg damit, dass Trainer Peter Zeidler trotz der drohenden Niederlage mit seinem Wechseln den Sieg suchte.

In der Schlussphase stemmte sich Xamax noch einmal vehement gegen die unglückliche Niederlage. Zwischenzeitlich brannte es im Strafraum der St. Galler im Sekundentakt, doch auch diesmal brachten die Neuenburger den Ball aber nicht im Tor unter. Der Reihe nach scheiterten Samir Ramizi, Marcis Oss und Kemal Ademi.

Mit dem schmeichelhaften Auswärtssieg tat sich der FCSG nach zuletzt fünf sieglosen Spielen und vier Niederlagen einen grossen Gefallen. Er liegt nun wieder neun Punkte vor Xamax und kann wieder auf die Europacup-Plätze blicken.

Le joueur st-gallois Dereck Kutesa celebre son but lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et le FC St. Gall ce samedi 6 avril 2019 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Bild

Bild: screenshot srf

Die Telegramme

Grasshoppers - Zürich 1:1 (0:1)
12'700 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tore: 30. Ceesay (Charabadse) 0:1. 48. Ravet (Pusic) 1:1.
Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic, Nathan, Zesiger, Pusic; Kamber; Ravet (71. Lika), Nedim Bajrami (46. Taipi), Mergim Bajrami (86. Diani), Caiuby; Djuricin.
Zürich: Brecher; Untersee, Mirlind Kryeziu, Bangura, Pa Modou; Sertic (41. Hekuran Kryeziu), Rüegg; Khelifi, Domgjoni (85. Marchesano), Charabadse; Ceesay.
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Sigurjonsson, Basic, Arigoni und Kastrati (alle verletzt). Zürich ohne Maxsö (Winter, Guenouche, Odey, Aliu und Kololli (alle verletzt). 37. Pfostenschuss Untersee.
Verwarnungen: 33. Kamber (Foul). 33. Khelifi (Unsportlichkeit). 61. Bangura (Foul). 90. Hekuran Kryeziu (Foul).

Neuchâtel Xamax - St. Gallen 0:1 (0:0)
4005 Zuschauer. - SR Delerue.
Tor: 73. Kutesa (Bakayoko) 0:1.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Sejmenovic, Oss, Djuric (77. Ramizi); Gomes, Corbaz (67. Di Nardo), Serey Die, Doudin (81. Ademi), Le Pogam; Nuzzolo, Pululu.
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Lüchinger; Sierro, Nuhu, Ashimeru (89. Stergiou); Barnetta (61. Kutesa), Tafer (66. Rapp), Bakayoko.
Bemerkungen: Xamax ohne Kamber (gesperrt), St. Gallen ohne Quintilla (gesperrt), Itten, Wiss und Wittwer (alle verletzt). 46. Kopfball an die Latte von Pululu. 56. Stojanovic hält Foulpenalty von Nuzzolo.
Verwarnungen: 10. Doudin (Foul). 11. Djuric (Reklamieren). 33. Mosevich (Handspiel). 46. Corbaz (Foul). 58. Oss (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 92. Vilotic (Unsportlichkeit). (abu/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • René Obi (1) 08.04.2019 10:11
    Highlight Highlight Tja, GC im letzten Derby für lange Zeit wieder einmal mit dem Schiriglück der vergangenen Jahre. Nun, darüber werde ich mich nun wohl nicht mehr aufregen müssen. :-) Schade für den FCZ, der für eine engagierte Leistung schlecht, mit nur einem statt drei Punkten, belohnt wurde.
  • Looney 07.04.2019 08:05
    Highlight Highlight Der FCZ offensichtlich für gar nichts zu gebrauchen, schaade.

    • KekDu 07.04.2019 09:03
      Highlight Highlight Gc schon?
  • Markus Wunderlin 07.04.2019 00:02
    Highlight Highlight Wie lange will Canepa noch zusehen und dem Magnin über sein Köpfchen streicheln. Hat Canepa wirklich nichts aus denm fehler Sami Hyypiä gelernt? Jetzt wirds höchste Zeit dass Ludovic Magnin hochkant rausgeworfen wird. Seine Zeit beim FCZ muss enden....
  • Robson-Rey 06.04.2019 23:26
    Highlight Highlight Ich war nach langem wieder mal an einem Derby und könnte im Strahl kotzen. 8-Jährige Kinder die von 50 Jährigen Männer als Hu...söhne betitelt werden weil diese GC Schals trugen, vor dem Schlachthaus musste man sich als GC Fan bekennen wenn man ungestört durchlaufen wollte und am Bahnhof Hardbrücke mussten normale Matchbesucher, welche GC Fanutensilien trugen, mit der Drohung verprügelt zu werden, ihre Fanutensilien (Schals, Pullis etc.) an Südkurven Mitglieder abgeben. Schade ist die Eishockey Saison im Kt. Zürich zu Ende. Fussball ist für mich keine Option mehr.
    • Gaskaidjabeaivváš 07.04.2019 02:45
      Highlight Highlight Nächsten Samstag um 17:00 spielt GC Unihockey in der Sporthalle Hardau das Spiel 5 in der Playoff-Halbfinalserie gegen Alligator Malans.
      Wenn du diesen Frühling noch ein Spiel einer zürcher Mannschaft mit angenehmeren Fans sehen willst, wäre dies eine gute Gelegenheit.

      Sorry, die kleine Werbung konnte ich mir gerade einfach nicht verkneifen....
    • Harvey Dent 07.04.2019 08:44
      Highlight Highlight ... und Züri isch ois hat mit dieser Gesinnungskontrolle natuerlich gae nichts zu tun...! Wacht auf liebe normale FCZler. Seid Napoli wisst ihr ja, wie es sich anfühlt auch als normaler Fan ins Visier genommen zu werden! Wir wollen hier keine Gesinnungspolizisten, die an ganz düstere 30iger Jahre erinnern!
    • Max Cherry 07.04.2019 15:03
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • TanookiStormtrooper 06.04.2019 23:12
    Highlight Highlight Schade konnte Xamax nicht wenigstens den einen Punkt halten. Das Welschland ist in der Liga etwas untervertreten, wäre schade wenn sie es am Schluss doch nicht packen.
    • Jol Bear 07.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Stand heute wird Servette direkt aufsteigen und Lausanne in der Barrage gegen Xamax spielen. Also ein zusätzliches Team aus der Romandie in der nächsten Saison. Sie kommen endlich zurück, allez!
  • Matungus Jones 06.04.2019 22:04
    Highlight Highlight Erlachner hat sich wohl der Leistungskurve der beiden Zürcher Vereine angepasst.
  • pd90 06.04.2019 21:04
    Highlight Highlight Erlachner der beste Spieler von GC.
  • chnobli1896 06.04.2019 21:04
    Highlight Highlight Der Derby-Schiedsrichter war ja richtig schlecht. Beide Teams hätten das Spiel maximal zu 9t beenden dürfen. Schade wenn der Spielleiter von Minute 1 an überfordert ist..
    • TanookiStormtrooper 06.04.2019 23:10
      Highlight Highlight Ist ein allgemein sehr grosses Problem der Liga. Die Schiri-Ausbildung scheint miserabel. Hilft dann auch nicht viel, wenn dann einer von denen in Zukunft vor dem Bildschirm den VAR macht. Es gab Zeiten, da pfiffen unsere Schiris an Weltmeisterschaften und in der CL, aber keiner scheint sich zu fragen, warum das vorbei ist...
    • Max Cherry 07.04.2019 02:25
      Highlight Highlight 100% einverstanden mit Tanooki. Der siebenstellige Betrag für den VAR würde besser in die Professionalisierung unserer Schiedsrichter fliessen.
      Wenn es schon in Ländern, die Profi-Schiris haben so viel Ärger mit den VAR gibt, sehe ich schwarz für nächste Saison mit unseren Hobby-Pfeifen.

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