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Switzerland's Roger Federer attempts to make a backhand return to Serbia's Novak Djokovic during their semifinal match at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Thursday, Jan. 30, 2020. (AP Photo/Dita Alangkara)
Roger Federer

Roger Federer muss sich im Halbfinal des Australian bezwingen lassen. Bild: AP

Djokovic bezwingt Federer in drei Sätzen und sagt: «Es hätte heute anders kommen können»

Roger Federer verpasste am Australian Open in Melbourne den Einzug in seinen 32. Grand-Slam-Final. Der nicht ganz fitte Schweizer verlor das Duell gegen den Rekordsieger und Titelverteidiger Novak Djokovic 6:7 (1:7), 4:6, 3:6.



Roger Federer war aufgrund des Turnierverlaufs für einmal als klarer Aussenseiter in ein Duell mit der Weltnummer 2 gegangen. Im Viertelfinal gegen Tennys Sandgren war er nach der Abwehr von sieben Matchbällen nur mit viel Glück dem Ausscheiden entkommen, zudem stellte sich die Frage, wie fit Federer sein würde, nachdem er gegen Sandgren mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte.

«Es hätte heute anders herauskommen können. Roger startete hervorragend und ich begann extrem nervös. Er war offensichtlich nicht in seiner besten Verfassung und wohl verletzt. Grossen Respekt für ihn, dass er es trotzdem versucht und sein Bestes gegeben hat.»

Novak Djokovic

Eine gute Stunde lang durfte sich die grosse Mehrheit der Zuschauer in der Rod Laver Arena Hoffnungen auf eine Überraschung oder zumindest eine enge Partie machen. Federer begann stark, führte gleich mit 2:0, verpasste aber bei 4:1 und 40:0 drei Breakbälle zur 5:1-Führung. Djokovic gelang das Rebreak, ehe er ein grossartiges Tiebreak spielte, das er mit 7:1 gewann.

Der Matchball im Video:

Der Satzverlust war ein Dämpfer für Federer, der den Platz verliess und sich in der Garderobe medizinisch behandeln liess. Er spielte und bewegte sich zwar besser als in der Partie gegen Sandgren, einen 100 Prozent fitten Eindruck machte er aber nicht. Seine gute Serviceleistung liess ihn im zweiten und dritten Satz lange hoffen, letztlich reichte Djokovic aber je ein Break zu seinem deutlichsten Sieg gegen den Schweizer seit dem French-Open-Halbfinal 2012.

Das Platzinterview von Djokovic

Für Federer war es die 27. Niederlage im 50. Duell mit Djokovic, die sechste in Folge an einem Grand-Slam-Turnier. Seit dem Wimbledon-Halbfinal 2012 hat Djokovic an den Major-Turnieren alle sechs Partien gewonnen, vier davon in den Finals von Wimbledon (2014, 2015 und 2019) und am US Open (2015), zwei in den Halbfinals von Melbourne (2016 und 2020).

«Gegen Roger erwartet dich immer ein intensives Spiel. Sein Tennis gegen mein Tennis – da muss ich mich darauf konzentrieren, in den Ballwechseln zu bleiben und möglichst wenig Fehler zu machen.»

Im Final, seinem achten in Melbourne, trifft Djokovic am Sonntag auf den Sieger des Duells zwischen Alexander Zverev und Dominic Thiem, die am Freitag gegeneinander antreten. Gegen beide weist Djokovic eine positive Bilanz auf. Der Serbe hat alle seine sieben Finals in Melbourne gewonnen und ist Rekordsieger des Turniers.

Gewinnt er am Sonntag seinen 17. Grand-Slam-Titel löst er Rafael Nadal an der Spitze des ATP-Rankings wieder ab. (abu/sda)

Die Zahlen zum Spiel:

Bild

Ticker: 30.01.20: Federer – Djokovic

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Alle Finals zwischen Roger Federer und Novak Djokovic

«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PlayaGua 30.01.2020 12:44
    Highlight Highlight Das war zu erwarten. Dennoch eine tolle Leistung am Turnier für Federer.
  • O.Brady 30.01.2020 12:24
    Highlight Highlight Und jetzt heisst es GO Thiem
  • KOHL 30.01.2020 11:53
    Highlight Highlight Diana Gutjahr hätte dieses Spiel noch easy gekehrt...
  • Team Insomnia 30.01.2020 11:32
    Highlight Highlight 7:6, 6:4 - Novak setzt zum fatalen Schlag an.
  • Rectangular Circle 30.01.2020 10:58
    Highlight Highlight «Wie verdaut Federer diesen bitteren Satzverlust?»

    Gar nicht. Ein angeschlagener Roger gegen einen Djokovic in Topform? In unserem Innersten wissen wirQ dass da sleider kaum gut gehen wird.
    • Staedy 30.01.2020 12:10
      Highlight Highlight ....bis zum 5:2 war er aber nicht angeschlagen, gell? Fakt bleibt, angeschlagen oder nicht, diesen 1. Satz muss er heimbringen.
    • Zenski 30.01.2020 13:12
      Highlight Highlight Mensch, Steady, immer noch nicht begriffen, wie der Hase läuft? Wenn Nole mit dem Rücken zur Wand steht, spielt er am besten. Das hat er heute nicht zum ersten Mal bewiesen. Eigentlich wird er erst bei Matchbällen von Federer so richtig wach...
  • Jurinho8788 30.01.2020 10:58
    Highlight Highlight heute sehe ich leider Schwarz für Federer. für einen 21. GS wird's nicht mehr reichen.
  • espe 30.01.2020 10:51
    Highlight Highlight Diesen Satz darf er nie und nimmer abgeben... Das war die Chance um das Spiel in die richtigen Wege zu leiten.
    • Zenski 30.01.2020 13:04
      Highlight Highlight Natürlich darf er den Satz abgeben gegen Nole, den besten Spieler aller Zeiten.
    • pjj 30.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Nice try, Zenski 😂
    • Zenski 30.01.2020 14:27
      Highlight Highlight pjj, ich weiss, die Wahrheit verdrängen wird mit jedem Turnier und jedem verlorenen Spiel schwieriger. Fakt ist, im Head-to-Head führt Nole gegen Roger und Rafa. Nole ist der GOAT. Dann folgt Rafa. Und dann Mansour Bahrami. Sorry, gäll.
  • Zaungast 30.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Ein 38jähriger mit solch grossen Leistungen, es ist ein wahrer Genuss und ich sage es gerne immer wieder: Wir sind alle Zeitzeugen!
  • Bort? 30.01.2020 10:35
    Highlight Highlight Genau das Szenario welches RF (und ich !!) nicht brauchen kann...Joker "aufbauen" statt ihm gleich einen Daempfer im 1. Satz zu verpassen.

    Jetzt beissen ! C'MON
  • Tom Brady 30.01.2020 10:02
    Highlight Highlight Sitze, wie wahrscheinlich viele der Zuschauer, im Büro und muss aufpassen, nicht plötzlich und immer wieder loszuschreien :D

    Come on Roger!
    • Team Insomnia 31.01.2020 13:48
      Highlight Highlight Tut es immer noch zum schreien weh?
  • Robi14 30.01.2020 08:34
    Highlight Highlight wann gehts los?
    • Ivor Blattner 30.01.2020 09:18
      Highlight Highlight Nicht mal googeln können sie heutzutage

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