Sport
Tennis

«Ich ärgere mich weniger über das Resultat als über mich und mein Spiel.»

Stan Wawrinka: «Ich war zu zögerlich.»
Stan Wawrinka: «Ich war zu zögerlich.»Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS
Wawrinka nach Viertelfinal-Out

«Ich ärgere mich weniger über das Resultat als über mich und mein Spiel.»

Stan Wawrinka scheitert im Viertelfinal der US Open. Die Niederlage gegen Kei Nishikori war zu vermeiden, der Romand ärgert sich über das Out. Schon bald geht es mit dem Davis Cup weiter – aber daran möchte Wawrinka noch gar nicht denken.
04.09.2014, 07:0304.09.2014, 16:52

«Ich hatte einen guten Start», konnte Stan Wawrinka nach dem 6:3, 5:7, 6:7, 7:6, 4:6 gegen Kei Nishikori immerhin sagen. Tatäschlich war er im Startsatz überlegen. «Aber dann fing er an besser zu spielen und wurde aggressiver», musste die Weltnummer 4 eingestehen. 

«Ich ärgere mich weniger über das Resultat als über mich und mein Spiel», sagte Wawrinka nach der Partie. «Ich hatte viele Chancen. Wir waren beide müde im fünften Satz. Ich war wohl etwas frischer, aber er ging besser damit um», fasste der Romand an der Pressekonferenz zusammen.

Wawrinka vergibt eine grosse Chance.
Wawrinka vergibt eine grosse Chance.Bild: Mike Groll/AP/KEYSTONE

«Es gab zu viele Aufs und Abs», konstatierte Wawrinka enttäuscht. Zudem sei er zu zögerlich gewesen. Die erste Niederlage gegen den Japaner nach zwei Siegen vor zwei Jahren war vermeidbar. Wawrinka haderte sichtlich mit sich selbst: «Vielleicht hätte ich mehr machen müssen, vielleicht etwas anderes probieren. Aber es funktionierte nicht. That's life!»

Mehr zum Thema

Jetzt steht der Davis Cup im Fokus

Der erste Schweizer Grand-Slam-Final der Geschichte wird somit weiter auf sich warten müssen. Aber wenn wir doch einen Vorteil aus dem Ausscheiden ziehen wollen, dann den: Wawrinka hat jetzt einige Tage mehr Zeit, um ab Freitag in einer Woche für den Davis-Cup-Halbfinal gegen Italien in Genf bereit zu sein. 

Wann gedenkt er, mit der Vorbereitung dafür zu beginnen? «Das weiss ich nicht. Wir werden sehen.» Wawrinka lächelte verschmitzt und fügte an: «Ich bin nur schon müde, wenn ich an den Davis Cup denke.» Da schwang dann aber auch noch viel Enttäuschung über sein Ausscheiden mit.

Erstmals in einem Major-Halbfinal: Kei Nishikori.
Erstmals in einem Major-Halbfinal: Kei Nishikori.Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
NHL-Profi Siegenthaler ist trotz Verletzung an Heim-WM: «Schon einige Gänsehautmomente»
Jonas Siegenthaler verpasst verletzungsbedingt die laufende Heim-WM. Weshalb der NHL-Verteidiger mit der Situation hadert und trotzdem froh ist, ein Teil des WM-Teams zu sein.
Ein Pflaster am Hals erinnert an den operativen Eingriff, den NHL-Verteidiger Jonas Siegenthaler in den vergangenen Tagen über sich ergehen lassen musste. Während der Saison mit den New Jersey Devils hatte sich der 29-jährige Zürcher am Nacken verletzt, weshalb er nun die laufende Heim-WM in seiner Heimatstadt verpasst. Nun ist er dennoch als Unterstützer ein Teil der Mannschaft und gibt Auskunft über seine Verletzung und seine Gefühlslage.
Zur Story