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Tennis

Federer stürmt in Halle ins Viertelfinal

ATP-Turnier in Halle, Achtelfinals
R. Federer s. M. Jaziri 6:3 7:5
D. Goffin s. S. Takhovsky 4:6 7:5 2:0

Federer nach Achtelfinal-Sieg: «Ich habe sein Spiel schlecht lesen können»

16.06.2016, 18:0017.06.2016, 08:31

Das Comeback von Roger Federer läuft weiterhin nach Plan. In Haller erreicht der Schweizer dank dem 6:3, 7:5-Erfolg gegen Malek Jaziri (ATP 64) die Viertelfinals, wo er auf David Goffin trifft. Seit seinem Debüt im Jahr 2000 erreichte der achtfache Turniersieger damit immer mindestens die Runde der letzten Acht.

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Bild: EPA/DPA

Federer sicherte sich den ersten Satz mit 6:3, nachdem ihm der Servicedurchbruch zum 5:3 gelang. Im zweiten Durchgang lag die Weltnummer 3 mit Break 2:4 zurück, ehe er drei Games in Serie zum Ausgleich holte. Der entscheidende Servicedurchbruch gelang dem Baselbieter zum 6:5. Im letzten Aufschlagspiel drehte Federer einen 0:30-Rückstand zum Sieg. Am Ende war so der zweite Erfolg im zweiten Duell mit dem 32-jährigen Jaziri nicht gefährdet. 

Nach dem Sieg erklärte Roger Federer seine relativen Schwierigkeiten mit dem Tunesier: «Ich habe sein Spiel schlecht lesen können. Deshalb hatte ich auch Probleme. Es war für mich wichtig, immer dranzubleiben und auf meine Chancen zu warten.»

David Goffin: Findet er ein Rezept gegen Federer?
David Goffin: Findet er ein Rezept gegen Federer?
Bild: EPA/DPA

Auf Goffin traf Federer bisher viermal. Immer behielt er gegen die Weltnummer 11 aus Belgien das bessere Ende für sich. Auf Rasen spielten die beiden bisher noch nie. (fox/sda)

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Kloten – oder die Perfektion mit unzulänglichen Mitteln
Klotens Trainer Lauri Marjamäki hätte eigentlich allen Grund zur Freude und ist doch schier untröstlich. ZSC-Coach Marco Bayer hätte eigentlich allen Grund zur Sorge und darf sich trotzdem freuen. Verkehrte Zürcher Hockey-Welten.
Das Spiel – ein Drama. Der Aussenseiter dominiert auswärts den Meister und Sieger der Champions League mit 39:24 Torschüssen und verliert trotzdem 0:1. Nach einer Niederlage hat ein Trainer einen Grund zur Kritik, manchmal sogar einen um zu Toben und einen Sündenbock gibt es auch, manchmal mehrere. Aber diesmal gibt es all diese Optionen nicht und selbst die Schiedsrichter sind ohne Fehl, Tadel und Schuld. Lauri Marjamäki wird gefragt, was er nach diesem Spiel in der Kabine zu seinen Spielern gesagt habe.
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