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Richtig strecken musste sich der Schweizer gegen Berdych nie.
Richtig strecken musste sich der Schweizer gegen Berdych nie.Bild: JOHN G. MABANGLO/EPA/KEYSTONE

Indian Wells: Federer fegt Berdych vom Platz und trifft im Halbfinale auf Milos Raonic

Roger Federer fegt beim Masters-1000-Turnier in Indian Wells wie ein Wüstensturm durchs Tableau. Im Viertelfinal blieb gestern auch die Weltnummer 9 Tomas Berdych ohne jede Chance und verlor in nur 68 Minuten 4:6, 0:6.
20.03.2015, 21:4821.03.2015, 08:47

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Beim Einmarsch der Gladiatoren auf den sehr gut gefüllten Center Court des Indian Wells Tennis Garden dröhnte AC/DCs Rock-Klassiker «Thunderstruck» aus den Lautsprecherboxen. Und etwa mit der gleichen Wucht fegt Roger Federer bisher seine Gegner vom Platz. Auf dem Weg in den Halbfinal gab der 33-jährige Basler in vier Spielen nur gerade 22 Games ab. Letztes Opfer war Tomas Berdych.

Rogerstruck: Roger Federer spielt «Thunderstruck» 

Video: YouTube/TheSwissKIngRF

Der Tscheche hat Federer in der Vergangenheit immerhin schon sechsmal bezwungen. Diesmal wurde er aber regelrecht deklassiert. Einzig in seinen ersten zwei Aufschlagspielen zeigte er sich auf Augenhöhe mit dem Schweizer. Eine erste Chance bei 2:2 konnte Federer noch nicht nützen, spätestens nach dem Break zum 4:3 gab es jedoch nur noch Einbahntennis. 

Bei eigenem Aufschlag fast makellos.
Bei eigenem Aufschlag fast makellos.Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Federer souverän

Der Rekordchampion in Indian Wells, der seinen fünften Titel anstrebt, zeigte sein gesamtes Repertoire. Bei eigenem Aufschlag war Federer unantastbar; er verlor nur acht Punkte und sah sich keinem Breakball gegenüber. Er war aber auch schnell auf den Beinen, konnte sich scheinbar ohne Aufwand aus der Defensive befreien und agierte am Netz gewohnt souverän.

Nach seiner neunten Halbfinal-Qualifikation (bei der 15. Teilnahme) war Federer natürlich ohne Einschränkung zufrieden. «Die Partie ist für mich sehr gut gelaufen», sagte er im Platzinterview. «Im ersten Satz haben wir beide etwas unseren Rhythmus gesucht, das erste Break war dann sehr wichtig.» 

Berdych kassierte einen Bagel.
Berdych kassierte einen Bagel.Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Berdych habe beim Aufschlag sicher nicht seinen besten Tag gehabt, meinte er weiter. Eindrücklich war auch Federers Reaktion, als Berdych das einzige Mal ein bisschen gefährlich wurde. Als der 17-fache Grand-Slam-Champion bei 5:4 zum Satz aufschlug, gewann Berdych die ersten zwei Punkte. Federer reihte jedoch vier starke Punkte aneinander – und verlor danach im zweiten Satz kein Game mehr.

Die Autogramme von Federer sind auch in der Wüste begehrt.
Die Autogramme von Federer sind auch in der Wüste begehrt.Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Im Halbfinal trifft er nun am Samstag auf den Kanadier Milos Raonic. Die Weltnummer 6 wehrte gegen Rafael Nadal im Tiebreak des zweiten Satzes drei Matchbälle ab und gewann nach knapp drei Stunden 4:6, 7:6 (12:10), 7:5. Gegen Raonic hat Federer bisher acht von neun Duellen für sich entschieden.(si/syl)

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