Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

French Open, Achtelfinals

Männer:
Federer (3) – Mayer 6:2,6:3,6:3
Wawrinka (24) –Tsitsipas (6) 7:6,5:7,6:4,3:6,8:6
Nadal (2) – Londero 6:2,6:3,6:3

Frauen:

epa07620127 Roger Federer of Switzerland reacts after winning against Leonardo Mayer of Argentina their men’s round of 16 match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 02 June 2019.  EPA/SRDJAN SUKI

Roger Federer jubelt in Paris: Er hat noch keinen einzigen Satz abgegeben. Bild: EPA/EPA

Wawrinka trifft nach epischem 5-Sätzer im Schweizer Duell auf einen erholten Federer

Wie vor vier Jahren kommt es im Viertelfinal des French Open zum Schweizer Duell. Federer setzt sich gegen Leonardo Mayer sicher durch, Wawrinka schlägt Tsitsipas nach einem langen Kampf.



Viel unterschiedlicher hätten die Achtelfinals der beiden Schweizer nicht sein können. Auf der einen Seite - auf dem Court Philippe Chatrier - Federer, der auch bei seinem vierten Auftritt in diesem Jahr ungefährdet blieb und ein weiteres Mal ohne Satzverlust mit 6:2, 6:3, 6:3 gewann. Auf der anderen Seite - im zweitgrössten Stadion Suzanne-Lenglen – Wawrinka, der sich fünf Stunden und elf Minuten abmühen und unzählige heikle Situation überstehen musste, bevor das 7:6 (8:6), 5:7, 6:4, 3:6, 8:6 gegen den Weltranglisten-Sechsten feststand.

Der würdige Abschluss einer Wahnsinns-Partie.

Wawrinka hat wieder einmal Grosses vollbracht. Fast zwei Jahre Jahre nach seinen Knieoperationen steht er bei einem Grand Slam wieder im Viertelfinal und hat sich dank seinen Leistungen in der ersten Pariser Woche wieder in den Kreis der Siegesanwärter gespielt. Der Weg zu einem allfälligen vierten Major-Titel ist allerdings noch sehr weit. Der 34-Jährige müsste Federer schlagen und dann – nach Papierform – Rafael Nadal und Novak Djokovic.

epa07620637 Stan Wawrinka of Switzerland (L) reacts after winning against Stefanos Tsitsipas of Greece (R) their men’s round of 16 match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 02 June 2019.  EPA/CAROLINE BLUMBERG

Wawrinka und Tsitsipas haben ein grossartiges Match geliefert. Bild: EPA/EPA

Auszuschliessen ist nach den jüngsten Leistungen aber nichts mehr. Wawrinka zeigte in einem Kampf der Superlative gegen Tsitsipas alles, was man braucht, um die grössten Turniere zu gewinnen: die spielerischen Qualitäten, der starke Service, den Kampfgeist und die nervliche Belastbarkeit. Im ersten Satz gewann er zum vierten Mal in Folge einen Tiebreak. Bis er später seinen ersten Umgang abgab, wehrte er sieben Satzbälle ab. Schon gegen Grigor Dimitrov hatte er in den wichtigsten Moment am stärksten gespielt.

Tsitsipas reichte manchmal nicht mal die Becker-Rolle.

Trotz der Hitze und der Müdigkeit war er auch im Entscheidungssatz bereit, als es am meisten zählte. Obwohl er spielerisch nicht mehr ganz mit Tsitsipas mithalten konnte und bei eigenem Service regelmässig unter Druck geriet, triumphierte er am Ende. Er wehrte acht Breakbälle ab, drei davon bei 5:5, bevor er seinen zweiten Matchball nutzte und den längsten Match seiner Karriere zu einem glücklichen Ende brachte.

Federer im Schongang

Roger Federer zieht beim French Open weiterhin im Eiltempo durch die Runden. In 102 Minuten schaffte er mit 6:2, 6:3, 6:3 gegen den Argentinier Leonardo Mayer den Einzug in seinen 54. Grand-Slam-Viertelfinal.

Der Matchball.

Auch Mayer, die Nummer 68 der Welt, konnte Federer nicht ernsthaft fordern. Bislang hat der Basler seit seiner Rückkehr nach Roland Garros einen umstrittenen Satz gespielt, den dritten in der Runde zuvor gegen den Norweger Casper Ruud. Ansonsten dominierte er das Geschehen gegen die ausserhalb der Top 50 klassierten und oftmals auch etwas überforderten Gegner klar.

epa07619969 Leonardo Mayer of Argentina plays Roger Federer of Switzerland during their men’s round of 16 match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 02 June 2019.  EPA/SRDJAN SUKI

Leonardo Mayer war gegen Roger Federer überfordert. Bild: EPA/EPA

Der 31-jährige Mayer kam nie wie gewünscht in die Partie. In den ersten beiden Sätzen gab er jeweils gleich sein erstes Aufschlagsspiel ab, im dritten fiel die Entscheidung mit dem 4:2. Federer hatte die Sache von der ersten bis zur letzten Minute fest im Griff. Der 37-Jährige zeigte eine makellose Leistung.

So holte sich Federer den ersten Satz.

Ob der Vorteil, ohne grossen Kraftaufwand die ersten Runden überstanden zu haben, oder der Nachteil, bislang nicht gefordert worden zu sein, stärker ins Gewicht fällt, wird sich am Dienstag im Viertelfinal zeigen. Gegen Wawrinka hat er 22 von 25 Begegnungen gewonnen, allerdings alle drei Niederlagen auf Sand bezogen, die letzte vor vier Jahren im Viertelfinal des French Open als Wawrinka später den Titel gewann. (zap/sda)

Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer

So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen

Play Icon

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

Link zum Artikel

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

Link zum Artikel

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

Link zum Artikel

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

Link zum Artikel

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

Link zum Artikel

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

Link zum Artikel

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Link zum Artikel

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

Link zum Artikel

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

Link zum Artikel

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

Link zum Artikel

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

Link zum Artikel

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

Link zum Artikel

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

Link zum Artikel

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

Link zum Artikel

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

Link zum Artikel

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

Link zum Artikel

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

Link zum Artikel

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

Link zum Artikel

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • yeahmann 03.06.2019 00:26
    Highlight Highlight Fantastische Leistung, tolle Ballwechsel. Respekt!
  • Triple A 02.06.2019 22:44
    Highlight Highlight Habe ich mitgefiebert und angefeuert! Nun habe ich mir eine Dusche verdient, nach diesem Stück harter Arbeit!
  • Buonarroti 02.06.2019 20:23
    Highlight Highlight Warum brauchen die wawrinka spiele immer so viele nerven?
  • Carpe Diem 02.06.2019 20:10
    Highlight Highlight Bei Tsitsipas trifft die alte Fussballer-Weisheit voll ins Schwarze: Wer sie vorne nicht macht, der kriegt sie hinten.
  • Randy Orton 02.06.2019 16:14
    Highlight Highlight „...den Einzug in seinen 54. Grand-Slam-Final.“ das ging ja wirklich rasch ;)

Federer geht in London shoppen und löst damit einen Polizeieinsatz aus

Nächsten Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Roger Federer ist bereits jetzt in London und er hat zusammen mit Frau Mirka seinem Ausrüster Uniqlo einen Besuch abgestattet.

Schnell wurde er von Fans erkannt, welche ihre Autos auf der Strasse stehen liessen, um einen Blick auf den Tennisstar zu ergattern – mehr war wegen des geschlossenen Ladens sowieso nicht möglich.

Die vielen Anhänger sorgten dabei für einen kilometerlangen Stau. Das Verkehrschaos wurde so …

Artikel lesen
Link zum Artikel