Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's Stan Wawrinka rests on the net after defeating Italy's Andreas Seppi in their second round singles match at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Thursday, Jan. 23, 2020. (AP Photo/Andy Brownbill)

Geschafft! Wawrinka kämpft sich gegen Seppi in die 3. Runde. Bild: AP

Wawrinka übersteht Marathon trotz Virus: «Musste mich während des Spiels übergeben»

Stan Wawrinka setzt sich in der zweiten Runde der Australian Open nach 3:38 Stunden mit 4:6, 7:5: 6:3,3:6, 6:4 durch. Dabei hütete er in den letzten Tagen das Bett. Und musste sich während des Spiels zwei Mal übergeben.

simon häring / Aargauer Zeitung



Während 3:38 Stunden bekämpfen sich Stan Wawrinka und der 35-jährige Italiener Andreas Seppi (ATP 85) in der zweiten Runde der Australian Open. Dabei liegt der Schweizer im fünften Satz mit 3:4 und Break hinten, ehe er die letzten drei Games gewinnt und sich mit 4:6, 7:5, 6:3, 3:6, 6:4 durchsetzt.

Nach der Partie sagt Wawrinka, er sei die letzten Tage krank gewesen und habe mit dem Gedanken gespielt, gar nicht erst anzutreten. Am Mittwoch verliess der 34-Jährige nur für eine Stunde sein Hotel, um sich von einem Arzt durchchecken zu lassen. Am Donnerstag schlief er bis weit in den Nachmittag hinein. «Danach fühlte ich mich besser», sagt der Romand um Mitternacht in Melbourne in kleiner Runde.

abspielen

Die Pressekonferenz mit Wawrinka. Video: YouTube/Australian Open TV

Mitte des dritten Satzes hatte er den Platz für kurze Zeit verlassen und sich in die Kabine zurückgezogen, was nach Regelwerk nicht erlaubt wäre. Nach der Partie sagt Wawrinka auch, weshalb: «Ich musste mich während des Spiels zwei Mal übergeben.» Umso glücklicher sei er, sich gegen Seppi durchgesetzt zu haben.

Die Highlights der Partie. Video: SRF

Woran er leidet, wollte Wawrinka auf Nachfrage nicht präzisieren. Am Samstag trifft er in der dritten Runde der Australian Open auf den 34-jährigen Amerikaner John Isner (ATP 19). Wawrinka liegt im Head-to-Head mit 1:3 hinten. Sein einziger Sieg liegt bereits über zehn Jahre zurück. Im Herbst 2009 gewann er in Tokio. Die letzten drei Duelle gegen den starken Aufschläger hat der Schweizer allesamt verloren.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die besten Bilder des Australian Open 2020

Wawrinka beisst sich im Quiz über sich selbst die Zähne aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Regnipuzz 23.01.2020 20:42
    Highlight Highlight Krank wirds halt schwierig in Melbourne was zu reissen. Hoffentlich rächt sich dies während der späteren Saison nicht, dass er hier derart Kraft lässt, mit sehr wenig Aussicht auf einen "Deep Run".
  • Sam Regarde 23.01.2020 17:35
    Highlight Highlight Ein tapferer Soldat, ein mutiger Spieler und ein ach so verkannter sympathischer Bursche.

Unvergessen

In seltsamen Hosen stürmt «Stan the Man» zum Triumph an den French Open

7. Juni 2015: Es ist nicht Stan Wawrinkas erster Grand-Slam-Titel, aber wohl der wichtigste. Der Waadtländer sorgt am French Open in Paris mit grandiosem Tennis für Schlagzeilen – und mit einer seltsamen Hose.

Der Schlusspunkt war ein «Wawrinka spezial». Wie von einem Laser gezogen flog die Rückhand des Schweizers der Linie entlang ins Feld von Novak Djokovic, der keine Chance mehr hatte, an den Ball zu kommen. Es war nicht übertrieben, als Stan Wawrinka an der Siegerehrung vom «Spiel des Lebens» sprach. Nie war der damals 30-jährige Lausanner besser als am French Open 2015.

Und nie unterhielt er das Publikum besser. Am Ende jubelten ihm die 15'000 Fans auf dem Court Philippe-Chatrier begeistert zu.

In …

Artikel lesen
Link zum Artikel