Sport
Tennis

French Open: Federer nach hartem Fight gegen Koepfer in den Achtelfinals

epa09250197 Roger Federer of Switzerland in action against Dominik Koepfer of Germany during their third round match at the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 05 June 202 ...
Im menschenleeren Stadion darf Roger Federer nach dreieinhalb Stunden Tennis jubeln.Bild: keystone

Federer zieht nach hartem Fight weit nach Mitternacht in die Achtelfinals ein

Roger Federer steht am French Open zum 15. Mal im Achtelfinal. Der 39-jährige Basler gewann in der 3. Runde gegen den deutschen Linkshänder Dominik Koepfer (ATP 59) in einem dramatischen Krimi 7:6 (7:5), 6:7 (3:7), 7:6 (7:4), 7:5. Am Montag trifft er auf die Weltnummer 9 Matteo Berrettini.
06.06.2021, 00:4606.06.2021, 12:18

Roger Federer bestand den ersten Härtetest in Paris dank einer starken kämpferischen Leistung. Nach einem guten Start geriet er gegen die Nummer 59 der Welt zwischenzeitlich arg in Nöte. Nach je einem gewonnenen Tiebreak ging Kopefer im dritten Satz 4:2 in Führung und machte auch physisch den besseren Eindruck.

Federer fand jedoch einen zweiten Atem und kämpfte sich zurück. Nach einem ständigen Auf und Ab kam der Schweizer nach 3:35 Stunden mit 7:6 (7:5), 6:7 (3:7), 7:6 (7:4), 7:5 doch noch zum Sieg. Nun wird sich zeigen müssen, wie gut er sich bis zum Achtelfinal gegen den Italiener Matteo Berrettini erholen wird.

Federer hätte es sich auch etwas einfacher machen können. Nach dem gewonnenen Startsatz führte er im zweiten Durchgang zweimal mit einem Break, ehe ihm die Partie für eine Zeit lang entglitt. Der phasenweise stark aufspielende Schwarzwälder, der vor zwei Jahren mit der Achtelfinal-Qualifikation am US Open erstmals auf sich aufmerksam gemacht hatte, konnte sein Niveau aber nicht ganz halten.

Ende weit nach Mitternacht

Auch der 27-jährige Linkshänder mit der starken Rückhand, zu seiner amerikanischen Universitätszeit Bulldogge genannt, kam aber im vierten Satz nach einem Breakrückstand nochmal zurück. Am Ende spielte aber Federer seine grössere Erfahrung aus und setzte sich nach einem Break zum 6:5 durch.

Erstmals endete eine der in diesem Jahr eingeführten Night Sessions in Paris nach Mitternacht, und das wegen der nächtlichen Ausgangssperre in Frankreich vor leeren Rängen. (ram/sda)

Das Achtelfinal-Tableau

Obere Hälfte:
Djokovic (1) - Musetti
Berrettini (9) - Federer (8)
Nadal (3) - Sinner (18)
Schwartzman (10) - Struff

Untere Hälfte:
Zverev (6) - Nishikori
Davidovich Fokina - Delbonis
Tsitsipas (6) - Carreño Busta (12)
Garin (22) - Medwedew (2)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der French Open 2021
1 / 34
Die besten Bilder der French Open 2021
Alexander Zverev hat eh schon warm – und wird im Halbfinal von Stefanos Tsitsipas abgekocht.
quelle: keystone / caroline blumberg
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Weil Deepfakes machen so einfach ist, haben wir es ausprobiert
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Shaqiri-Magie bringt FCB in verrücktem Klassiker den Sieg – FCSG verliert gegen Servette
Xherdan Shaqiri entscheidet einen verrückten Klassiker beim FC Zürich mit einem späten Treffer zugunsten des FC Basel. Der FCSG verliert 2:4 gegen Servette und den Anschluss an Leader Thun.
Was für ein verrückter Klassiker im Letzigrund! Vor knapp 20'000 Zuschauern lieferten sich Zürich und Basel einen mehr als 90-minütigen Schlagabtausch. Zweimal ging der FCZ in der wilden Partie in Führung, zweimal glich Xherdan Shaqiri in der ersten Halbzeit aus. Nach dem Seitenwechsel bediente Shaqiri Philip Otele mit einem gefühlvollen Freistoss zum 3:2, doch das war es noch lange nicht.
Zur Story