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Fussball-Voodoo in Ruanda: Wenn der Talisman wichtiger ist als das Toreschiessen



Hektische Szenen im Fussballstadion von Butare im Süden von Ruanda. Aber nicht etwa, weil der ansässige Verein Mukura Victory Sports FC ein Tor geschossen hätte. Nein, weil einer der Spieler von Rayon Sport, dem Leader der ruandischen Liga, den Talisman von Torhüter André Mazimpaka in die Wiese hinter dem Tor geschmissen hat.

Der Glücksbringer ist zwar schnell wieder gefunden. Doch als Rayon-Stürmer Moussa Camara ihn erneut stibitzt, an den Tritten der Gegner vorbei zur eigenen Spielerbank springt und den Talisman damit aus dem Spiel nimmt, wird es noch lauter im Stadion. Mazimpaka «segnet» sein Gehäuse zwar von neuem, doch der Bann scheint gebrochen: Camara gelingt es umgehend, das 1:1 zu markieren, nachdem er zuvor noch an der Latte gescheitert war.

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Die (sportlich) wichtigsten Szenen der Partie. Video: YouTube/Azam TvRw

War da etwa Voodoo im Spiel? Man möchte es fast meinen. Der ruandische Fussballverband hatte jedenfalls keine Freude an den Szenen und hat prompt reagiert. Fortan sind gemäss Regelwerk auf dem Fussballrasen auch nur Andeutungen von «Hexerei» untersagt. (drd)

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