Sport
Wendy Holdener

Ski Alpin: Der Frauen-Riesenslalom von Killington im Liveticker

Switzerland's Michelle Gisin competes during an alpine ski, women's slalom in Levi, Finland, Saturday, Nov. 23, 2019. (AP Photo/Alessandro Trovati)
Michelle Gisin klassiert sich in Killington nur zwei Hundertstel neben dem Podest.Bild: AP

Gisin verpasst das Podest in Killington hauchdünn – auch Holdener in den Top 10

Michelle Gisin verpasste als Vierte in Killington, Vermont, ihren ersten Podestplatz in einem Weltcup-Riesenslalom um die Winzigkeit von zwei Hundertsteln.
30.11.2019, 20:0730.11.2019, 20:07

Die Italienerinnen feierten im zweiten Riesenslalom des Winters einen Doppelerfolg. Die schon nach dem ersten Lauf führende Marta Bassino feierte ihren ersten Weltcup-Sieg vor Vorjahresgewinnerin Federica Brignone.

Als Dritte hatte sich Michelle Gisin die Basis geschaffen, um als erste Schweizerin seit fast drei Jahren in einem Riesenslalom aufs Podium zu fahren. Trotz des knapp verpassten 3. Platzes deutete die Engelbergerin nun auch in dieser Disziplin an, mit den Besten mithalten zu können. In Sölden hatte sie mit Platz 9 bereits ihren Bestwert im Riesenslalom gesteigert, nun gelang ihr der nächste Schritt.

Zweitbeste Schweizer war Wendy Holdener. Die Schwyzerin wurde Achte und vermochte sich im Vergleich zum Riesenslalom in Sölden ebenfalls zu steigern. Auf dem Rettenbach-Gletscher hatte es ihr nur zu Platz 15 gereicht.

Switzerland's Wendy Holdener gets to the finish area after completing an alpine ski, women's World Cup giant slalom in Killington, Vt., Saturday, Nov. 30, 2019. (AP Photo/Charles Krupa)
Wendy Holdener verteidigte den achten Platz.Bild: AP

Lara Gut-Gehrami und Andrea Ellenberger komplettierten das Schweizer Quartett im Finale der besten 30. Die Tessinerin, die in Sölden mit Rang 8 Aufwärtstendenz gezeigt hatte, fand sich im Klassement auf Platz 19 wieder. Andrea Ellenberger musste sich mit Rang 25 bescheiden.

Shiffrin siegt wieder nicht, Robinson out

Mikaela Shiffrin, die einst mit ihrer Familie in der Region gelebt hat und in der Burke Mountain Academy zur Schule gegangen ist, klassierte sich als Dritte. Die Amerikanerin hat wohl alle drei bisherigen Weltcup-Slaloms in Killington, allerdings noch nie den Riesenslalom gewonnen.

Italy's Marta Bassino, center, winner of an alpine ski, women's World Cup giant slalom, poses with second placed Italy's Federica Brignone, left, and third placed United States' Mi ...
Die drei Schnellsten des Tages: Bassino (Mitte), Brignone (links) und Shiffrin (rechts).Bild: AP

Alice Robinson, die Überraschungssieger des Prologs vor fünf Wochen in Sölden, schied aus. Die Neuseeländerin hatte vorerst befürchtet, wegen einer Knieprellung auf den Start in Killington verzichten zu müssen. Weil die Heilung besser als erwartet fortgeschritten war, entschied sich die am Sonntag 18 Jahre alt werdende Robinson zum Start in Killington. (sda)

Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
Das Emoji-Quiz mit Ski-Profi Marco Odermatt
Video: watson
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wieder fehlt wenig: Wie Aarau von den «Unabsteigbaren» zu den «Unaufsteigbaren» wurde
Aarau verliert das Barrage-Rückspiel auswärts beim Grasshopper Club Zürich und verpasst den Aufstieg in die Super League. Wie so oft, wenn die Aargauer der Super League in den letzten Jahren ganz nah waren, kam es zu sehr viel Drama.
29 Jahre hielt sich der FC Aarau ab dem Jahr 1981 in der Super League. Immer wieder hielt sich der FCA spektakulär in der höchsten Schweizer Spielklasse und konnte den Abstieg stets verhindern, so erhielt Aarau auch die ehrenvolle Bezeichnung: «Die Unabsteigbaren». Erst in der Saison 2009/10 konnte der Gang in die Challenge League nicht mehr verhindert werden. Drei Jahre später gelang zwar wieder die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga, der Verein stieg 2015 aber wieder ab. Seither steckt Aarau in der Challenge League fest – dies, obwohl es dem Aufstieg mehr als nur einmal ganz, ganz nah war. Wir blicken auf die letzten elf Jahre zurück und darauf, wie aus den «Unabsteigbaren» die «Unaufsteigbaren» wurden.
Zur Story