Sport
Wendy Holdener

Die Schweiz verpasst die Medaille im Team-Event knapp und klassiert sich auf Rang 4 – Österreich triumphiert

WM-Teamevent
1. Österreich
2. Kanada
3. Schweden
4. Schweiz
Das Team aus Österreich freut sich über den Gewinn der Goldmedaille.
Das Team aus Österreich freut sich über den Gewinn der Goldmedaille.Bild: Getty Images North America
WM-Team-Event

Die Schweiz verpasst die Medaille im Team-Event knapp und klassiert sich auf Rang 4 – Österreich triumphiert

Favorit Österreich setzt sich im Finale gegen die überraschenden Kanadier durch. Die Schweiz startet nicht optimal in den Wettkampf, kann sich aber im Viertel- und Halbfinale bedeutend steigern. Gegen Österreich sowie im Bronze-Duell gegen Schweden ziehen die Eidgenossen jeweils mit 3:1 den Kürzeren.
10.02.2015, 20:0011.02.2015, 07:31

Das Siegerteam

Wie erwartet holen sich die Österreicher überlegen die Gold-Medaille im Team-Event. Die Mannschaft um Marcel Hirscher, Christoph Noesig, Michaela Kirchgasser und Eva-Maria Brem besiegt auf dem Weg zum Sieg der Reihe nach Argentinien, Norwegen, die Schweiz und im Finale auch die überraschenden Kanadier. Besonders stark fährt dabei Marcel Hirscher, der all seine Läufe in souveräner Manier gewinnt. 

Marcel Hirscher gewinnt sämtliche Läufe und hat somit grossen Anteil am Sieg der Ösis.
Marcel Hirscher gewinnt sämtliche Läufe und hat somit grossen Anteil am Sieg der Ösis.Bild: Marco Trovati/AP/KEYSTONE

Das Podest

Den Kanadier gelingt die grosse Überraschung. Sie bezwingen im Halbfinal die Schweden hauchdünn und können um Gold fahren. Erin Mielzynski und Candace Crawford entscheiden das Duell gegen Schweden nach Punktegleichheit über die Zeit. Die Österreicher fahren heute aber in einer anderen Liga und lassen auch im Finale nichts anbrennen. Bronze ergattern sich die Skandinavier dann aber klar mit 3:1 gegen die Schweiz. 

Die Kanadier sind die grosse Überraschung des Teamevents. Nur Österreich ist besser.
Die Kanadier sind die grosse Überraschung des Teamevents. Nur Österreich ist besser.Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Schweiz

Die jungen Wilden haben mit ihren Leistungen den Teamevent gehörig aufgemischt: Erst bezwingen Wendy Holdener, Michelle Gisin, Gino Caviezel und Justin Murisier Kroatien, dann überwinden sie im Viertelfinale auch noch die Hürde Frankreich. Im Halbfinale ist dann Schluss, die Österreicher schlicht zu gut. Leider verpasst die Schweizer Equipe im Kampf mit Schweden dann auch noch die Bronze-Medaille. Trotzdem kann von einem gelungenen Auftritt gesprochen werden.

Animiertes GIFGIF abspielen
Die Enttäuschung über die verpasste Medaille ist den Schweizerinnen ins Gesicht geschrieben.Gif: srf

Der Aufreger

Vor dem Rennen werden alle Team vorgestellt. Alle? Nein! Ein kleines Land widersetzt sich dieser Pflicht und verpasst den Termin. Während die Athleten aus den USA in die Kamera schreien und die Skifahrerinnen aus Slowenien einen Tanz vorführen wird über der Schweizer Flagge ein Zirkusdirektor gezeigt, der ein undefinierbares Tier reitet. Dass diese Gestalt an einem goldenen Skifahrer knabbert, macht die ganze Situation nicht weniger absurd. Bei der nächsten Weltmeisterschaft lieber pünktlich erscheinen.

So wird das Schweizer Team vor dem Rennen vorgestellt. Originell.
So wird das Schweizer Team vor dem Rennen vorgestellt. Originell.Bild: screenshot srf
Animiertes GIFGIF abspielen
Die Amerikaner zeigen, wie's geht.gif: srf
Wilmaa
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Mr. Europa League» hat wieder zugeschlagen – Emerys fünf Europa-League-Titel
Aston Villa feiert einen der grössten Erfolge der Vereinsgeschichte – sie gewinnen die Europa League im Final gegen den SC Freiburg. Ein Protagonist dieses Triumphes ist Trainer Unai Emery – er wird nicht umsonst auch als «Mr. Europa League» bezeichnet. Denn er hat diesen Titel nun bereits zum fünften Mal gewonnen – drei mit Sevilla und je einen mit Villarreal und Aston Villa.
Unai Emery hat es erneut geschafft. Der spanische Trainer holt sich seinen fünften Europa-League-Titel und festigt damit seinen Legendenstatus als «Mr. Europa-League». Emery ist der Trainer mit den meisten Europa-League-Titeln der Geschichte.
Zur Story